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Symposium „Staat und Kirche in NRW“ im Landtag

(16.6.2014) Mit den Worten „Das Christentum hat im Landtag seinen festen Ankerplatz“, hat Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg das Symposium „Staat und Kirche“ eröffnet.

Das nordrhein-westfälische Landtagsgebäude sei das Haus der fast 18 Millionen Menschen in NRW, von denen über 12 Millionen Christen seien. Es sei allerdings selbstverständlich, dass dem Landtag auch andere Religionen und Weltanschauungen willkommen seien. Das Symposium widmet sich zahlreichen aktuellen Fragen im Verhältnis von Staat und Kirche. So geht es beispielsweise um die Folgen einer zunehmenden religiösen Pluralität und Säkularisierung, um die Rolle der Kirchen in der Bildung, der Pflege oder der Kultur, um die kirchlichen Finanzen sowie das kirchliche Arbeitsrecht. Diese Themen werden in sechs Foren diskutiert. Die dort gewonnenen Ergebnisse werden am Nachmittag den Symposiumteilnehmern präsentiert. Das Ziel des Symposiums ist es, zu einer Gesamtschau des rechtlichen und sozialen Beziehungsgefüges von Staat und Kirche zu gelangen.

Zu der Veranstaltung konnte Uhlenberg im Plenarsaal des Landtags bei über 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmern hochrangige Vertreter der beiden christlichen Kirchen sowie neben Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, die zum Auftakt des Symposiums sprach, weitere Mitglieder der Landesregierung sowie die Fraktionsvorsitzenden Norbert Römer (SPD), Armin Laschet (CDU), Reiner Priggen (GRÜNE) und Dr. Joachim Paul (PIRATEN) sowie für die FDP-Fraktion Dr. Joachim Stamp begrüßen.

Das Thema des Symposiums, das Verhältnis von Staat und Kirche, beschrieb Uhlenberg folgendermaßen: "Es ist ein geschätztes Nebeneinander, so, wie es die Verfassung vorsieht. Es ist ein partnerschaftliches Miteinander, in ganz vielen Dingen, wo wir auf die Unterstützung der segensreichen Arbeit von Caritas und Diakonie angewiesen sind. Und bisweilen ist es auch ein respektvolles Gegeneinander, wenn wir einmal nicht einer Meinung sind."

Uhlenberg hob die Bedeutung von Religion und Glaube für die Vermittlung von Orientierung und Überzeugung hervor. Christen hätten nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, sich am politischen Leben zu beteiligen. Der Rückzug aus dem gesellschaftlichen Leben sei der falsche Weg. "Christlicher Glaube verleiht uns Politikern Fundament und Orientierung für unser Handeln."

Hier gelangen Sie zur Rede von Landtagsvizepräsident Uhlenberg (PDF)

 

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Florian Melchert, stv. Pressesprecher
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
E-Mail:  hans.zinnkann@landtag.nrw.de

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