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Landtag empfängt Sammlerinnen und Sammler des Volksbunds

(9.4.2019) Der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, hat ehrenamtliche Spendensammlerinnen und -sammler des Volksbunds Deutscher Kriegsgräberfürsorge empfangen.

Der Präsident sagte, dass die Friedensarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge sich nicht allein auf längst vergangene Kriege beziehe. „Die Arbeit des Volksbundes hat eine enorm wichtige gesellschaftspolitische Ausrichtung: Sie ist ein unverzichtbarer Beitrag zur Friedenserziehung – in einer Welt, in der Krieg und Gewaltherrschaft leider immer noch eine unrühmliche Rolle spielen“, sagte André Kuper. Mehr als 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und 80 Jahre nach Beginn des Zweiten Weltkrieges würden die Friedhöfe zu einem Zeichen der Verbundenheit, Versöhnung und der Verantwortung für das Erinnern. Sie seien aber auch ein Ort der Begegnung, vor allem für junge Menschen, die auf den Friedhöfen mit dem Volksbund freiwillige Arbeit leisteten. Der Landtagspräsident dankte den Sammlerinnen und Sammlern für ihr Engagement. 


Landtagspräsident André Kuper mit dem Landesvorsitzenden des Volksbunds, Thomas Kutschaty sowie dem stellvertretenden Kommandeur des Landeskommandos Nordrhein-Westfalen, Oberst Detlev-Konrad Adelmann, und Wolfgang Wehrend, NRW-Vorsitzender des Reservistenverbands. Sie überreichten Spenden in Höhe von mehr als 165.000 Euro. 

Thomas Kutschaty, Landesvorsitzender des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge, sagte vor allem die Arbeit mit Jugendlichen werde immer wichtiger. Rund 20.000 junge Menschen aus allen europäischen Ländern hätten im vergangenen Jahr an Maßnahmen des Volksbundes teilgenommen. Diese Friedensarbeit trage zu einem geeinten Europa bei. Er dankte den Soldatinnen und Soldaten, Reservistinnen und Reservisten sowie Vereinen und Verbänden für die Unterstützung des Volksbunds. Insgesamt seien 2018 rund 582.000 Euro gesammelt worden. Einen großen Anteil an der Summe haben die Spenden der Bundeswehr und des Reservistenverbands. Im Anschluss ehrte der Volksbund-Landesvorsitzende Thomas Kutschaty zusammen mit Landtagspräsident André Kuper die Spendensammlerinnen und -sammler mit Urkunden.

Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge ist ein Verein, der im Auftrag der Bundesregierung die Gräber gefallener Soldaten im Ausland erfasst und erhält. Auch 2018 wurden 23.000 Tote aus den beiden Weltkriegen geborgen, identifiziert und begraben. Der vor 100 Jahren gegründete Verein erinnert an die Folgen von Krieg und Gewalt und setzt sich für den Frieden ein. Seit 1953 organisiert der Volksbund internationale Jugendbegegnungen und führt friedenspädagogische Projekte durch. Rund Zweidrittel seiner Arbeit finanziert der Verein über die Spendensammlungen.

Weitere Informationen zum Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in NRW finden Sie hier.

Fotos: bs
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