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Auswärtspartie in Bochum

Auswärtspartie in Bochum: Erstmals in seiner Amtszeit hat das Präsidium des Landtags außerhalb des Parlamentsgebäudes getagt. Und das mitten im Ruhrgebiet. Eingeladen hatte Vize-Präsidentin Carina Gödecke - natürlich nicht ohne Grund:

Carina Gödecke, 1. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Ich wollte den Kolleginnen und Kollegen einfach mal Bochum zeigen. Meine Heimatstadt. Im Hintergrund steht meine alte Schule, die Hildegardis-Schule. Dort bin ich hingegangen, dort habe ich gelernt, dort habe ich mein Abitur gemacht. Und ich liebe meine Heimatstadt."

Der Startschuss für die Auswärtspartie fiel ganz offiziell im Rathaus. Nach einem Eintrag ins Gästebuch der Stadt ging es in die erst vor vier Jahren eingeweihte Synagoge. Ein beeindruckender Bau mit jeder Menge Platz - auch für die auswärtige Präsidiumssitzung.

Oliver Keymis, 2. Vizepräsident des Landtags NRW:
"War schon sehr eindrucksvoll, weil es immer ein besonderes Erlebnis ist in Deutschland Synagogen zu besuchen. Das ist in unserem Land was ganz Besonderes. Wir sind froh, dass die jüdischen Mitbürger wieder bei uns leben. Und dann hat mir insbesondere auch gefallen, dass man durch die Kuppel der Synagoge sozusagen in den Himmel gucken kann ."

Gen Himmel ging es dann tatsächlich noch. Zwar nur per Aufzug, aber immerhin auf den Förderturm des Deutschen Bergbaumuseums - eines der meistbesuchten Museen in ganz Deutschland. Seit 2009 gibt es hier einen Komplex eigens für Sonderausstellungen - aktuell im Mittelpunkt: Chiles Kupfer für die Welt.     

Und wer weiß, vielleicht tagt das Präsidium ja dann in ein paar Monaten in Werl, Lüdenscheid, Wuppertal oder Meerbusch. Zu Hause sind die Fünf in Nordrhein-Westfalen schließlich alle. Und immerhin: Erste Ideen für Ausflugsziele gibt es auch schon:

Eckhard Uhlenberg, Präsident des Landtags NRW:
"In die Wallfahrtskirche führen. Ich würde ihnen die JVA zeigen in Werl, wo tausende Menschen hinter Gittern sitzen. Aber ich würde ihnen auch das Missions-Museum der Franziskaner zeigen, was hoch interessant ist."

Angela Freimuth, 3. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Ich würde ganz sicher in die Phänomenta gehen. Das ist ein Naturkunde-, ein naturwissenschaftliches Museum, wo Experimente, Physikexperimente zum Anfassen auch da sind."

Gunhild Böth, 4. Vizepräsidentin des Landtags NRW:
"Ja das ist ganz einfach: In Wuppertal muss man auf jeden Fall Schwebebahn fahren. Das geht gar nicht ohne. Und wenn man Schwebebahn fährt, dann sieht man natürlich ganz viel von der Industriegeschichte der Stadt."

Wie auch immer. Eines hat die Auswärtspartie in Bochum jedenfalls schon mal allen gebracht: Wieder einen ganz neuen Blick auf die Dinge. Und der kann ja bekanntlich niemandem schaden.


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Der Präsident des Landtags
Eckhard Uhlenberg

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