Landtag Nordrhein-Westfalen
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Von der Wählerstimme zum Parlament

Landtagswahlen sind logistische Großkampftage - zumal im bevölkerungsreichsten deutschen Bundesland. In allen Regionen rüsten sich Städte und Gemeinden für den Ansturm der Wähler - und der Landtag selbst für den der Medien.

Mehr als 13 Millionen Menschen dürfen am Wahltag ihre Stimme abgeben. Genau genommen sind es sogar zwei: Mit der ersten Stimme entscheiden sich die Wähler direkt für einen Kandidaten aus ihrem Wahlkreis - mit der zweiten Stimme für eine Partei.

Die Wahlkreis-Kandidaten mit den meisten Erststimmen ziehen ohne Umwege direkt in den Landtag ein. 128 Wahlkreise gibt es in Nordrhein-Westfalen - und 128 Plätze im Parlament sind so direkt vergeben.

Die zweite Stimme entscheidet dann, wie viele Sitze den einzelnen Parteien insgesamt zustehen. Die Rechnung dazu: Mandatszahl nach Zweitstimmen minus gewonnene Direktmandate in den Wahlkreisen. Die Differenz hieraus füllt jede Partei über ihre Kandidatenliste auf. So sind am Ende alle 181 Sitze im Parlament verteilt.

Doch was passiert, wenn eine Partei mehr Direktmandate gewinnt, als ihr Sitze nach Zweitstimmen zustehen? Dann erhalten auch die anderen Parteien zusätzliche Mandate. Sie gleichen das Verhältnis wieder aus und heißen deshalb Ausgleichsmandate. Was am Ende bedeutet: Der Landtag wird größer. 181 plus x.

 


Herausgeber
Der Präsident des Landtags
Eckhard Uhlenberg

Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Redaktion & Produktion
Daniela Braun

Inhaltlich Verantwortlicher (§ 10 Absatz 3 MDStV)
Dr. Florian Melchert

mit Footage von studio-henkel.tv

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