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So wird gewählt

Von den knapp 18 Millionen Menschen, die in Nordrhein-Westfalen leben, haben rund 13,2 Millionen das aktive Wahlrecht. Wählen darf, wer mindestens 18 Jahre alt ist, die deutsche Staatsangehörigkeit hat und mindestens seit dem 16. Tag vor der Wahl in NRW wohnt.

Die Stimmabgabe

Am Wahltag dürfen die Bürgerinnen und Bürger in 128 Wahlkreisen in NRW zwischen 8 und 18 Uhr ihre Stimmen abgeben. Die etwa gleichgroßen Wahlkreise sind wiederum in Stimmbezirke mit maximal 2.500 Einwohnerinnen und Einwohnern unterteilt. Wo sich das Wahllokal im jeweiligen Bezirk befindet, steht auf der schriftlichen Wahlbenachrichtigung.

Unter Vorlage der Wahlbenachrichtigung oder des Personalausweises erhalten die Bürgerinnen und Bürger im Wahllokal einen Stimmzettel, den sie in einer Kabine ausfüllen und danach falten, sodass man die Stimmabgabe nicht sieht, und anschließend in eine Wahlurne werfen. Die Reihenfolge der Kandidatinnen und Kandidaten auf dem Stimmzettel richtet sich nach dem Ergebnis der letzten Landtagswahl. Erstmalig kandidierende Parteien oder Einzelpersonen werden daran anschließend chronologisch nach Eingang des Vorschlags aufgeführt.

Ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer überwachen die Stimmabgabe, zählen am Abend die Stimmen aus und übermitteln das Ergebnis des Stimmbezirks an die Wahlkreisleitung.

Wahl-Hilfe und Briefwahl

Grundsätzlich geben alle ihre Stimme persönlich und geheim ab. Wer jedoch Hilfe braucht, etwa wegen einer Behinderung oder weil er nicht lesen kann, , kann eine Person seines Vertrauens in die Wahlkabine mitnehmen. Wer schon vor dem Wahltag wählen möchte, kann Briefwahlunterlagen anfordern. Diese müssen ausgefüllt bis spätestens 18 Uhr am Wahltag beim Wahlamt eingetroffen sein.

Parteilisten und Wahlkreis-Kandidaten

Neben dem aktiven Wahlrecht gibt es auch das passive Wahlrecht: Dieses erlaubt es, sich selbst wählen zu lassen. Für das passive Wahlrecht gelten mit einer Ausnahme die gleichen Bedingungen wie für das aktive Wahlrecht. Wer wahlberechtigt ist, ist also auch wählbar und hat damit das Recht, sich um einen Sitz im Landtag Nordrhein-Westfalen zu bewerben – allerdings muss er darüber hinaus seit mindestens drei Monaten in NRW wohnen.

Direktkandidatur

In den 128 Wahlkreisen in NRW wird je eine Person direkt gewählt. Die Kreisverbände der Parteien nominieren dafür Kandidatinnen und Kandidaten. Spätestens 48 Tage vor der Wahl (bei der Wahl 2017 bis zum 28. März 2017) müssen die Vorschläge – samt Zustimmungserklärung der Kandidatin oder des Kandidaten sowie der Unterschrift des Landesparteivorstands – beim Landeswahlleiter eingegangen sein.

Landeslisten der Parteien

Neben den in den Wahlkreisen direkt gewählten Kandidatinnen und Kandidaten gelangen mindestens 53 weitere Abgeordnete ins Parlament. Dafür stellen die Parteien Landeslisten mit Kandidatinnen und Kandidaten für den Landtag auf. Entsprechend des Wahlergebnisses der Partei ziehen unterschiedlich viele Personen von den einzelnen Parteilisten in den Landtag ein. 

Die Parteien müssen ihre Landeslisten spätestens am 48. Tag vor der Wahl (bei der Wahl 2017 bis zum 28. März 2017) dem Landeswahlleiter vorlegen. Das gilt auch für Parteien, die noch nicht im Parlament vertreten sind. Sie müssen zusätzlich die Unterschriften von 1.000 Wahlberechtigten vorweisen, die die Landesliste unterstützen.

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