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Ausschuss diskutiert über Fipronil-Belastung von Eiern

(7.9.2017) Der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz hat sich mit einem Bericht der Landesregierung zu fipronilbelasteten Eiern in Nordrhein-Westfalen befasst.

Bei Eiern und Eiprodukten, die auf Rückstände des Insektizids Fipronil untersucht wurden, seien in Nordrhein-Westfalen überwiegend keine Überschreitungen der Grenzwerte festgestellt worden, heißt es im von Ministerin Christina Schulze Föcking (CDU) vorgestellten Bericht (17/70).

Derzeit lägen Ergebnisse für 265 untersuchte Eier vor. „Keines der Untersuchungsergebnisse führt zu einer Beanstandung“, heißt es im Bericht. Bei den 249 untersuchten Produkten mit Ei – darunter Mayonnaisen, Nudeln, Teigwaren und Eierlikör – lägen 16 Messungen jedoch über dem Grenzwert. Gesundheitliche Risiken seien davon allerdings nicht ausgegangen.

Annette Watermann-Krass (SPD) bemängelte, dass Warnungen rund um das Fipronil-Geschehen in Nordrhein-Westfalen seitens der Landesregierung nicht schnell genug bekannt gemacht worden seien. Informationen über belastete Eier und Eiprodukte seien vielfach über die Internetseite „lebensmittelwarungen.de“ veröffentlicht worden und für Verbraucherinnen und Verbraucher nur schwer auffindbar gewesen. Norwich Rüße (Grüne) merkte an, dass nach wie vor nicht bekannt sei, wie viele mit Fipronil belastete Eier und Eiprodukte in Nordrhein-Westfalen im Umlauf gewesen seien. Verbraucherinnen und Verbraucher seien weiterhin verunsichert.

Markus Diekhoff (FDP) sagte, dass die Landesregierung und die zuständigen Behörden „schnell“ und „im Sinne einer umfassenden Verbraucherinformation“ gehandelt hätten. Rainer Deppe (CDU) sagte, dass Warnungen in NRW weitaus schneller zugänglich gewesen seien als beispielsweise im von SPD und Grünen regierten Niedersachsen. Belastete Eierchargen seien in Nordrhein-Westfalen unmittelbar aus dem Verkehr gezogen worden oder erst gar nicht in den Handel gelangt. Dr. Christian Blex (AfD) äußerte sich zufrieden über den Bericht der Landesregierung.

Text: tob

 

Herausgeber: Der Präsident des Landtags
Redaktion: Wibke Busch, Pressesprecherin; Dr. Stephan Malessa, stv. Pressesprecher
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