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Europawahl: Angebote für Jugendliche

(3.5.2019) Der Ausschuss für Europa und Internationales hat sich über Angebote für Jugendliche im Vorfeld der Europawahl informiert. Die Landeszentrale für politische Bildung ist derzeit per Info-Bus mit einem jungen Europateam im Land unterwegs. Zudem berichteten die Vorsitzenden der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) NRW über politisches Engagement ohne Parteibindung.

Carmen Teixeira von der Landeszentrale für politische Bildung beschrieb die Tour des interaktiven Europa-Busses durch etwa 25 NRW-Städte als aufsuchende Bildungsarbeit beispielsweise an Schulen. Ziel sei es, junge Menschen für Europa und die am 26. Mai 2019 anstehende Europawahl zu begeistern.

An Bord des Busses, aber auch im Internet ermögliche der Wahl-o-Mat allen Wahlberechtigten, anhand von politischen Positionen zu Einzelfragen ihre persönliche Parteipräferenz bei der Europawahl zu finden.

Europa-Bus, Planspiele und Workshops

Um Schülerinnen und Schülern Europa näher zu bringen, könnten Schulen außerdem begleitete Planspiele durchlaufen, erklärte Teixera. Dabei simulierten die Jugendlichen etwa einen fiktiven EU-Sondergipfel zum Flüchtlingsthema.

Selfie zu #Post4Europe

Als weitere Aktivitäten im Vorfeld der Europawahl nannte Teixera etwa eine Mobilisierungskampagne mit Prominenten und Influencern in den sozialen Medien. Unter dem Hashtag „#Post4Europe“ seien junge Menschen aufgerufen, ein Selfie-Video in sozialen Netzwerken hochzuladen, in dem sie erklären, was sie an Europa liebten.

Politisch engagiert ohne Partei

Martin Mödder und Rebecca Melzer von der Jugendorganisation JEF NRW erläuterten das politische Engagement junger Menschen ohne Parteibindung in mehr als 30 Staaten in Europa. Etwa 25.000 Mitglieder in Europa, davon rund 4.000 in Deutschland und knapp 600 in NRW, setzten sich für ihre Vision eines föderalen Europas ein.

JEF leiste einerseits Bildungsarbeit wie Workshops, Planspiele, Diskussionsveranstaltungen und internationale Jugendbegegnungen, und andererseits politische Arbeit im überparteilichen Konsens. In NRW setze sich JEF beispielsweise dafür ein, die EU in der Landesverfassung zu verankern: Bürgerinnen und Bürger in NRW sollten sich nicht nur als Teil Deutschlands, sondern auch als Teil Europas verstehen. Eine entsprechende Kampagne in Hessen sei bereits erfolgreich gewesen, berichteten Mödder und Melzer.

Kampagnen

Auch habe die Organisation mit ihrer Kampagne „Europa gehört auf den besten Sendeplatz“ erreicht, dass das Rededuell der beiden europäischen Spitzenkandidaten für die vermutlich größten Fraktionen im europäischen Parlament im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und zur besten Sendezeit ausgestrahlt werde: am 7. Mai 2019 um 20.15 in der ARD, wobei die Fragen aus dem Publikum kommen sollen, und am 16. Mai um 20.15 Uhr im ZDF. Zu Gast sind jeweils der Deutsche Manfred Weber (CSU/EVP) und der Niederländer Frans Timmermanns (PvdA/SPE).

„Glückwunsch zum Sendeplatz“, gratulierte Thomas Nückel (FDP) den jungen Engagierten im Ausschuss. „Das waren ja nicht nur dicke Bretter, die Sie gebohrt haben. Das war eine Marmorplatte.“ Auch die anderen Landtagsfraktionen lobten die Aktivitäten der beiden Organisationen.

„JEF ist ein guter Beleg dafür, dass man sich politisch auch außerhalb von Parteien engagieren kann“, erklärte Oliver Krauß (CDU). Rüdiger Weiß (SPD) fragte im Ausschuss, wie bildungsferne Jugendliche noch besser erreicht werden könnten – sowohl durch die Landeszentrale als auch von den jungen Föderalisten.

sow

 

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