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Jugend debattiert: Wettstreit ums beste Argument

Schlagfertig und wortgewandt: Diese vier jungen Menschen haben das NRW-Landesfinale von "Jugend debattiert" für sich entschieden. In der Villa Horion des nordrhein-westfälischen Landtags überzeugten sie die Jury mit ihren Argumenten. Und das in weniger als 25 Minuten.

Judith Schulte-Loh, Moderatorin des Landesfinales NRW:
"Eröffnungsrede zwei Minuten pro Person. Dann freie Aussprache zwölf Minuten, selbst organisiert. Und dann die Schlussrunde eine Minute pro Person. Es möglich während der Debatte übrigens die Meinung zu ändern."  

Seit elf Jahren streiten Jugendliche deutschlandweit jedes Jahr aufs Neue um die besten Argumente. Über 135.000 Schüler waren diesmal dabei - davon 30.000 aus NRW. Im Fokus des diesjährigen Landesfinales: Fragen rund ums Thema Rechtsextremismus.

Tim Robers (14), Gymnasium Georgianum Vreden:
"Schülerinnen und Schüler lernen nämlich, wie sie sich gegen Rechtsextremismus wehren können und ihn somit auch aufhalten können teilweise. Deshalb spreche ich mich ganz klar dafür aus, dass Schulen Initiativen gegen Rechts zu einem verpflichtenden Bestandteil ihrer pädagogischen Arbeit machen sollen."

Sebastian Schneider (15), Gymnasium Heepen Bielefeld:
"Ihr habt aber jetzt die Streitfrage so definiert, dass Maßnahmen gegen Rechts für Euch auch schon so weit gehen, dass Einstellungen, die nicht gegen das Grundgesetz verstoßen, geahndet werden würden."

Tim Cech (17), Johann-Gutenberg-Realschule Dortmund:
"Es fängt im kleinen Rahmen an. In der Schule, wenn Leute ausgegrenzt werden. Oder wenn Leute diskriminiert werden, weil sie anders aussehen oder andere Kleidung tragen."

Madita Dix (15), Widukind-Gymnasium Enger:
"Es ist so, dass seit 2008 die Vorfälle von Rechtsextremismus abgenommen haben. Und ich finde, das spricht ja eigentlich schon für die gute Aufklärung, die ja auch schon in Schulen stattfindet."

Fair, aber kritisch nachfragen und sich mit den Meinungen anderer auseinandersetzen: Das kann nicht nur Spaß machen, sondern ist auch das Kernstück der Demokratie. Nur wer mitmischt, mitwählt und mitredet, kann selbst etwas bewegen:   

Madeleine Noel (16), Siegerin Altergruppe II, aus Goch:
"Jemand, der nicht überzeugend ist, wird es schwer haben, irgendwo mitreden zu können. Und deshalb ist Debattieren da, glaube ich, sehr wichtig."

Marc Mazur (18), Zweitplatzierter Altersgruppe II, aus Aachen:
"Debattieren ist grundsätzlich schon schön, weil mir Reden total viel Spaß macht. Und ich glaube, es geht vielen Leuten so."

Madita Dix (15), Zweitplatzierte Altersgruppe I, aus Enger:
"Dass ich mich mit einem Thema beschäftigen kann. Dass ich wirklich verschiedene Meinungen über ein Thema finde."

Tim Robers (14), Sieger Altersgruppe I, aus Vreden:
"Man braucht es im Prinzip immer. Ob es jetzt mit seinen kleinen Brüdern ist, was ich immer gemacht habe. Oder später im Beruf."

Schon Ende Juni geht es für die vier Gewinner aus Nordrhein-Westfalen in die nächste und letzte Debatten-Runde. Dann heißt es: Auf zum Bundesfinale nach Berlin.

Landesfinalisten:
"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!"

 

 


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