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JVA-Beiratsmitglieder zu Gast im Landtag

(15.3.2016) Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg hat die ehrenamtlichen Beiratsmitglieder der 37 nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten (JVA) im Landtag empfangen. Die Gäste wurden u. a. über aktuelle Entwicklungen im Rechtsausschuss, in der Vollzugskommission und im Justizvollzug des Landes Nordrhein-Westfalen informiert.

Vizepräsident Uhlenberg begrüßte die Besucher mit einem Satz des russischen Schriftstellers Leo Tolstoi: „Um einen Staat zu beurteilen, muss man sich seine Gefängnisse von innen ansehen.“ Die Beiratsmitglieder wüssten mit am besten, wie es in den nordrhein-westfälischen Justizvollzugsanstalten aussehe, da sie sich dort ehrenamtlich engagierten: „Sie leisten diese Arbeit für unseren freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat, auf den wir alle stolz sind. Solches Tun können wir gar nicht hoch genug bewerten.“


Vizepräsident Eckhard Uhlenberg (r.) mit (v.l.): dem Vorsitzenden der Vollzugskommission des Landtags, Dirk Wedel, Justiz-Staatssekretär Karl-Heinz Krems, dem Justizvollzugsbeauftragten des Landes, Prof. Dr. Michael Kubink, dem Vorsitzenden des Rechtsausschusses, Dr. Ingo Wolf, sowie Justizminister Thomas Kutschaty. 

Der Rechtsausschuss habe die Beiratsmitglieder deshalb als Ausdruck der Wertschätzung zum Meinungsaustausch eingeladen. Uhlenberg, selbst Beiratsmitglied in der JVA Werl, bezeichnete sie als „das öffentliche Gewissen im Vollzug“. Die Institution der Beiräte habe sich in der Praxis bewährt: „In der JVA helfen sie den Gefangenen insbesondere beim Übergang in die Freiheit. Und ‚draußen‘ werben sie um Verständnis und Akzeptanz für den Vollzug.“ Dabei werde das Wohl der JVA-Beschäftigten nicht vergessen.

Grußworte sprachen Dr. Ingo Wolf, der Vorsitzende des Rechtsausschusses, und Dirk Wedel, Vorsitzender der Vollzugskommission des Landtags. Wolf sprach die Fortentwicklung des Vollzugs und ein wesentliches Ziel an: Die Bürgerinnen und Bürger sollten „möglichst sicher und friedlich leben können“. Wedel würdigte die Arbeit der Beiratsmitglieder: „Ihr Wirken geht teilweise deutlich über das hinaus, was die Vollzugskommission leisten kann.“

Justizminister Thomas Kutschaty ging in seinem Vortrag „Der Gefangene von heute ist unser Nachbar von morgen“ auf den Stellenwert der Resozialisierung im Strafvollzug ein. „Einfach nur wegsperren“ mache aus den meisten keine besseren Menschen.

Nach einer Fragerunde – moderiert von Justiz-Staatssekretär Karl-Heinz Krems – stellte sich Prof. Dr. Michael Kubink, der Justizvollzugsbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen, den Beiratsmitgliedern vor. Auf dem Programm standen außerdem ein Empfang in der Wandelhalle und eine Führung durch den Landtag.

Text: zab
Foto: bs 

 

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Wibke Busch, stv. Pressesprecherin
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
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