Landtag Nordrhein-Westfalen
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„Jugend-Landtag 2019“

Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Frage: Wie war der 10. Jugend-Landtag?

„Spannend.“

„Lebhaft.“

„Realistisch.“

„Partizipativ.“

„Sehr wichtig.“

Off-Stimme:

„Anfang Juli war das Landesparlament wieder ganz in der Hand der Jugend: Vom 4. bis 6. Juli 2019 fand der mittlerweile 10. Jugend-Landtag statt.

199 junge Menschen im Alter zwischen 16 und 20 Jahren waren aus ganz Nordrhein-Westfalen nach Düsseldorf gekommen, um für drei Tage die Plätze der Abgeordneten einzunehmen und hautnah die Parlamentsarbeit kennenzulernen.

Den ersten Einsatz hatte der Präsident des 10. Jugend-Landtags bereits vor Beginn der Veranstaltung. Gemeinsam mit dem echten Landtagspräsidenten André Kuper stellte sich der 17-jährige Gesamtschüler Lukas Krause aus Schloß Holte-Stukenbrock den Fragen der Vertreterinnen und Vertreter der Landesmedien.“

André Kuper, Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen:

„Also, wir spüren ganz deutlich, dass die jungen Menschen politikinteressiert sind. Aber hier ist der Schwerpunkt darin zu sehen, dass wir nicht nur in der ein oder anderen Position verharren, sondern man lernt hier beim Jugend-Landtag, dass es Notwendigkeit gibt, einen Kompromiss zu finden und einen gemeinsamen Konsens zu finden. Und das ist die Herausforderung der parlamentarischen Demokratie. Und das werden die junge Leute in diesen drei Tagen erleben.“

Lukas Krause, Präsident des 10. Jugend-Landtags, auf die Frage, was er sich von der Veranstaltung wünscht:

„Vernünftig diskutieren und miteinander auskommen, ohne irgendwelche Feindschaften, ohne Hass, einfach nur friedlich miteinander diskutieren.“

Off-Stimme:

„Landtagspräsident Kuper, Vizepräsidentin Angela Freimuth und Vizepräsident Oliver Keymis begrüßten im Plenarsaal des Landtags gemeinsam die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jugend-Landtags.“

Nach der Begrüßung ging es für die Jugend-Landtags-Abgeordneten direkt an die Arbeit: In ersten Fraktionssitzungen wählten sie unter anderem ihre Vorsitzenden.

Die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht für Kindergartenkinder und Verbesserungen im Öffentlichen Nahverkehr – das waren die Themen, die sich die Jugendlichen selbst auf die Tagesordnung gesetzt hatten.

In Fraktionsberatungen, Ausschusssitzungen, aber auch im Austausch mit echten Expertinnen und Experten wägten sie das Für und Wider der Anträge ab und bereiteten sich auf den Höhepunkt jedes Jugend-Landtags vor: die Plenarsitzung.

Für den Jugend-Landtagspräsidenten, seine Stellvertreterinnen und Stellvertreter gab es noch eine besondere Vorbereitung: Landtagsvizepräsidentin Carina Gödecke erklärte ihnen, wie eine Plenarsitzung geleitet wird und worauf das Sitzungspräsidium achten muss.

Beim Parlamentarischen Abend trafen die Jugend-Landtags-Politiker dann auf die echten Abgeordneten des Landesparlaments und konnten sich vor der Plenarsitzung noch wertvolle Tipps holen.

Am Samstagmorgen war es dann soweit: Gut vorbereitet starteten die Jugend-Landtagsabgeordneten in die Plenarsitzung und lieferten sich einen engagierten politischen Schlagabtausch.

Wie bei richtigen Sitzungen waren kurzfristig noch aktuelle Themen auf die Tagesordnung gesetzt worden: die Rettung von Flüchtlingen aus Seenot im Mittelmeer und die „Fridays for Future“-Demonstrationen.

Am Ende des Jugend-Landtags stimmten die Abgeordneten dann mehrheitlich für die Einführung einer Impfpflicht für Kindergartenkinder und die Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs. Und als bei der Abstimmung über einen Änderungsantrag die Mehrheitsverhältnisse unklar waren, kam es sogar zum sogenannten Hammelsprung: Bei dieser seltenen Abstimmungsform verlassen alle Abgeordneten den Plenarsaal und betreten ihn je nach Abstimmungsverhalten wieder durch die drei mit Ja, Nein und Enthaltung beschrifteten Türen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Frage, wie ihnen der Jugend-Landtag gefallen hat:

„Ich habe sehr viele Menschen kennenlernen dürfen und allgemein war es wirklich eine einmalige Gelegenheit, wirklich Politik so hautnah zu erleben.“

„Ich finde, was den Jugend-Landtag so attraktiv macht, ist, dass die Beschlüsse, die hier gefasst werden, tatsächlich den Landtagsabgeordneten vorgelegt werden.“

„Mir hat es einfach alles super viel Spaß gemacht, auch Politik selbst hautnah erleben zu können.“

„Ich glaube auch, dass das für jede und jeden eine Bereicherung ist, hier sein zu dürfen.“

„Und ich kann es jedem nur weiterempfehlen.“

 

 

 

 

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