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LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
16. Wahlperiode

 

E  16/1560

 

23. Februar 2016

 

 

Neudruck

Enquetekommission V

Ingrid Hack MdL

 

     Einladung

 

20. Sitzung (öffentlich/Live-Stream/nichtöffentlich)
der Enquetekommission V

am Montag, dem 29. Februar 2016,
vormittags 10.30 Uhr, Raum E1 D 05

 

Landtag Nordrhein-Westfalen

Platz des Landtags 1

40221 Düsseldorf

 

Gemäß § 53 Abs. 1 der Geschäftsordnung des Landtags berufe ich die Enquetekommission ein und setze folgende Tagesordnung fest:

 

Tagesordnung

 

 

 

Öffentlicher Teil:

 

 

 

 

 

 

1.

Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für Familien/Nachteilsausgleich

- Anhörung von Sachverständigen

 

 

 

 

Nichtöffentlicher Teil:

 

 

 

2.

Gutachten „Familienformen, Familienmilieus, Lebenslagen, Familienpro­bleme im regionalen und kleinräumlichen Vergleich“

- Vorstellung der Ergebnisse

 

 

 

 

 

3.     Glück und Zufriedenheit von Familien

        EKPr 16/10

         - Auswertung der Anhörung

 

 

 

 

4.      Verschiedenes

 

gez. Ingrid Hack MdL
- Vorsitzende -

F. d. R.

 

 


Angelika Kobsch

Kommissionsassistentin

 

Anlage

Verteiler

Fragenkatalog



 

Öffentliche Anhörung von Sachverständigen

der Enquetekommission V
zur Zukunft der Familienpolitik in Nordrhein-Westfalen

 

"Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für Familien/Nachteilsausgleich“

29. Februar 2016, 10.30 Uhr, Raum E 1 – D 05

 

Verteiler

Deutsches Kinderhilfswerk

Herrn Thomas Krüger

c/o Deutsches Kinderhilfswerk e.V.

Berlin

Der Paritätische Landesverband NRW

Herr Martin Debener

Krefeld

 

 

Frau Prof. Dr. C. Katharina Wrohlich

Berlin

Attac AG Genug für Alle

Attac Bundesbüro

Frankfurt/M.

 

 

Herrn Prof. Dr. Joseph Huber

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Institut für Soziologie

Halle (Saale)

Frau Dr. Gisela Notz

Berlin 

 

 

 

Hochschule Darmstadt

Fachbereich Gesellschaftswissenschaften und soziale Arbeit

Frau Prof. Dr. Anne Lenze

Darmstadt

Hochschule Koblenz

Campus Remagen

Herrn Prof. Dr. Stefan Sell

Remagen

 

 

Frau

Dr. Irene Becker

Riedstadt

Herrn Prof. Dr. Jörg Althammer

Kath. Universität Eichstätt-Ingolstadt

Eichstätt

 

 

Frau Prof. Dr. Notburga Ott

Ruhr-Universität Bochum

Lehrstuhl für Sozialpolitik und Institutionenökonomik

Bochum

Herrn Reinhard Loos

Brilon

 

 

***


 

Öffentliche Anhörung von Sachverständigen

der Enquetekommission V
zur Zukunft der Familienpolitik in Nordrhein-Westfalen

 

"Finanzielle Entlastungsmöglichkeiten für Familien/Nachteilsausgleich“

29. Februar 2016, 10.30 Uhr, Raum E 1 – D 05

 

Fragenkatalog

1.     Wie schaffen wir eine gerechte Förderung von Familien, unabhängig davon, ob Eltern verheiratet sind oder nicht?

2.     Welche Auswirkungen hat die Übernahme von Fürsorgearbeit für Kinder oder zu pflegende Angehörige auf die finanzielle Situation von Männer und Frauen im Lebensverlauf? Welche Maßnahmen sollten politisch ergriffen werden, um Familien im Lebensverlauf finanziell zu entlasten (nach Möglichkeit Unterscheidung nach Familienformen)?

3.     Welche Beiträge können Geld- oder Sachleistungen zu einer Unterstützung von Familien, insbesondere kinderreicher Familien leisten? Wie sind diese zu bewerten?

4.     Welche Rolle spielen die familienpolitischen Aspekte (Zeit, Infrastruktur) im Hinblick auf finanzielle Entlastungsmöglichkeiten und den Nachteilsausgleich für Familien?

5.     Wie sollte eine Äquivalenzskala ausgestaltet sein, in der Kinder nicht nur eine materielle und finanzielle Herausforderung darstellen, sondern auch dass Kinder für Eltern (nicht monetäre) Wohlfahrt stiften?

6.     Bewirken Kindergeld und andere monetäre Leistungen für Familien einen angemessenen Ausgleich der Erziehungsleistung?

7.     Aktuell existiert in Deutschland ein „duales System“ aus Kinderfreibeträgen und Kindergeld. Welche Reformoptionen können aus Ihrer Sicht dieses System weiterentwickeln, damit Leistungen gerechter verteilt werden, allen Familienformen zu Gute kommen und Kinder- und Familienarmut wirksamer verhindert wird? Wie können vorhandene Kinderkomponenten im Steuer- und Abgabesystem verstärkt oder zielgenauer ausgestaltet werden?

8.     Wie müssen finanzielle Unterstützungssysteme ausgestaltet sein, um Familien in prekären Lebenslagen – insbesondere Ein-Eltern-Familien – tatsächlich zu erreichen? Ist NRW gut aufgestellt, um Familien in prekären Lebenslagen zu unterstützen?

9.     Wo sehen Sie weitere Reformvorschläge oder Ansätze, die aus Ihrer Sicht erforderlich sind, um die ehe- und familienbezogenen Leistungen bedarfsgerechter und zielgenauer zu verteilen?

10.  Welche Auswirkungen hätte die Einführung einer Kindergrundsicherung auf Kinderarmut?

11.  Welche weiteren Reformoptionen zöge die Einführung einer Kindergrundsicherung oder eines bedingungslosen Grundeinkommens nach sich?