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Start ins Jubiläumsjahr: „25 Jahre Landtag am Rhein“

(6.2.2013) Das Landtagsgebäude am Rheinufer feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. Am 2. Oktober 1988 wurde es feierlich eröffnet – genau 42 Jahre nach der ersten Parlamentssitzung in der Geschichte Nordrhein-Westfalens. Dieses Vierteljahrhundert Parlamentsgeschichte würdigt der Landtag in den kommenden Monaten mit vielen unterschiedlichen Aktionen. Im Fokus steht der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern.

Die Architektur des Neubaus signalisiert Offenheit und Transparenz sowie Respekt vor den Bürgerinnen und Bürgern, die die Abgeordneten in das Parlament wählen, damit sie ihre Interessen vertreten. Der Landtag am Rhein ist das Haus der Menschen im Land. Fast zwei Millionen von ihnen, Frauen, Männer und Kinder, Junge und Ältere, haben in den vergangenen 25 Jahren den Landtag besucht und sich über die Arbeit ihrer Abgeordneten informiert. 

Tag der offenen Tür im Juli

Der intensive Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern steht nun auch im Fokus des Jubiläumsjahres „25 Jahre Landtag am Rhein“. Unter anderem lädt der Landtag zu „Tagen der offenen Tür“ am 6. und 7. Juli ein: Abgeordnete, Fraktionen und die Landtagsverwaltung stellen sich den Fragen der Besucherinnen und Besucher. An die feierliche Eröffnung des Landtags vor 25 Jahren wird zudem ein Festakt Anfang Oktober erinnern – er wird gleichzeitig den Blick auf die Zukunft des NRW-Parlaments richten. Zur Entstehung, Konzeption und Architektur des ersten vollständigen Parlamentsneubaus im Nachkriegsdeutschland wird es darüber hinaus eine Ausstellung „Vom Ständehaus an den Rhein“ im Landtag sowie einen entsprechenden Kurzfilm geben. 

Über Offenheit und Transparenz und damit über die architektonische Idee hinter dem Landtagsgebäude als politischem Programm werden Architekten und Politikwissenschaftler bei einem Gesprächsforum diskutieren. Gemeinsam mit der Stadt Düsseldorf, die in diesem Jahr ihren 725. Geburtstag feiert, wird dabei den Impulsen, die der neue Landtag in der Stadtentwicklung auslöste, nachgegangen. 

Zukunftsforum „Digitale Bürgerbeteiligung“

Auch die Arbeitsbedingungen des Parlaments haben sich in den vergangenen 25 Jahren durch die Entwicklung der elektronischen Medien rasant verändert. Vom Internet war damals in der Parlamentsarbeit noch nicht die Rede, erst recht nicht von Smartphones und Tablet-Computern. 

Die hierdurch entstandenen neuen Möglichkeiten der Partizipation greift das Zukunftsforum „Digitale Bürgerbeteiligung“ am 17. Mai im Landtag auf. Auch diese Diskussionsrunde dient wie die Gesamtaktion „25 Jahre Landtag am Rhein“ dem Ziel, das Bewusstsein für den Wert des NRW-Parlaments zu schärfen und die Verbindung zwischen Bürgerinnen und Bürgern und ihrem Parlament zu stärken. Hinzu kommen im Laufe des Jahres unterschiedliche Jubiläumspublikationen sowie eine repräsentative Umfrage darüber, wie die Menschen im Land ihr Parlament wahrnehmen. 

Lebendiges Parlament 

Mit all diesen Aktionen im Festjahr soll die Bedeutung einer demokratisch gewählten Volksvertretung greifbar gemacht, aber auch Impulse für ein lebendiges Parlament gegeben werden. Denn hier im Landtag findet die kritische Auseinandersetzung um den besten Weg der Politik statt. Hier treffen die Abgeordneten die richtungsweisenden politischen Entscheidungen. Hier werben sie auch um die Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger. 

Der Landtag am Rhein ist ein architektonisches Symbol für ein offenes, demokratisches Staatswesen. Er ist aber auch Ausdruck eines selbstbewussten NRW-Parlaments, das sich seiner wichtigen Rolle in der föderalistischen Bundesrepublik wie auch im Konzert der europäischen Regionen bewusst ist. Es geht bei „25 Jahre Landtag am Rhein“ um eine kritische Bestandsaufnahme der Entwicklung des NRW-Parlaments im vergangenen Vierteljahrhundert, aber mehr noch um seine zukünftigen Perspektiven. 

 

Das Landtagsgebäude: Form und Inhalt

Das Gebäude und die parlamentarisch-politischen Ereignisse in diesen 25 Jahren sind eng miteinander verknüpft. So steht das Landtagsgebäude in besonderer Weise für den Wandel in diesem Vierteljahrhundert. Sechs Mal wurde der Landtag NRW in dem Zeitraum gewählt.

Die politische Landschaft hat sich dabei stark verändert. Waren es 1988 mit SPD, CDU und FDP nur drei Fraktionen, so sind heute fünf Fraktionen im Landtag NRW vertreten. Mit den GRÜNEN im Jahr 1990, der LINKEN im Jahr 2010 und den PIRATEN im Jahr 2012 betraten neue Parteien die parlamentarische Bühne in NRW. Das Farbenspektrum veränderte sich: von Rot pur über Rot-Grün und bis hin zu Schwarz-Gelb. Die Dramatik der parlamentarischen Farbenlehre steigerte sich noch durch die rot-grüne Minderheitsregierung im Jahr 2010, die Auflösung des Landtags eineinhalb Jahre später und die daraus folgende Neuwahl des NRW-Parlaments im Mai 2012.

Herausgeberin: Die Präsidentin des Landtags
Redaktion: Hans Zinnkann, Pressesprecher; Florian Melchert, stv. Pressesprecher
Telefon: 0211/884-2850   Telefax: 0211/884-2250
E-Mail:  hans.zinnkann@landtag.nrw.de

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Pressesprecher
Dr. Stephan Malessa
Tel.    0211 884 2850
Fax    0211 884 2250
email@landtag.nrw.de

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