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Interview-Porträt: Gunhild Böth

Gerade in den Landtag gewählt und schon Mitglied des Präsidiums: Gunhild Böth zählt zu den amtsjüngsten Abgeordneten der Legislaturperiode. Ihre Reden im Plenum hält die Wuppertalerin trotzdem ohne Manuskript - und beschreibt sich selbst als Perfektionistin. Dabei ist ihr im Amt als Vizepräsidentin eines ganz besonders wichtig:

Gunhild Böth, 4. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Dass wir die Rechte des Parlaments hochhalten. Also ich lese manchmal irgendwo in der Zeitung: Die Landesregierung hat folgendes Gesetz gemacht. Und dann schüttele ich immer ganz verwundert den Kopf und sage: Warum macht das seit neuestem die Landesregierung? Das macht das Parlament!"

Worin sehen Sie Ihre Aufgabe als Präsidiumsmitglied?

Gunhild Böth, 4. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Unabhängig davon, was wir sozusagen im Inneren machen, gegenüber dem Landtagsplenum, repräsentieren wir ja auch nach Außen den Landtag Nordrhein-Westfalen. Und da finde ich es persönlich ganz wichtig, dass das Präsidium, weil wir ja insgesamt auch fünf Personen sind, an vielen Veranstaltungen teilnehmen kann. Weil ich glaube, dass es ganz wichtig ist, zu zeigen, das Land, der Landtag guckt auf das, was Menschen tun."

Und was wollten Sie als Kinder mal werden?

Gunhild Böth, 4. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Ich wusste genau was ich nicht werden wollte. Also meine Eltern hatten mehrere Einzelhandelsgeschäfte. Und ich habe meinem Vater im Alter von 12, 13, dass ich die nicht haben wollte. Das hat er ernst genommen und angefangen, die nach und nach zu verkaufen."

Und was machen Sie in Ihrer Freizeit?

Gunhild Böth, 4. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Ich bin sehr gerne mit Menschen zusammen. Darüber hinaus sagt mein Mann immer, ich fresse Bücher. Und ansonsten verbringe ich meine Urlaube unglaublich gerne am Meer."

Wie sind Sie denn überhaupt in die Politik gekommen?

Gunhild Böth, 4. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Als ich angefangen habe zu studieren, bin ich durch Zufall - im ersten Semester habe ich nicht immer alle Räume gefunden - bin ich durch Zufall in eine Veranstaltung geraten, die der Asta veranstaltet hat. Und zwar ging es um schwarze Liste, die der Bund Freiheit der Wissenschaft an der Hochschule, also an der Universität Bonn geführt hat. Und da wurden Repressionen auf die Studierenden ausgeübt, die also eine bestimmte politische Meinung hatten, die sie auch geäußert haben. Das fand ich sowas von empörend, dass ich also eigentlich gleich dabei hängen geblieben bin."

 


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