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Freundschaftsabend: Chinesische Klänge im NRW-Landtag

Bei Frühlingsrolle und Ente-Süß-Sauer haben im Landtag über 500 Menschen die Freundschaft zwischen China und Nordrhein-Westfalen gefeiert. Seit vielen Jahren arbeiten die beiden Länder eng zusammen - so unter anderem beim Außenhandel.

Dr. Gerhard Papke, Vizepräsident des Landtags NRW:
"Aus Sicht unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen ist China inzwischen der zweitwichtigste Handelspartner - nach den Niederländern aber noch vor Frankreich. Obwohl wir ein Land in der Mitte Europas sind, haben die Wirtschaftskontakte zu China für Nordrhein-Westfalen inzwischen eine derartige Dimension erreicht."  

Mehr als 800 chinesische Unternehmen sind mittlerweile an Rhein und Ruhr zu Hause. Quanliang Zhao zum Beispiel führt seit zehn Jahren ein Werkzeugunternehmen in Düsseldorf - und er ist zufrieden:  

Quanliang Zhao, chinesischer Unternehmer in NRW:
"Mein Eindruck von den deutschen Mitarbeitern ist, ersten qualifizierte Mitarbeiter. Und zweitens in Nordrhein-Westfalen wir bekommen immer Offene-Mentalität-Mitarbeiter."

Neben der Wirtschaft spiegelt sich die deutsch-chinesische Freundschaft auch im Bildungsbereich wider. An mehr als 50 nordrhein-westfälischen Schulen wird derzeit Chinesisch unterrichtet. Außerdem studieren zahlreiche junge Menschen aus der Volksrepublik an Hochschulen in NRW - immer wieder mit bahnbrechenden kulturellen Erkenntnissen:

Yajie Sheng, Wirtschaftsingenieur-Studentin:
"Vorher ist Deutschland für uns Bier, Fußball. Ja, Sie wissen das. Und nach dem Studium habe ich gemerkt: Die deutschen Kommilitonen, die feiern sehr gerne und sie studieren auch sehr ernsthaft."

Das Anderssein noch besser zu verstehen und die Brücke zwischen den beiden Kulturen weiter auszubauen, das ist das Ziel der Parlamentariergruppe NRW-China. Ganz praktisch waren beim Freundschaftsabend als Brückenbauer einige Musikstudenten aktiv - sie nahmen die Gäste mit auf eine Reise in die chinesische Musikwelt.   

Und zum Schluss gab es dann auch noch einen Mutmacher fürs Lernen der chinesischen Sprache:

Dr. Cord Eberspächer, Direktor Konfuzius-Institut Uni Düsseldorf
"Chinesisch entschädigt nämlich für solche Schwierigkeiten wie die Schriftzeichen mit einer angenehm übersichtlichen Grammatik. Das heißt, man kann relativ schnell anfangen, Sätze zu bilden, sich allgemein zu verständigen, Konversation zu üben. […] Und nach einem Jahr, wenn Sie einen Kurs bei uns gemacht haben beispielsweise, sind Sie zumindest schon mal in der Lage, in China nicht mehr verloren zu gehen und etwas zu Essen zu bekommen."

 

Herausgeberin
Die Präsidentin des Landtags
Carina Gödecke

Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Redaktion & Produktion
Daniela Braun

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Dr. Hans Zinnkann

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