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Interview-Porträt: Oliver Keymis

Ob Theater oder Fernsehen, Deutschland oder Frankreich: Jahrelang hat Oliver Keymis als Regisseur gearbeitet. Heute ist der Meerbuscher mit für die Regie im Landtag zuständig. Von Zwischenfragen über Redezeiten bis hin zu Abstimmungen: Als Mitglied des Präsidiums führt er die Abgeordneten jedes Jahr durch über 30 Plenarsitzungen. Sein Drehbuch dabei: die parlamentarische Tagesordnung.

Oliver Keymis, 2. Vizepräsident des Landtags NRW:
"Mir ist wichtig, dass die Kollegen wissen, dass sie von mir - und zwar aller Fraktionen - fair behandelt werden. Und dass sie darauf rechnen können, dass ich jenseits meiner eigenen politischen Herkunft darauf achte, dass hier jeder das, was er zu sagen hat, auch sagen kann."

Und was muss man für das Amt mitbringen?

Oliver Keymis, 2. Vizepräsident des Landtags NRW:
"Kommunikative Fähigkeiten, den Spaß mit Menschen umzugehen, Meinungsstreit aushalten zu können. Vielleicht kommt ein bisschen dazu, einen gewissen Spaß auch am Zeremoniellen. Man muss also sozusagen einen Spaß am Theatralischen vielleicht auch haben oder am Inszenieren. Weil ein Teil der repräsentativen Aufgaben sind natürlich auch so gestrickt."

Wie sind Sie in die Politik gekommen?

Oliver Keymis, 2. Vizepräsident des Landtags NRW:
"Ich habe mich engagiert in meiner Freizeit für den Schutz der Umwelt, für ein Naturschutzgebiet. Und habe sozusagen die Menschen kennengelernt, die politisch Verantwortung tragen. Und die haben irgendwann gesagt: Sag mal, Du hast das eine so engagiert gemacht. Du bist doch beruflich im Bereich Kunst, Kultur, Medien unterwegs. Wäre das nicht für Dich eine Arbeit, wo Du bei uns auch politisch mitarbeiten wolltest und könntest. Und so bin ich zur Politik gekommen. Und dann irgendwann auch eine Liste gewählt worden und in den Landtag gewählt worden. Das war ein bisschen schnell zu meiner Überraschung. Aber inzwischen sind darüber elf Jahre vergangen."

Und was wollten Sie als Kind mal werden?

Oliver Keymis, 2. Vizepräsident des Landtags NRW:
"In der Schule habe ich schon Theaterregie geführt. Und daraus ist dann später ja auch mein Beruf geworden. Und das ist schon selten genug, dass man so früh sozusagen in eine Richtung tendiert, die man dann später sogar machen kann."

Wie kann Politik für Jugendliche spannender werden?

Oliver Keymis, 2. Vizepräsident des Landtags NRW:
"Wenn wir nicht auf jugendlich machen. Ich glaube, dass grad die Jugendlichen ein Interesse daran haben, mit den Fragen, die sie haben, richtig ernst genommen zu werden. Wir machen das, wie ich finde, an einer Stelle hier im Landtag Nordrhein-Westfalen ganz hervorragend, indem wir im nächsten Jahr zum fünften Mal einen Jugend-Landtag gemeinsam durchführen. Und dann, glaube ich, muss man darauf hören, welche Fragen junge Leute beschäftigen. Und man wird sich wundern, es sind oft die Fragen, die uns auch beschäftigen. Nur wohlmöglich auf eine andere, vielleicht auch radikalere Weise gestellt. Und vielleicht sind wir auch die ein oder andere radikalere Antwort schuldig."

 


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