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Interview-Porträt: Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg 

Landtagspräsident und trotzdem nah bei den Menschen: Das ist Eckhard Uhlenberg wichtig. Wie jeder andere steht er nach wie vor im Telefonbuch. Sommer für Sommer wandert er mit Freunden ein Stück des Jakobswegs. Und wer zu ihm will, klopft einfach an der Tür seines Bauernhofs. Wahlkreisarbeit für den Mann aus Werl also: eine politische Lebensaufgabe.

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"In Zeiten von Politikverdrossenheit, in denen es auch den Parteien immer schwerer gelingt, an die Bürgerinnen und Bürger heranzukommen. In denen die Wahlbeteiligung deutlich in den vergangenen Jahren gesunken ist, spielt die Wahlkreisarbeit eine ganz große Rolle. Das heißt, der Politiker, der Landtagsabgeordnete muss auch erlebbar sein."

Was reizt Sie an Landespolitik?

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"Ich hätte im Laufe meiner Amtszeit auch mal Mitglied des Europäischen Parlaments werden können, vielleicht auch mal Mitglied des Deutschen Bundestages. Aber ich wollte immer im Landtag bleiben, weil da diese Verbindung zum Ort, zum Wahlkreis, zu den Themen die vor Ort diskutiert und entschieden werden, besonders intensiv ist."

Welche Bedeutung hat der Landtag?

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"Der Landtag ist das Haus der 18 Millionen Bürgerinnen und Bürger, die in Nordrhein-Westfalen leben. Er ist der Arbeitsplatz von 181 Abgeordneten und vielen Mitarbeitern, die es hier im Landtag gibt. Der Landtag ist das zentrale Haus in dem größten und wichtigsten Bundesland."

Was ist Ihre Aufgabe als Landtagspräsident?

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"Die Aufgabe des Landtagspräsidenten besteht darin, die Sitzungen des Landtags überparteilich zu leiten. Nur dann hat er eine Autorität. Wenn die Kolleginnen und Kollegen der Fraktionen, aus denen er nicht kommt, wo nicht seine politische Heimat ist, das Gefühl haben, er betreibt jetzt in seinem Amt als Landtagspräsident Parteipolitik, dann hat ein Landtagspräsident keine Autorität. Dann kann er in einem Landtag relativ wenig ausrichten."

Was wollten Sie als Kinder werden?

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"Als Kind wollte ich gerne Busfahrer werden. Mich hat das immer zutiefst beeindruckt, wie man in der Lage ist, einen so großen Bus zu lenken, sicher über die Straßen zu fahren mit vielen Menschen da drinnen. Und das hat mich immer sehr beeindruckt."

Wie sind Sie in die Politik gekommen?

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"Das waren damals die 60er-, 70er-Jahre. Da ging es in den Familien hoch her. Da wurde wesentlich mehr über Politik diskutiert in den Familien, als das heute der Fall ist. Und das hat mich geprägt. Und eines Tages habe ich mir dann die Frage beantwortet: Willst du Dich nicht auch ein Stück engagieren? Und ich bin dann in die Junge Union eingetreten, bin Mitglied der CDU geworden. Und es ist dann auch relativ zügig weiter gegangen."


Herausgeber
Der Präsident des Landtags
Eckhard Uhlenberg

Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

Redaktion & Produktion
Daniela Braun

Inhaltlich Verantwortlicher (§ 10 Absatz 3 MDStV)
Dr. Florian Melchert

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