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5 Fragen an den Abgeordneten Guntram Schneider

Vita
Fraktionszugehörigkeit SPD
Beruf Werkzeugmacher, Staatsminister a.D.
Geburtstag 02.07.1951

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1. Wie sind Sie in die Politik gekommen?
Meine Eltern haben mir mit auf den Weg gegeben, dass man sich politisch engagieren muss, wenn man seine eigene und die Lebenssituation der Menschen verbessern will. In der Sozialistischen Jugend Deutschlands/Die Falken bin ich politisch aktiv geworden. Mit Beginn meiner Lehre zum Werkzeugmacher im Alter von 14 Jahren bin ich in die IG Metall und schließlich mit 19 Jahren in die SPD eingetreten.

 

2. Was sind Ihre politischen Grundsätze?

Die großen sozialdemokratischen Werte Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität, für welche die SPD seit ihrer Gründung vor über 150 Jahren einsteht und die ihren Ursprung in der Französischen Revolution haben, sind auch heute noch aktuell. Ich bin stolz darauf, wie die deutsche Sozialdemokratie die Geschichte Deutschlands auf Basis dieser Werte geprägt hat und die Lebenssituation aller Bürgerinnen und Bürger verbessert hat. Doch gilt es immer wieder, dafür zu kämpfen, damit diese Werte und Errungenschaften für alle Menschen erhalten bleiben.

 

3. Was schätzen Sie besonders an NRW?

Ich schätze an den Menschen in Nordrhein-Westfalen, dass sie – egal aus welcher Region sie stammen – bodenständig sind. Der Nordrhein-Westfale ist ein Mensch, der für zwischenmenschliche Solidarität und für Offenheit gegenüber anderen Kulturen steht. Nicht zu unterschätzen: Nordrhein-Westfalen ist ein Bierland. Hier wird richtig gutes Bier gebraut.

 

4. Welcher Erfolg ist Ihnen besonders wichtig?

Ein Erfolg, auf den ich sehr stolz bin, ist der gesetzliche Mindestlohn. Wir haben lange hart für ihn gekämpft, gerade von Nordrhein-Westfalen aus. Von seiner Arbeit muss man leben können. Das galt für viele Menschen vor dem Mindestlohn nicht. Mit dem Mindestlohn bekommen Arbeitnehmer im Niedriglohnsektor nicht nur mehr Geld für ihre Arbeit, es geht hier vor allem auch um ihre Würde.


Die Fortschritte in der Bildungspolitik, die wir in den letzten Jahrzehnten erzielt haben, sind ein weiterer wichtiger Erfolg. Immer mehr Kinder aus armen Familien haben die Möglichkeit, eine Hochschulberechtigung zu erlangen. Denn nicht die soziale Herkunft, sondern die Teilhabe an Bildung ist die entscheidende Grundlage für gesellschaftlichen Aufstieg. Und das muss auch so sein!

 

5. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Ich bin ein großer Bücher- und Zeitungsfreund. Einen großen Teil meiner Freizeit verbringe ich mit Lesen. Als Anhänger des französischen „savoir-vivre“ und der gutbürgerlichen Küche liebe ich es, gut zu essen, aber auch selbst zu kochen. Wenn es die Zeit erlaubt, besuche ich auch gerne ein Spiel im Westfalenstadion. Als Dortmunder Landtagsabgeordneter ist man schließlich mit großer Leidenschaft Fan von Borussia Dortmund, was sonst!?

 

Beiträge in alleiniger Verantwortung der/des Abgeordneten

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