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Nahost-Preis an Martin Schulz, Bettina Marx und TuS Makkabi Köln

Einsatz für Verständigung im Nahen Osten gewürdigt

(23.10.2015) Gewalt bestimmt den Alltag im Nahen Osten. „In Syrien tobt ein blutiger Bürgerkrieg, der IS-Terror destabilisiert die Region, der Friedensprozess zwischen Israel und Palästinensern ist in weite Ferne gerückt“, stellte Landtagspräsidentin Carina Gödecke auf dem Festakt der Deutschen Initiative für den Nahen Osten (DINO) in Düsseldorf fest.

In dieser Region, die in weiten Teilen von Hoffnungslosigkeit und Intoleranz, Sprachlosigkeit und Verzweiflung, Gewalt und Zerstörung gekennzeichnet sei, engagiere sich DINO und setze sich trotz aller Rückschläge für Frieden und Verständigung und für eine bessere Zukunft ein. Eine Auszeichnung für dieses Engagement ist der Nahost-Preis.

Mit dem Nahost-Preis zeichnet DINO Persönlichkeiten aus Politik, Gesellschaft und Medien aus, „die sich in besonderer Weise für die Region eingesetzt oder die Situation in vorbildlicher Weise kenntnisreich, kritisch und unabhängig der Öffentlichkeit vermittelt haben“, wie der Vorsitzende von DINO, Ruprecht Polenz, sowie der Vorsitzende der Jury, Peter Heesen, mitteilten. Den Nahost-Preis 2015 erhielten der Präsident des Europaparlaments, Dr. h.c. Martin Schulz, die Journalistin Dr. Bettina Marx sowie der TuS Makkabi Köln. Angesichts der Hiobsbotschaften aus dem Nahen Osten sei der Preis, so Ruprecht Polenz, als Ermutigung zu verstehen, nicht nachzulassen in dem Bemühen um Frieden.

Die drei Preisträger wurden während des Festaktes in der Villa Horion geehrt. Jean Asselborn, Außenminister Luxemburgs, hob den frühen Entschluss von Martin Schulz hervor, gegen Unrecht und Tyrannei zu kämpfen. Schulz sei auch außerhalb Europas als „Reisender der europäischen Versöhnungsidee“ unterwegs. Schulz selbst mahnte mit den Worten „die Krise im Nahen Osten ist die Krise Europas“ die europäische Verantwortung für die dortige Situation an. Den Akteuren im Nahen Osten sagte er, dass ohne Vergebung für das Handeln des anderen kein Frieden zu erringen sei.


Landtagspräsidentin Carina Gödecke (Mitte) gemeinsam mit (v.l.) Jean Asselborn, Bettina Marx, Ruprecht Polenz, Peter Heesen, Martin Schulz sowie Wolfgang Krymalowski, Vorsitzender des TuS Makkabi

 

Bettina Marx sei und bleibe eine wichtige Stimme im und für den Nahen Osten, stellte Staatssekretär Marc Jan Eumann fest. Sie habe mit scharfem Blick auf die Situation des Nahen Ostens die Augen und Ohren für die Sorgen und Nöte der Menschen in dieser Region geöffnet, mit Empathie, aber auch immer mit der nötigen Distanz.

Und Michael Vesper, Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes, würdigte die Offenheit und Toleranz des TuS Makkabi Köln, der Integration nicht predige, sondern mit elf unterschiedlichen Nationalitäten und verschiedenen Glaubensrichtungen lebe: Ein großartiges Vorbild nicht nur für Sportlerinnen und Sportler, sondern für die gesamte Gesellschaft.

Der Dank von DINO richtete sich auch an den Ehrenvorsitzenden Manfred Erdenberger, der 2006 die Initiative unter Mitwirkung von Johannes Rau und Paul Spiegel gegründet hatte. Ohne seinen Einsatz gebe es DINO nicht, sagte Polenz.

Text: zin
Foto: bs

 

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Wibke Busch, stv. Pressesprecherin
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
E-Mail:  hans.zinnkann@landtag.nrw.de

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