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Jugend-Landtag 2018

199 Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren nehmen die Plätze der Abgeordneten ein. Genauso, wie es auch im richtigen Landtag der Fall ist. Aus allen Ecken Nordrhein-Westfalens sind sie angereist, um drei Tage lang den parlamentarischen Alltag mit allem, was dazu gehört, zu erleben.

Der erste Termin für die Präsidentin des Jugend-Landtags, Sara Akay, ist direkt eine Pressekonferenz. Sie leitet drei Tage lang den Jugend-Landtag Nordrhein-Westfalen.

Eine Herausforderung, auf die sich die 17-Jährige freut.

Sara Akay: „Auch, wenn ich jetzt hier rausgehe, werde ich ja natürlich meinen Freuden erzählen, wie es hier war und eventuell, also ich hoffe es sehr, die sich dann auch hierfür interessieren und vielleicht im nächsten Jahr sich bewerben und hier sitzen, wo ich gerade sitze.“

Der Präsident des Landtags, André Kuper, begrüßt die Jugendlichen gemeinsam mit dem Präsidium im Landtag.

André Kuper: „Wir haben gesagt, das soll so realitätsbezogen, wie möglich sein. Und das heißt auch, dass das, was hier im Plenum beschlossen wird vom Jugend-Landtag, anschließend in den Hautpausschuss, den real existierenden Hauptausschuss des Landtags, hineingeht und dort über das weitere Beratungsverfahren entschieden wird. Also das, was die Jugendlichen hier beschließen, geht nicht verloren, sondern wird aktiv in die Debatte eingebracht.“

In ihren Fraktionen werden die Jugendlichen in den nächsten Tagen zusammenarbeiten, Ausschüsse besetzen und Anhörungen besuchen, um schließlich im Plenum zu debattieren.

Statement 1: „Ich mache mit beim Jugend-Landtag, weil ich finde, dass Politik etwas sehr wichtiges ist und zudem auch die Jugend heutzutage mit zu der Politik beitragen sollte.“

Statement 2: „Die größte Herausforderung wird sein, den anderen Jugendlichen zu begegnen und sie in der Debatte von meiner Position zu überzeugen.“

Der Zeitplan der Abgeordneten ist eng. In ihren Fraktionen gilt es, Positionen zu den beiden Themen des 9. Jugend-Landtags „Informatik an weiterführenden Schulen“ und ein „Ticket für Teilnehmende des Sozialen Jahres und Auszubildende“ zu finden. Insgesamt stehen am heutigen Tag mehrere Fraktionssitzungen, Sitzungen der Ausschüsse und auch zwei Anhörungen auf dem Plan.

In den Anhörungen zu den beiden Themen des Jugend-Landtags hören die jungen Abgeordneten echte Sachverständige an.

Im Plenarsaal macht das Präsidium des Landtags Jugend-Landtagspräsidentin Sara Akay fit für die Leitung der Plenarsitzung am morgigen Tag. Auch die Schriftführerinnen und Schriftführer werden in ihre Aufgaben eingewiesen und mit der Technik vertraut gemacht.

Am Abend treffen die 199 Jugendlichen bei einem „Parlamentarischen Abend“ auf echte Abgeordnete des Landtags und tauschen sich mit ihnen aus.

Für die Plenarsitzung ist alles bereit. Die Rednerliste steht und die Abgeordneten sind gut vorbereitet.

Neben den regulären Anträgen stehen eine Aktuelle Stunde und ein Eilantrag auf der Tagesordnung. Engagiert debattieren die jungen Abgeordneten das Für und Wider der unterschiedlichen Themen.

Statement 3: „Arbeit muss sich lohnen. Und das muss am Kontostand erkennbar sein – klar erkennbar.“

Statement 4: „Wir müssen die digitale Bildung fördern und weiterbringen. Die Schüler und Schülerinnen von heute sind die Zukunft von morgen und übermorgen.“

Statement 5: „Wir brauchen schnelle Internetverbindungen an jeder unserer Schulen.“

Statement 6: „Meine Zeit als Jugendlandtags-Abgeordneter war die Erfahrung auf jeden Fall wert. Auch wenn sie anstrengend war. Wir haben die Nächte durch gemacht mit Anträge schreiben und uns gegenseitig inhaltlich ausgetauscht, um irgendwie auf einen Nenner zu kommen.“

Sara Akay: „Meine Zeit als Jugend-Landtagspräsidentin war sehr aufregend und sehr interessant und ich würde es gern noch einmal tun.“

Schließlich entscheiden die Jugendlichen für die Einführung von Informatik als Pflichtfach an weiterführenden Schulen und ein vergünstigtes Nahverkehrsticket für Teilnehmende am Freiwilligendienst und für Auszubildende.

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