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LANDTAG
NORDRHEIN-WESTFALEN
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E 18/1664 |
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27.02.2026 |
Enquetekommission IV
Franziska Müller-Rech
Björn Franken MdL
Einladung
16. Sitzung (öffentlich,
Livestream)
der Enquetekommission IV
am Donnerstag, dem 5. März 2026,
10.00 bis 13.00 Uhr, Raum E1 A16
Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf
Gemäß § 53 Absatz 1 der Geschäftsordnung des Landtags berufen wir die Enquetekommission ein und setzen folgende Tagesordnung fest:
Tagesordnung
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Notwendige Infrastruktur und Wertschöpfungsketten
Weitere Stellungnahmen erwartet
Anhörung von Sachverständigen |
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gez. Franziska Müller-Rech gez. Björn Franken |
F. d. R.
Anna-Lena Donges
Kommissionsassistentin
Anlagen
Verteiler
Fragenkatalog
der Enquetekommission IV
„Notwendige Infrastruktur und Wertschöpfungsketten“
am 5. März 2026
10.00 bis (max.) 13.00 Uhr, Raum E1 A16, Livestream
Verteiler
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Professorin Dr.-Ing. Doris Aschenbrenner Hochschule Aalen Aalen
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Rainer Rehak Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft/Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) Berlin
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Dr. Christian Temath Kompetenzplattform KI.NRW c/o
Fraunhofer-Institut für Intelligente Sankt Augustin
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Dr.-Ing. Ursula Frank R+D Cooperations Beckhoff Automation GmbH & Co. KG Verl
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Kilian Wagner Bitkom e. V. Berlin
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Dr. Vera Demary Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. Köln
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Professor Dr.-Ing. Roman Dumitrescu Fachgruppe Advanced Systems Engineering Heinz Nixdorf Institut Paderborn
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Professor Dr. Marc Oliver Bettzüge Energiewirtschaftliches
Institut an der Universität zu Köln gGmbH
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Anhörung von Sachverständigen
Enquetekommission IV
"Notwendige Infrastruktur und Wertschöpfungsketten"
am 5. März 2026
10.00 Uhr bis (max.) 13.00 Uhr, Raum E1 A16, Livestream
Fragenkatalog
Infrastruktur:
Welche Stärken und Schwächen weist Nordrhein-Westfalen im Hinblick auf die infrastrukturellen Voraussetzungen für Künstliche Intelligenz auf?
Welche Chancen und Risiken ergeben sich für Nordrhein-Westfalen aus dem weiteren Ausbau dieser infrastrukturellen Voraussetzungen?
Wertschöpfungsketten:
Welche Stärken und Schwächen bestehen in Nordrhein-Westfalen bei den bestehenden Wertschöpfungsketten mit Bezug zu Künstlicher Intelligenz?
Welche
Chancen und Risiken ergeben sich für Nordrhein-Westfalen beim weiteren Ausbau
dieser KI-bezogenen Wertschöpfungsketten?
Diese systematische Herangehensweise wird es der Enquetekommission ermöglichen, eine ausgewogene und vollständige Einschätzung der Sachlage zu erhalten.
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I. Standort NRW, Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliche Rahmenbedingungen |
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Welche
konkreten infrastrukturellen Anreize und Standortbedingungen sind aus Ihrer
Sicht entscheidend, um NRW als Standort für die physische Komponente
(Hardware- / Chipherstellung ) der KI-Wertschöpfungskette attraktiv zu
machen? |
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Welche
standortspezifischen Rahmenbedingungen benötigt NRW, um trotz der aktuell
hohen Energiekosten wettbewerbsfähig zu bleiben? |
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II. Ausbau und Zugang zu KI-Infrastrukturen (Rechenleistung, Daten, Netze) |
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Wie sollten Maßnahmen zum Ausbau der KI-relevanten Infrastruktur in Nordrhein-Westfalen ausgestaltet werden, damit Forschung und insbesondere der Mittelstand dauerhaft verlässlich, skalierbar und zu international wettbewerbsfähigen Bedingungen auf KI-Rechenleistung, Dateninfrastruktur und relevante Dienste zugreifen können?
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Welche digitalen und physischen Infrastrukturen sollte Nordrhein-Westfalen vorrangig ausbauen, damit Mittelstand und Forschung KI-Anwendungen entlang der Wertschöpfungsketten entwickeln, erproben, ausrollen und in die Produktion übertragen können?
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Welche spezifischen infrastrukturellen Voraussetzungen müssen wir in NRW schaffen, damit insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) KI-Technologien effizient in ihre Wertschöpfungsketten integrieren können, ohne dabei technologisch den Anschluss zu verlieren?
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III. Wertschöpfungsketten, technologische Souveränität und Resilienz |
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Welche konkreten Schritte sind nötig, um Wertschöpfungsketten für KI-Hardware und zentrale KI-Komponenten in Nordrhein-Westfalen sowie in Europa so aufzubauen bzw. zu stärken, dass mittelständische Unternehmen die Abhängigkeit von außereuropäischen Anbietern reduzieren und Liefer-, Preis- und Technologiesicherheiten erhöhen können?
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In
welchen Abschnitten der gesamten Wertschöpfungskette rund um KI-Infrastruktur
– von Gewinnung und Recycling von Rohstoffen, über Entwicklung und Betrieb
bis hin zur Nutzungspraxis – kann der Aufbau einer landesnahen
KI-Infrastruktur realistische regionale Wertschöpfung in NRW erzeugen, und wo
sind strukturelle Grenzen oder neue Abhängigkeiten zu erwarten? |
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IV. Fachkräfte, Kapazitäten und operative Engpässe |
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Welche Flaschenhalseffekte bei Hardware, Fachpersonal oder anderen Bereichen beim Aufbau von KI-Infrastruktur drohen aufzutreten? |
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V. Energie, Ressourcen, Daten und nachhaltige KI-Nutzung |
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Welche Strom- und Wasserverbräuche verursacht der Aufbau und Betrieb von KI-Infrastrukturen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, und wie lassen sich diese Bedarfe angesichts begrenzter Ressourcen, konkurrierender Nutzungen und der Klimaziele von NRW verantwortbar priorisieren und steuern?
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Welche verbindlichen Vorgaben bezüglich Energieeffizienz und Ressourcennutzung müssen wir bei der Planung neuer und dem Ausbau bestehender Netze, Rechenzentren und digitaler Infrastrukturen berücksichtigen, um den Einsatz von KI mit unseren klimapolitischen Zielen in Einklang zu bringen?
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Wie können wir verhindern, dass durch vermeintlich energieeffizientere KI-Modelle letztlich ein Rebound-Effekt entsteht, der zu einer noch stärkeren Verbreitung und damit zu einem insgesamt höheren Gesamtenergieverbrauch führt? |
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Wie können branchenspezifische Datenräume dazu beitragen, die Entwicklung vertrauenswürdiger und wettbewerbsfähiger KI-Anwendungen in Nordrhein-Westfalen zu fördern, und welche regulatorischen oder technischen Rahmenbedingungen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um Datensouveränität, Interoperabilität und den Zugang für kleine und mittlere Unternehmen sicherzustellen?
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Für welche konkreten
KI-Anwendungsfelder (z. B. Industrie, Medizin, Energie, Mobilität, Klima) ist
JUPITER besonders relevant und wie kann JUPITER konkret zur Stärkung
regionaler und landesweiter Wertschöpfungsketten beitragen? |