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Meldungen aus der Parlamentariergruppe Großbritannien

Austausch mit Generalkonsul Courage

02.07.2019 - Im Rahmen eines Besuchs der Parlamentariergruppe Großbritannien beim Britischen Generalkonsulat gab Generalkonsul Courage den Abgeordneten einen Einblick in die Arbeit der verschiedenen Abteilungen des Konsulats. Er erneuerte sein Angebot, das Parlament im Hinblick auf Fragen britischer Staatsbürger zu unterstützen. Dies gelte in gleicher Weise für Anfragen von Bürgern zu Reisen in das Vereinigte Königreich und von Unternehmen, die Investitionen im Vereinigten Königreich tätigen wollten. Außerdem stand bei dem Besuch ein Austausch über die bestehenden Städtepartnerschaften im Vordergrund, die vor dem Hintergrund des Brexits heute mehr denn je als wichtige Grundlage für eine persönliche und freundschaftliche Verbindung zwischen Deutschland und dem Vereinigten Königreich dienen.

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Vorstellung der International English Library

24.05.2019 - In einer Arbeitssitzung der Parlamentariergruppe Großbritannien stand die International English Library in Düsseldorf im Mittelpunkt. Michael Tauschhuber, Vorsitzender der einzigen englischsprachigen Bibliothek in Nordrhein-Westfalen, stellte Struktur, Arbeitsweise und Angebote der International English Library vor.

Die im Jahre 1946 gegründete Bibliothek, die durch rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter betrieben wird und sich vor allem durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert, hat sich zum Ziel gesetzt, den kulturellen Austausch zu fördern. Zu ihren Angeboten gehört neben englischsprachigen Büchern, Magazinen und DVDs auch die Durchführung von Veranstaltung. Dazu zählen etwa ein zwei Mal im Jahr stattfindender Bücherverkauf, Geschichtsstunden für Kinder sowie ein englischsprachiger Yoga-Kurs. Weitere Informationen zur International English Library erhalten Sie hier: https://international-library.de/en/.

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Arbeitsfrühstück der Parlamentariergruppe Großbritannien

22.02.2019 - In ihrer ersten Arbeitssitzung im Jahr 2019 durfte die Parlamentariergruppe Großbritannien erneut den britischen Generalkonsul Rafe Courage sowie den 1. Vorsitzenden der Deutsch-Britischen Gesellschaft in Düsseldorf, Peter Brock, begrüßen.

Im Rahmen des Arbeitsfrühstücks ließ die Parlamentariergruppe zunächst ihre Delegationsreise nach London Revue passieren. Im Anschluss berichtete Generalkonsul Courage von den derzeitigen Aktivitäten des Generalkonsulats vor dem Hintergrund des nahenden Brexit. So befinden sich die Briten in einem regelmäßigen Austausch mit der Landesregierung, und außerdem veranstaltet das Konsulat derzeit verstärkt Informationsveranstaltungen zu den möglichen Auswirkungen des EU-Austritts des Vereinigten Königreichs. Drängende Fragen beträfen insbesondere die künftigen Einreisebestimmungen.

Peter Brock berichtete unterdessen von den Planungen zur Feierstunde zum 70-jährigen Jubiläum der Deutsch-Britischen Gesellschaft, die am 12. März im Düsseldorfer Landtag stattfinden wird.

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Delegationsreise der Parlamentariergruppe Großbritannien nach London

30.01.2019-01.02.2019: Die Delegationsreise der Parlamentariergruppe Großbritannien nach London stand ganz im Zeichen des bevorstehenden Brexits. Im Austausch mit unterschiedlichen Gesprächspartnern wurde deutlich, wie stark die britische Politik und Gesellschaft mittlerweile in der Frage nach dem Austritt aus der EU und im Hinblick auf mögliche Lösungswege gespalten ist.

Den Auftakt bildete ein Abendessen mit Peter Barnes, Vorsitzender der British-German Association, und Greg Hands, Member of Parliament für die Conservative Party und ehemaliger Minister of State for Trade and Investment.

Peter Barnes versuchte den Hergang des Brexits zu erklären, indem er die Rolle des Vereinigten Königreichs innerhalb Europas beleuchtete. Der Black Wednesday von 1992 sei als nationale Demütigung empfunden worden, und aufgrund dessen hätten die Briten auch nie in die Eurozone eintreten wollen - ein wichtiger Grund für die britische Sonderrolle innerhalb Europas. Die Brexiteers störten sich vor allem an der jahrelangen, als übermäßig empfundenen Zuwanderung aus der EU.

Greg Hands hob die engen Verbindungen zwischen NRW und dem Vereinigten Königreich hervor. Den Brexit befürworte er zwar mittlerweile, allerdings dürfe es nicht zu einem No-Deal kommen. Das mit der EU ausgehandelte Austrittsabkommen kritisierte Hands jedoch, insbesondere den sogenannten "Backstop". Er verglich die Backstop-Regelung im Zusammenhang mit der Grenze zwischen Nordirland und der Republik Irland mit der Situation Deutschlands im Jahr 1990: Genauso gut hätte man Deutschland damals erklären können, es dürfe sich zwar wiedervereinigen, aber es müsse sich dazu von ein oder zwei Bundesländern trennen.

Bei einem Besuch im Palace of Westminster trafen die Abgeordneten den Labour-Abgeordneten Chris Bryant. Anders als Greg Hands sprach sich Bryant deutlich gegen einen Brexit aus. Den Backstop halte er für zwingend notwendig. Dennoch könne das Rad leider nicht mehr zurückgedreht werden, und er prognostiziere einen "exit by accident" ohne Abkommen. Intensiv diskutierten die Mitglieder der Parlamentariergruppe mit Chris Bryant über die Position der Labour-Partei. Bryant erklärte, auch seine Partei sei tief gespalten, und dem Parteivorsitzenden Jeremy Corbyn gehe es vor allem darum, die Regierung zu stürzen.

Anschließend hatten die Mitglieder der Parlamentariergruppe bei einem Mittagessen in der Deutschen Botschaft die Gelegenheit, mit der Ständigen Vertreterin Julia Gross sowie Referenten der Botschaft und den Mitgliedern verschiedener Thinktanks den Brexit zu diskutieren. Andrew Harfoot von NRW Invest, Stephen Booth von Open Europe, Edwin Morgan vom Institute of Directors und Tim Durrant vom Institute for Government gaben den Abgeordneten in spannenden Redebeiträgen tiefe Einblicke in die Probleme und Herausforderungen mit denen die britische Gesellschaft und Wirtschaft angesichts des Brexits konfrontiert ist, betonten aber auch die Chancen des Austritts.

Um die deutsch-britischen Beziehungen in Zeiten des Brexits auch jenseits der Politik zu stärken, stand zuletzt ein Besuch an einer britischen Schule, der Oasis Academy Silvertown, auf dem Programm. Dort wird neben Französisch und Spanisch auch Deutsch unterrichtet, was an britischen Schulen seit der Abschaffung der Pflicht zum Erlernen einer Fremdsprache durch die Labour-Regierung im Jahr 2004 sehr selten geworden ist. In einem Gespräch äußerten sich die Schüler als sehr interessiert an der deutschen Sprache und an einem Austausch mit Deutschland. Der kommissarische Schulleiter Alex Lewis betonte, für einen Schüleraustausch sei insbesondere die Bereitstellung finanzieller Mittel durch außerschulische Stellen von entscheidender Bedeutung, während Ute Pätzig, Vorsitzende der UK-German Connection, den Erfolg kultureller britisch-deutscher Bildungsprojekte hervorhob.

Member of parliament Greg Hands beim Abendessen mit den Mitgliedern der Parlamentariergruppe.

von links nach rechts: Thomas Schnelle (CDU), Frank Müller (SPD), Sven Wolf (SPD), Britta Altenkamp (SPD), Raphael Tigges (CDU), Franziska Müller-Rech (FDP), Romina Plonsker (CDU), Ulrich Reuter (FDP), Member of parliament Chris Bryant, Henning Höne (FDP), Stefan Engstfeld (Grüne), Dietmar Panske (CDU)

Die Parlamentariergruppe zu Gast in der Deutschen Botschaft.

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Austausch mit dem stellvertretenden Botschafter

11.12.2018 - Der Besuch des stellvertretenden britischen Botschafters in Deutschland, Robbie Bulloch, fand vor dem Hintergrund unmittelbarer, äußerst spannender Entwicklungen in der europäischen Politik statt. Im Rahmen eines Arbeitsessens mit der Parlamentariergruppe NRW-Großbritannien im Landtag von Nordrhein-Westfalen diskutierten die Mitglieder der Parlamentariergruppe mit dem stellvertretenden Botschafter sowie dem britischen Generalkonsul, Rafe Courage, über die möglichen weiteren Entwicklungen in Sachen "Brexit". Das Thema war brandaktuell, da die geplante Abstimmung über das Austrittsabkommen im britischen Parlament angesichts einer drohenden Ablehnung tags zuvor verschoben worden war.

Die Teilnehmer sprachen sich trotz der großen Unsicherheit und der Vielzahl von möglichen Entwicklungsszenarien dafür aus, dass die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich auch nach dem Brexit gepflegt und weiter ausgebaut werden sollten. Dafür sollten in Zukunft auch die bilateralen Beziehungen zwischen London und Berlin intensiviert werden. Weitere Ansatzpunkte für engere Beziehungen könnten zudem die Intensivierung und der Ausbau von Schüleraustauschprogrammen sowie von Schul- und Stadtpartnerschaften sein.

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Die Parlamentariergruppe diskutiert über Brexit und Bildungszusammenarbeit

29.11.2018 - In ihrer 2. Sitzung begrüßte die Parlamentariergruppe Großbritannien Dr. Mark Speich, Staatssekretär für Bundesangelegenheiten, Europa sowie Internationales, als Gast bei ihrem Arbeitsfrühstück im Landtag von Nordrhein-Westfalen. An der Sitzung nahmen zudem der britische Generalkonsul Rafe Courage sowie Peter Brock, 1. Vorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft in Düsseldorf, teil. Diskutiert wurde über die bilateralen Beziehungen zwischen NRW und dem Vereinigten Königreich und insbesondere über den bevorstehenden EU-Austritt der Briten und seine Auswirkungen.

Staatssekretär Dr. Speich hob in seinem Eingangsstatement hervor, dass es beiden Seiten nach dem desaströsen EU-Gipfel im September in Salzburg letztendlich gelungen sei, ein Austrittsabkommen auszuhandeln, das einen ungeordneten "Chaos-Brexit" verhindern könne. Speich bewertete das Abkommen als "im Ergebnis nicht besser verhandelbar". Allerdings sei die Zustimmung des britischen Parlaments im Dezember ungewiss. Der Staatssekretär warnte außerdem vor den anstehenden Verhandlungen über ein künftiges Handelsabkommen zwischen der EU und Großbritannien. Die Verhandlungen seien äußerst komplex und würden in der Regel mehr Zeit beanspruchen als die derzeit vorgesehenen zwei bis vier Jahre.

Der britische Generalkonsul Rafe Courage sprach neben wirtschaftlichen Aspekten auch das Thema der Bildungs- und Forschungszusammenarbeit an. Hier müsse auch nach dem Brexit eine enge Zusammenarbeit fortgesetzt werden. Die Mitglieder der Parlamentariergruppe merkten an, dass es in Großbritannien inzwischen nur noch wenige Schüler gebe, die die deutsche Sprache erlernen wollen. Angeregt wurde unter anderem die Gründung eines deutsch-britischen Bildungswerks nach dem Vorbild der deutsch-französischen Bildungszusammenarbeit. Der britische Generalkonsul zeigte sich zuversichtlich, dass dieses Thema im Rahmen einer verstärkten bilateralen Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Großbritannien nach dem Brexit aufgegriffen werde.

 

1. Sitzung der Parlamentariergruppe Großbritannien zum Thema Schüleraustausch

20. September 2018 - Im Mittelpunkt eines gemeinsamen Arbeitsfrühstücks der Parlamentariergruppe Großbritannien stand das Thema "Schüleraustausch". Friederike Heine, Mitarbeiterin des Referats für Schulische Arbeit im Ausland und Int. Austausch im NRW-Ministerium für Schule und Bildung, gab einen Überblick über die Grundstrukturen des internationalen Austausches und die Schulpartnerschaften zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich. Die bisher bestehenden 235 Partnerschaften seien aus Eigeninitiative der teilnehmenden Schulen entstanden. Aktuell fördere das Land Begegnungsmaßnahmen im Rahmen von Schulpartnerschaften mit Polen, Israel und Palästina.

Der britische Generalkonsul Rafe Courage, den die Parlamentariergruppe erneut als Gast begrüßen durfte, berichtete von der seit 2005 bestehenden Initiative "UK-German Connection". Diese organisiere unter anderem deutsch-britische Schüleraustauschprogramme und gemeinsame Veranstaltungen. Ein großes Interesse an der Initiative zeigten insbesondere die Schulen aus Nordrhein-Westfalen. Auch nach dem Brexit könne sich die "UK-German Connection" als solide Grundlage und Plattform für den Aufbau und die Stärkung der deutsch-britischen Schulkooperation erweisen.

Aus den Reihen der Mitglieder der Parlamentariergruppe wurde darauf hingewiesen, dass insbesondere die bestehenden Städtepartnerschaften zwischen NRW und Großbritannien Anknüpfungspunkte für Schulpartnerschaften darstellten. Handlungsbedarf bestehe jedoch neben der möglichst intensiven Pflege solcher Partnerschaft darin, Lehrkräfte zu entlasten, die sich neben ihrer Anstellung ehrenamtlich um den Aufbau und die Pflege internationaler Schulkooperationen kümmerten. Darüber hinaus wollen die Mitglieder der Gruppe prüfen, ob es finanzielle Spielräume zur Förderung von Partnerschaften zwischen britischen und NRW-Schulen gibt.

 

Begegnung mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft

8. Mai 2018 - Im Rahmen der zweiten Veranstaltung zur Förderung der Beziehungen NRW-UK waren Mitglieder der Deutsch-Britischen Gesellschaft e.V. aus Düsseldorf zu Gast im Landtag. Unter den Gästen befanden sich neben interessierten Abgeordneten unter anderem der britische Generalkonsul Rafe Courage sowie der Vorsitzende der Deutsch-Britischen Gesellschaft Peter Brock.

Nach einer Führung durch den Landtag stand während eines Imbiss der Brexit mit seinen Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich im Mittelpunkt. Sorgen bereitete unter anderem die Entwicklung, dass immer weniger britische Schülerinnen und Schüler die deutsche Sprache lernen und in Ermangelung interessierter Schüler aus Großbritannien immer häufiger Austauschprogramme zwischen Schulen beendet werden müssen. Darunter leide auch der kulturelle Austausch, so die einhellige Meinung.

Nach einer Diskussion verschiedener Lösungsszenarien wurde vereinbart, den Dialog nach der Sommerpause fortzuführen und gemeinsam mit dem britischen Generalkonsul über mögliche gemeinsame Projekte zu beraten, die die Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und dem Vereinigten Königreich trotz des bevorstehenden Brexit weiter stärken können.

Länderbeauftragter Henning Höne, Generalkonsul Rafe Courage und Abgeordnete mit Mitgliedern der Deutsch-Britischen Gesellschaft e.V.

 

Austausch mit Generalkonsul Courage

23. Januar 2018 - Ein parlamentarisches Frühstück im Landtag mit dem britischen Generalkonsul Rafe Courage markierte den offiziellen Beginn der Tätigkeit des Länderbeauftragen für Großbritannien, Henning Höne. An dem Gespräch nahmen außerdem an den deutsch-britischen Beziehungen interessierte Abgeordnete sowie Peter Brock (Deutsch-Britische Gesellschaft e.V.) und Guy Street (British Chamber of Commerce) teil.

Rafe Courage stellte den Stand des Brexit aus britischer Perspektive dar. Die Runde thematisierte insbesondere, wie man in Zukunft trotz des Brexit eine enge Zusammenarbeit der beiden Länder gewährleisten könne. Dabei standen wirtschaftliche, politische und auch zivilgesellschaftliche Anliegen, wie zum Beispiel der Jugendaustausch, im Vordergrund.

Es wurde vereinbart, den Dialog in Zukunft zu intensivieren und gemeinsam mit allen Anwesenden Projekte zur Förderung der Zusammenarbeit zu initiieren.

von links nach rechts: Frank Müller, Sven Wolf, Dietmar Panske, Marco Schmitz, Henning Höne, Rafe Courage, Matthias Goeken, Guy Street, Nina Rothacker, Raphael Tigges, Peter Brock, Ulrich Reuter

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Fax    0211 884 3003
lukas.bartholomei
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Koordinierungsstelle:
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