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NRW-Jugend-Landtag 2014

Abstimmungen, Emotionen, Debatten - wie die Profis haben die Teilnehmer des 6. Jugend-Landtages Politik erlebt und selbst gestaltet.

Katia Schwichtenberg, 16 Jahre: "Ja, ich war Ausschussvorsitzende in meinem Ausschuss und das war schon echt ein bisschen cool, wenn man dann da so vorne sitzt und das dann so leiten darf und das alles mal so hautnah miterleben darf wie die Parteien so versuchen ihre Überzeugung durchzusetzen, aber das alles auf einer fairen Art und Weise. Das ist echt toll."

Julian Schönauer, 16 Jahre: "Es hat mich überrascht, dass tatsächlich sehr emotional hier verhandelt wird, dass die Menschen sich relativ schnell hier für die einzelnen Anträge und ihre Überzeugungen begeistern können."

Die Tagesordnung war voller wichtiger Themen.

Unterschiedliche Jugendliche am Rednerpult im Landtag:

"Bei der Kindergartenpflicht geht es um die Optimierung der Ausgangsposition und die Zukunftschancen der Kinder."

"Es geht darum, dass alle inkludiert werden. Wir reden jeden Tag über Inklusion und darüber die gleichen Chancen haben und jeder von jedem lernen kann."

Bildung war also ein wichtiges Thema, in anderen Debatten ging es zum Beispiel darum  wie genau Beamte in Hundertschaften bei Einsätzen eine Kennzeichnung erhalten sollen - eine Frage die auch die echten Parlamentarier gerade beschäftigt.

Carina Gödecke, Präsidentin des Landtags NRW: "Das ganz besondere bei unserem Jugend-Landtag besteht ja darin, dass die Anträge, die hier besprochen worden sind, die Entscheidungen, die hier gefällt worden sind, auch nochmal in den realen Ausschüssen besprochen werden. Das heißt, auch da laden wir nochmal Vertreterinnen und Vertreter des Jugend-Landtages ein und wir beschäftigen uns wirklich mit den Ergebnissen. Und das ist glaube ich ein schönes Signal und Feedback auch an die jungen Leute und qualifiziert die Politik natürlich weiter."

Um so engagiert debattieren zu können, haben die 16- bis 20-Jährigen sich drei Tage lang vorbereitet - in Ausschüssen, Fraktionssitzungen und Expertenanhörungen. Geschlafen haben sie eher wenig. So erleben die Jugendlichen hautnah, welchen Weg ein Gesetz von Antrag bis zur Gültigkeit geht.

Sandy Strunk, 17 Jahre: "Ich habe hier schon mit einigen geredet, die sich eigentlich gar nicht für Politik interessieren, und die finden es auch super. Ich weiß jetzt nicht, ob sie zu Hause in die Partei eintreten würden, aber ich denke sie interessieren sich für die Themen und das ist für die auch ganz wichtig. Und ich glaube so eine Veranstaltung zeigt der Jugend, dass man auch selber in dieser Politik drin steckt."

Leonardo de Jesus Luig, 17 Jahre: "Das Schwierige oder das Interessante war es, alle Meinungen unter einen Haufen zu bringen sag ich mal, also eine politische Meinung zu formulieren. Wir hatten echt eine ziemlich heterogene Masse, was das anging. Aber ich denke wir haben ein paar ganz gute Ergebnisse erzielt."

Auch das Landtagspräsidium hat Platz für die Jugendlichen gemacht. Denn auch der Vorsitz war natürlich fest in der Hand der Nachwuchspolitiker.

Marlene Wolfering, 18 Jahre: "Also es war auf jeden Fall irre spannend, es hat unglaublich viel Spaß gemacht. Es gab einmal die Überraschung, dass ich eine Rednerin sein werde. Das wird witzig, mal sehen."

Sandra Janat, 20 Jahre: "Auf jeden Fall ist es eine wichtige Chance, so bekommt man Politik am eigenen Leib mit. Man kann sehr viel mitnehmen, man lernt viel und man kann sich halt austauschen, also wann hat man schon mal so viele aus politischen Richtungen auf einem Haufen?"

Jad Madani, 20 Jahre: "Ob es jetzt direkt zur Politik führt, weiß ich nicht, aber ich kann sagen die Erkenntnis daraus wird sich sicherlich verbessern."

Fünf Fraktionen - und viele verschiedene Meinungen. Doch in einem waren sich alle einig: Politik geht Jugendliche sehr viel an.

Herausgeberin
Die Präsidentin des Landtags
Carina Gödecke

Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Redaktion & Produktion
Daniela Braun

Inhaltlich Verantwortlicher (§ 55 Abs. 2 Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien)
Dr. Hans Zinnkann

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