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Verkehrsausschuss diskutiert über Zugausfälle und Verspätungen

(6.2.2019) Verspätungen und Zugausfälle im Schienenpersonenverkehr haben den Verkehrsausschuss des Landtags beschäftigt. Im Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern von Landesregierung, Verkehrsverbünden und Verkehrsunternehmen diskutierten die Mitglieder über Gründe und Lösungen für die derzeitigen Probleme.

Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) verwies insbesondere auf fehlende Investitionen in die Infrastruktur in den vergangenen Jahren. Dies sei ein „Riesenproblem“. Es sei daher gut, dass die Deutsche Bahn Milliardensummen investieren wolle. Hinzu komme ein Fachkräftemangel. Vertreter der Verkehrsverbünde ergänzten, dass darüber hinaus eine Zunahme der Baustellen und die mangelnde Bereitstellung von Fahrzeugen zu Problemen führten.

Nach Angaben des Ministeriums lag die Pünktlichkeitsquote im Nahverkehr (RegionalExpress, RegionalBahn und S-Bahn) von September bis November 2018 bei rund 80,5 Prozent. Die Ausfallquote betrug rund 5,5 Prozent.

Auch Johannes Remmel (Grüne) verwies auf fehlende Investitionen in die Schieneninfrastruktur. Allein dahinter könnten sich die Unternehmen aber nicht verstecken. Er forderte u. a. eine bessere Information der Fahrgäste. Hier könne in NRW etwas getan werden.

Klaus Voussem (CDU) betonte, die „gravierenden Probleme“ beruhten auf Versäumnissen in der Vergangenheit. Er appellierte an die Unternehmen, nicht gegenseitig Personal abzuwerben, sondern gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Susana dos Santos Herrmann (SPD) kritisierte den Rückbau von Bahnstrecken in den vergangenen Jahren wegen einer „Kostensenkungsideologie“. Zudem sei die Straße der Schiene vorgezogen worden.

Bodo Middeldorf (FDP) forderte von Verbünden und Unternehmen keine Aussagen zu Defiziten, sondern kurz- und mittelfristige Maßnahmen, um diese Defizite zu beheben. Der derzeitige Engpass habe auch damit zu tun, dass Planungs- und Genehmigungsverfahren zu langwierig seien.

Nic Peter Vogel (AfD) bemängelte, dass es im Bereich der Digitalisierung noch keine Fortschritte gebe. Zudem werde teilweise eine veraltete Technik eingesetzt. Er fragte, ob hier nicht „aufgerüstet“ werden könne.

Den Bericht der Landesregierung finden Sie hier.

Text: wib

 

 

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