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Mehr Touristen in Nordrhein-Westfalen

(18.10.2017) Der Ausschuss für Wirtschaft, Energie und Landesplanung hat sich mit der Entwicklung des Tourismus in Nordrhein-Westfalen befasst. Grundlage war ein Bericht des Vereins Tourismus NRW, der in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert.

Dr. Heike Döll-König, Geschäftsführerin von Tourismus NRW, wies in ihrem Bericht darauf hin, dass die Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen im siebten Jahr in Folge ein Wachstum aufweise. Allen Prognosen zufolge werde es sich auch 2017 fortsetzen. Gemessen an der Zahl der Übernachtungen habe der Tourismus in Nordrhein-Westfalen von 2009 bis 2016 um 23,3 Prozent zugelegt, so viel wie in keinem anderen Bundesland.

Mit Blick auf die Zukunft sei es wichtig, digitale Angebote weiterzuentwickeln, sagte Dr. Döll-König. In der Tourismusbranche reiche es nicht mehr aus, Angebote allein auf Internetseiten zur Verfügung zu stellen und Social-Media-Aktivitäten auszuweiten. „Unsere Daten müssen den Kunden finden – nicht umgekehrt.“ Dazu bräuchten Reiseanbieter standortbezogene Daten von Kunden. Dr. Döll-König schlug vor, dass der Tourismus in das Programm „digitale Modellregion“ des Landes Nordrhein-Westfalen aufgenommen werde.

Ralph Bombis (FDP) wies darauf hin, dass es wichtig sei, den Tourismus in Nordrhein-Westfalen als „eigenen Wirtschaftsfaktor“ zu betrachten, der in Zukunft an Bedeutung gewinnen werde. Tourismus NRW könne sich auf die Landesregierung als guten und zuverlässigen Partner verlassen, um die eigenen Ziele zu realisieren.

Horst Becker (Grüne) sagte, dass es gerade für den Tourismus in ländlichen Regionen eine Chance biete, wenn Angebote wie Wanderwege und Radwanderwege weiter ausgeweitet und vernetzt würden – insbesondere mit Blick auf ältere Menschen, deren Zahl angesichts des demografischen Wandels zunehmen werde.

Henning Rehbaum (CDU) hob hervor, dass der Erfolg der Tourismusbranche in Nordrhein-Westfalen auf einem Beschluss der von CDU und FDP geführten Landesregierung aus dem Jahr 2005/06 gründe, der die Umsetzung eines strategischen Masterplans für Tourismus NRW vorgesehen habe. Der Tourismus wirke wie eine „Visitenkarte“ und wie „ein Botschafter für unser Land“.

André Stinka (SPD) bemerkte, dass die Qualität von Angeboten in der Tourismusbranche langfristig auch von der Zufriedenheit des Personals abhänge. Angesichts unregelmäßiger Arbeitszeiten müsse darauf geachtet werden, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gefördert werde. Nur so könne Qualität auf Dauer zu halten sein und verbessert werden.

Text: tob

 

Herausgeber: Der Präsident des Landtags
Redaktion: Wibke Busch, Pressesprecherin; Dr. Stephan Malessa, stv. Pressesprecher
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