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Landtag trauert um Karl Josef Denzer

Karl Josef Denzer (16.2.2011) Mit Trauer haben die Abgeordneten des Landtags Nordrhein-Westfalen die Nachricht vom Tode des früheren Parlamentspräsidenten Karl Josef Denzer aufgenommen. Denzer ist heute Nacht im Alter von 85 Jahren gestorben.

Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg würdigte den Verstorbenen als aufrechten und pragmatischen Demokraten, der als Kommunalpolitiker, als  Haushaltspolitiker, als Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion sowie als Landtagspräsident dem Land Nordrhein-Westfalen gedient und die Politik über viele Jahre aktiv mitgestaltet habe. Dem Landtag NRW habe Denzer von 1970 bis 1990 angehört.

Als Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen habe sich Karl Josef Denzer von 1985 bis 1990 für die Interessen der Länder engagiert und immer wieder den föderalistischen Charakter der Bundesrepublik betont. Mit Denzers Namen sei auch der Umzug des NRW-Parlaments vom Ständehaus in das Landtagsgebäude am Rhein verbunden. Das neue nordrhein-westfälische Landtagsgebäude war für ihn ein Sinnbild der parlamentarischen Demokratie. Die Öffnung des Gebäudes für eine Vielzahl von Besucherinnen und Besuchern verstand Denzer als direkte Werbung für Demokratie und politisches Engagement.

Der Landtag NRW gedenkt Karl Josef Denzer in Dankbarkeit.

 

Lebenslauf Karl Josef Denzer

Geboren am 23. März 1925 in Trier;
Volksschule, Verwaltungslehre, erste und zweite Verwaltungsprüfung, Studium der Verwaltungs- und Sozialwissenschaften an der Verwaltungsakademie Münster, Diplom 1966, bis 1975 Abteilungsleiter bei der Allgemeinen Ortskrankenkasse Bielefeld, gem. Landesrechtsstellungsgesetz im Ruhestand, 1980 Ausscheiden aus dem Amt nach § 32 AbgG NW. 1980 bis 1985 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion. 1985 bis 1990 Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen.
Mitglied der SPD seit 1950. Seit 1968 Mitglied des Vorstandes des Unterbezirks Bielefeld der SPD (Vorsitzender von 1968 - 1981). Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr. 1954 bis 1964 Ratsmitglied der Gemeinde Werl-Aspe und 1969 bis 1984 Mitglied des Rats der Stadt Bielefeld.

Mitgliedschaft im Landtag

Mitglied des Landtags vom 26. Juli 1970 bis 30. Mai 1990.

Direkt gewählt:
in der 07. Wahlperiode im Wahlkreis 141 Bielefeld-Stadt II
in der 08. Wahlperiode im Wahlkreis 142 Bielefeld-Stadt II
in der 09. Wahlperiode im Wahlkreis 105 Bielefeld I
in der 10. Wahlperiode im Wahlkreis 105 Bielefeld I

 

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Wibke Busch, stv. Pressesprecherin
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
E-Mail:  hans.zinnkann@landtag.nrw.de

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