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Konzertante Operettenaufführung im Landtag zum Offenbach-Jahr 2019

(8.11.2019) Der in Köln geborene, deutsch-französische Komponist Jacques Offenbach wäre in diesem Jahr 200 Jahre alt geworden. Der Landtag Nordrhein-Westfalen beteiligt sich am Offenbach-Jahr unter anderem mit einem Konzert am Montag, 18. November 2019, um 20 Uhr in der Bürgerhalle des Landesparlaments.

Das europäische Kammermusikzentrum ProQuartet, Paris, spielt unter der Leitung von Yann Molénat das selten aufgeführte, musikalische Schmuckstück „Un Mari à la Porte“ („Ein Ehemann vor der Tür“), eine einaktige Operette, die 1859, also vor nunmehr genau 160 Jahren uraufgeführt wurde. Es erzählt die verzwickte Geschichte von Florestan, der durch den Kamin ins Zimmer der frisch vermählten Suzanne fällt, die gerade den ersten Ehekrach mit ihrem Mann Henri hatte. Henri steht jetzt vor der Tür und erfährt, dass ein fremder Mann im Zimmer seiner Suzanne ist. Klassisches Vaudeville-Theater in bester Offenbach-Manier. Das Werk erklingt in einer eigens für die Kölner Offenbach-Gesellschaft geschaffenen Version für Streichquartett, Kontrabass und Akkordeon, die von den Studenten der Kompositionsklasse des Conservatoire de Paris erarbeitet wurde und von den Studenten der Gesangs- und Instrumentalklassen unter Leitung ihrer Professoren aufgeführt wird.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Interessierte können sich beim Landtag per E-Mail anmelden. Da die Platzkapazitäten begrenzt sind, können voraussichtlich nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden.


Das ProQuartet spielt im Landtag.

Zu dem Abend im Landtag Nordrhein-Westfalen haben sich auch die Botschafterin der Republik Frankreich, Anne-Marie Descôtes, und der Schirmherr des NRW-Offenbach-Jahres, Ministerpräsident Armin Laschet, der auch der Bevollmächtigte der Bundesrepublik Deutschland für kulturelle Angelegenheiten im Rahmen des Vertrages über die deutsch-französische Zusammenarbeit ist, angekündigt.

„Mit dieser erstklassigen konzertanten Aufführung zum Jacques-Offenbach-Jahr würdigt der Landtag einen Künstler, der in Köln geboren wurde und in Frankreich große Erfolge feierte. Er war ein Musiker, der Europa lebte“, sagt der Präsident des Landtags, André Kuper.

Vizepräsident Oliver Keymis, der auch Vorsitzender der Parlamentariergruppe NRW-Frankreich ist, sagt: „Im Offenbach-Jahr erinnern wir an einen Komponisten, der in seiner Zeit eindrucksvolle Akzente setzte. Wir holen ein selten gespieltes und besonderes Stück Kultur ins Parlament von Nordrhein-Westfalen und geben damit hochprofessionellen jungen Musikerinnen und Musikern aus Frankreich eine ganz besondere Bühne.“

Der Komponist Jacques Offenbach wurde am 20. Juni 1819 in Köln geboren und feierte in Paris Welterfolge. Bekannt wurde er unter anderem für seine modernen Operetten, der „Höllen-Cancan“ ist bis heute eines seiner bekanntesten Stücke. Der Landtag Nordrhein-Westfalen hatte im September anlässlich des Offenbach-Jahres bereits die von der Offenbach-Gesellschaft und dem Kölnischen Stadtmuseum konzipierte Wander-Ausstellung „Jacques Offenbach. Von Köln über Paris in die Welt“ gezeigt.

Foto: Bernard Martinez 
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