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Der Engel der Kulturen vereint in einem Kreis den Stern Davids für die Juden, den Halbmond für die Muslime und das Kreuz für die Christen zu einem Symbol, das nach den Worten von Landtagspräsidentin Carina Gödecke eine politische Botschaft hat, ohne ein politisches Projekt zu sein. Gödecke machte in ihrer Begrüßung darauf aufmerksam, dass der Landtag NRW nach dem Europäischen Parlament die zweite Volksvertretung ist, die sich am Projekt „Engel der Kulturen“ beteiligt. Seit 2008 habe der „Engel“ viele tausend Kilometer auf seinem Weg des Friedens durch deutsche Städte, durch europäische Kulturhauptstädte wie Pecs und Istanbul zurückgelegt und sei auch in Israel unterwegs gewesen.

In Düsseldorf startete die Aktion am Rathaus. Dort wurde im Beisein von Oberbürgermeister Dirk Elbers und begleitet vom Schulchor des Görres-Gymnasiums ein temporäres Sandbild des Engels erzeugt. Entlang der Rheinuferpromenade wurde die Skulptur dann bis zum Johannes-Rau-Platz gerollt.

Während der gesamten Aktion fordern die Vertreter der jüdischen, der muslimischen sowie der christlichen Religion mit ihren Beiträgen zu einem respektvollen Zusammenleben der Kulturen und Religionen auf.

Bei der Verlegung der Intarsie entsteht beim Ausbrennen der Engel für die nächste Station, die das Projekt ansteuert. Dieses Friedenssymbol, so Landtagspräsidentin Gödecke, werde am Pfingstsonntag in Köln bei einem großen Solidaritätsfest in der Keupstraße verlegt, jenem Ort, wo vor zehn Jahren das schreckliche Nagelbombenattentat stattfand – mitten im Zentrum türkischer Geschäfte. Die Landtagspräsidentin nannte es eine angemessene Symbolik, dass der Engel vom Parlament Nordrhein-Westfalens aus zu dem Gedenk- und Solidaritätsfest nach Köln geht. Sie freue sich, dass dieses Zeichen der Anteilnahme gesetzt werde und werde in Köln dabei sein.

Hier gelangen Sie zur Rede der Landtagspräsidentin

 

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