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50 Jahre diplomatische Beziehungen Israel-Deutschland

  

50 Jahre Freundschaft, 50 Jahre diplomatische Beziehungen: Ein halbes Jahrhundert enge Kontakte zwischen Israel und Deutschland feierte der Landtag und die Landesregierung Nordrhein-Westfalen im Frühling 2015. 

 

Carina Gödecke, Landtagspräsidentin NRW

"Wie eine zarte Pflanze aus einem Aschehaufen sei die deutsch-israelische Freundschaft erwachsen, so hat es Israels ehemaliger Ministerpräsident Ehud Olmert einmal treffend beschrieben. Diese Pflanze hat sich nach und nach entwickelt und das Vertrauen zu Deutschland ist allmählich gewachsen. Nach der Schoah war die Annäherung beider Staaten alles andere als selbstverständlich und natürlich gab es in Israel nicht nur Befürworter für eine Annäherung an Deutschland."

 

Als prominenter Gast bei der Feierstunde im Plenarsaal mit dabei: unter anderem Avraham Nir-Feldklein, der Gesandte des Staates Israel.

 

In der Wandelhalle begleitete die Ausstellung mit dem Titel "Schau mich an" den Festtag. Zu sehen dabei: Die Arbeit der Begegnungsstätte Givat Haviva in Israel. Diese setzt sich insbesondere für die jüdisch-arabische Verständigung ein.

 

Mehr als 300 Jugendliche aus 16 Schulen in ganz NRW haben sich am Festtag mit dem Thema beschäftigt. Das Motto dabei: "Israel - Anders Kennen Lernen". Viele der Schüler hatten die Wichtigkeit des Themas bereits selbst erlebt: in Austauschbesuchen. 

 

Umfrage Schüler:

 

"Es ist jetzt schon ein Jahr her, als man da war, da prasselt so viel auf einen ein. So viele neue Eindrücke. Das realisiert man quasi auch erst später."

 

"Ich fand es interessant zu erfahren, dass der Konflikt mit Palästina gar nicht so ein riesiges Thema ist. Also natürlich ist es ein Thema, aber es gibt auch ganz normale Probleme und Herausforderungen wie in Deutschland. Dass zum Beispiel viel mit Familie auch ist und dass das Konfliktthema eben nicht nur Thema Nummer Eins ist, aber eben schon ein Thema ist, das da ist."

 

"Ich würde sagen, dass Israel ein sehr, sehr vielseitiges Land ist, man hat sehr viele Facetten. Es ist ein Land, wo man glaube ich auch viele Vorurteile hat und ich denke halt, dass man da wirklich die Möglichkeit hat, verschiedene Sichtweisen, auch von verschiedenen Religionen und verschiedenen Personen wahrzunehmen, kennenzulernen und dann weiß damit umzugehen.."

 

Die enge Beziehung zu Israel haben bislang alle Ministerpräsidenten Nordrhein-Westfalens seit den 60er Jahren gepflegt. Das soll auch so bleiben.

 

Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin NRW:

 

"Zukunft ist für uns untrennbar verbunden mit der Verantwortung für die Vergangenheit. Unter die Verbrechen, die Deutsche an Juden begangen haben, kann und darf es keinen Schlussstrich geben. Für uns ist das, was in der Vergangenheit geschehen ist Verpflichtung, das Erinnern wachzuhalten."

 

Der Meilenstein der Aussöhnung beider Länder ist mit der Aufnahme der diplomatischen Beziehungen gelegt worden. Nun war, 50 Jahre später, die gewachsene Freundschaft im Landtag NRW spürbar.  

 

Impressum:

 

Herausgeberin

Die Präsidentin des Landtags

Carina Gödecke

 

Platz des Landtags 1

40221 Düsseldorf

 

Redaktion / Produktion

Birgitta Bäck / Prospekt - Fernsehproduktion GmbH

 

Inhaltlich Verantwortlicher (§ 55 Abs. 2 des Staatsvertrages für Rundfunk und Telemedien)

Dr. Florian Melchert

 

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