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Präsident des Landtags würdigt Bielefelder Synagoge

(22.9.2018) Bei der zentralen Feier aus Anlass der Einweihung der neuen Synagoge in Bielefeld vor zehn Jahren hat der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper, antisemitische Tendenzen verurteilt und die Arbeit der Bielefelder Synagoge gewürdigt. Die Feier fand am Freitag, 21. September 2018, statt.

„Vor zehn Jahren haben die Jüdische Gemeinde und die Evangelische Kirche in Bielefeld Geschichte geschrieben“, sagte Kuper. Die ehemalige Paul-Gerhardt-Kirche an der Detmolder Straße war vor nunmehr zehn Jahren von der Evangelischen Kirche an die Jüdische Gemeinde übergeben worden. Es war die erste Umnutzung einer Kirche zur Synagoge in NRW und eine der ersten in Deutschland. Seinerzeit gab es auch kritische Stimmen gegen das Vorhaben.


Der Präsident des Landtags, André Kuper, bei der Ansprache in der Synagoge in Bielefeld.

Der Landtagspräsident lobte in seiner Ansprache das Gelingen des Projektes und nannte die Synagoge ein „regionales Zentrum für vielerlei religiöse, kulturelle und auch politische Veranstaltungen. Ausdrücklich lobte Kuper auch den muslimisch-jüdischen Dialog. An die Vorsitzende der Gemeinde, Irith Michelsohn, gerichtet, sagte Kuper: „Sie haben ein offenes Haus hier geschaffen!“

Kuper sprach zudem die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Sachsen an: „Wir teilen die Hoffnung auf ein Ende von Antisemitismus und Judenhetze in unserem Land und wir werden hart dafür arbeiten!“, so Kuper.

Fotos: Igor Kamburg

 

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