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Fachkonferenz berät über künftiges Haus der Geschichte

(5.10.2018) Sachverständige haben heute im Landtag über das geplante Haus der Geschichte für Nordrhein-Westfalen beraten. Rund 150 Gäste, unter anderem Historiker, Politikwissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter von Museen, kamen zur Fachkonferenz „Aufgaben, Ziele und Perspektiven eines Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen“.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte zur Begrüßung: „Das künftige Haus der Landesgeschichte soll nicht nur Museum, sondern auch ein Lernort der Demokratie und ein Ort der Begegnung, der Diskussion werden.“ Nordrhein-Westfalen sei seit seiner Gründung auf dem Weg vom einstigen „Kunststaat“ über die Ausbildung eines „Staatsbewusstseins“ bis hin zur Ausprägung einer selbstbewussten Landesidentität ein gutes Stück vorangekommen, aber noch längst nicht am Ziel, sagte Kuper. Er betonte: „Das Projekt ‚Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen‘ kann nur gelingen, wenn es von Beginn an ein Gemeinschaftswerk ist.“


Der Präsident des Landtags, André Kuper, (3.v.l.) begrüßte Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (l.), Prof. Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg (2.v.r.) und Dr. Rainhard Riepertinger, stellvertretender Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte (r.). Dr. Guido Hitze, Leiter der Landtags-Planungsgruppe (2.v.l.) und sein Stellvertreter Prof. Dr. Stefan Goch (3.v.r.) hielten Impulsreferate.

Dr. Guido Hitze, Leiter der Landtags-Planungsgruppe „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“, referierte über den aktuellen Stand der Forschung zur Landeszeitgeschichte. Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und Dr. Rainhard Riepertinger, stellvertretender Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, stellten ihre Museumsprojekte vor.


Präsident Kuper eröffnete die Konferenz.

In einem weiteren Panel wurde über das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“, diskutiert, hierzu hielt das Impulsreferat Prof. Dr. Stefan Goch, stellvertretender Leiter der Planungsgruppe des Landtags. Und im Impulsreferat von Dr. Florian Melchert, Geschäftsführer der Planungsgruppe, ging es um das Thema „Vermittlung von Landeszeitgeschichte am Beispiel des Hauses der Parlamentsgeschichte Nordrhein-Westfalen“.


150 Gäste kamen zur Diskussion in den Plenarsaal. 

Die parteiübergreifende und unabhängige Planungsgruppe hat der Landtag am 18. Januar 2018 eingesetzt. Ziel ist, „das Geschichtsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger, ihr Verständnis für das politische, das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Nordrhein-Westfalen parteipolitisch neutral und zugleich auf der Höhe der wissenschaftlichen Forschung“ zu fördern. Begleitet wird die Arbeit der Planungsgruppe durch ein Kuratorium, dem das Landtagspräsidium sowie sechs weitere Abgeordnete angehören.

Fotos: bs

 

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