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Jugendliche sprechen im Landtag mit der Holocaust-Überlebenden Inge Auerbacher

(2.9.2019) Mehr als 100 Jugendliche haben heute im Plenarsaal des Landtags Nordrhein-Westfalen mit der Überlebenden des Holocaust, Inge Auerbacher, gesprochen. Das Parlament hatte gemeinsam mit der Antisemitismusbeauftragten des Landes, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, zu dem Zeitzeugengespräch eingeladen.

Die Schülerinnen und Schüler kamen vom Suitbertus-Gymnasium Düsseldorf, Theodor-Fliedner-Gymnasium Düsseldorf, Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium Ratingen und Heinrich-Heine-Gymnasium Bottrop. Außerdem waren Teilnehmerinnen und Teilnehmern des diesjährigen Jugend-Landtags dabei. Nach einem Gespräch von Sabine Leutheusser-Schnarrenberger mit Inge Auerbacher richteten die Jugendlichen ihre Fragen an die Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt.


Zeitzeugin Inge Auerbacher sprach mit Schülerinnen und Schülern im Plenarsaal des Landtags. Es begrüßten die Vorsitzende des Hauptausschusses des Landtags, Dr. Marcus Optendrenk und die Antisemitismus-Beauftragte des Landes, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (2.v.r.).

Der Vorsitzende des Hauptausschusses des Landtags, Dr. Marcus Optendrenk, sagte zur Begrüßung: „Wir erinnern uns in diesen Tagen an den Beginn des Zweiten Weltkriegs am 2. September 1939. Und wir halten dabei besonders die Erinnerung wach an die Millionen Opfer, die der Holocaust gefordert hat. Das ist gerade heute wichtig, in einer Zeit, in der Antisemitismus wieder Mode zu werden droht, in der immer weniger Zeitzeugen von dem Grauen berichten können, dass sie erlebt haben, und in der einige Politikerinnen und Politiker versuchen, Grenzen der Sprache zu verschieben und unsere Verantwortung für die Geschichte klein zu reden. Wir bedanken uns, dass Sie heute aus Ihrem Leben erzählen werden, Frau Auerbacher. Bitte nehmen Sie mit: Wir werden niemals vergessen!"

Inge Auerbacher wurde 1934 in Kippenheim (Südbaden) geboren. Am 22. August 1942 wurde sie nach Theresienstadt deportiert. 20 ihrer nächsten Verwandten starben, sie überlebte als einziges Kind aus Württemberg die Shoah. 1946 emigrierte sie mit ihren Eltern in die USA. Sie litt an Tuberkulose als Folge der schlechten Lebensbedingungen in Theresienstadt und verpasste acht Schuljahre. Dennoch erhielt sie einen Bachelor of Science von der Queens University und arbeitete 38 Jahre als Chemikerin. Am 26. Januar 2019 hielt sie die Gedenkrede anlässlich des Internationalen Gedenktags an die Opfer des Holocausts vor den Vereinten Nationen. Sie hat mehrere Bücher verfasst, darunter das in mehrere Sprachen übersetzte „I am a Star“.

Fotos: bs

 

 

 

 

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