Landtag Nordrhein-Westfalen
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Landtag am Rhein

Der neue "Landtag am Rhein" wurde von 1982 bis 1988 nach Entwürfen des Architekturbüros Eller, Walter, Moser & Partner erbaut und 2010 erweitert.


Foto: Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen, Fotograf: Bernd Schälte

Die feierliche Eröffnung fand am 2. Oktober 1988 statt, genau 42 Jahre nach der Konstituierung des Landesparlaments im Düsseldorfer Opernhaus. Das Parlamentsgebäude am Rheinufer gehört zu den beeindruckendsten Parlamentsneubauten der deutschen Nachkriegsgeschichte. 

 

Fotos: Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen, Fotograf: Eva Bruckhaus und Bernd Schälte

Jährlich fasziniert es mit seiner kreisrunden Architektur rund 100.000 Besucherinnen und Besucher von nah und fern. Grundgedanke der Architekten war ein Gebäude, das die notwendige Funktionalität der politischen Arbeit mit dem repräsentativen Charakter eines modernen und bürgernahen Parlaments vereint. Der Plenarsaal - das Schaufenster des Parlaments - stellt dabei die Mitte, den Kern des Hauses dar. Hier sitzen die Abgeordneten gemeinsam mit den Mitgliedern der Regierung in kreisförmiger Anordnung. Anders als vormals, im Ständehaus, ist die Regierung somit auf gleicher Höhe mit den Abgeordneten platziert.

Foto: Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen, Fotograf: Bernd Schälte

Um den Plenarsaal herum sind alle Räume des parlamentarischen Geschehens angeordnet, so beispielsweise der Bereich des Präsidiums mit den Empfangsräumen der Präsidentin oder auch die Wandelhalle. Die Fraktionszentralen und die Räume der Abgeordneten umrunden den Kern und umfassen das Haus von außen schalenförmig.


Foto: Bildarchiv des Landtags Nordrhein-Westfalen, Fotograf: Bernd Schälte

Im Erdgeschoss befindet sich die Bürgerhalle, die große Eingangs- und Empfangshalle, ein Forum der Bürgerinnen und Bürger für politische, kulturelle und wirtschaftliche Veranstaltungen und formlose Begegnungen mit den Abgeordneten.


Der Neubau des Landtags bot in den 1980er Jahren zugleich die Möglichkeit zur städtebaulichen Neuordnung des Düsseldorfer Hafens, zudem war er Auslöser für die Tieflegung der Rheinuferstraße.

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