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5 Fragen an den Abgeordneten Jochen Ott

Vita
Fraktionszugehörigkeit SPD
Beruf Oberstudienrat a.D.
Geburtstag 09.05.1974
Telefon (0211)884-2323 (dienstlich)
Fax (0211)884-3215 (dienstlich)
E-Mail jochen.ott@landtag.nrw.de (dienstlich)
Internet www.jochen-ott.de
www.facebook.com/​jochen.ott.koeln
Postanschrift Postfach 101143
Platz des Landtags 1
40002 Düsseldorf
Wahlkreis/Landesliste LL Nr. 8

Weitere Informationen finden Sie hier

 

1. Wie sind Sie in die Politik gekommen?

In der achten Klasse wurde ich zum Schülersprecher gewählt. Die Jüngeren waren damals sauer, dass in ihren Augen nicht genug für sie getan wurde und die „Großen“ nichts auf die Reihe bekamen, und so bekam ich meine Chance.

Mit 16 habe ich dann als Bezirksschülersprecher von Köln Anti-Golfkriegsdemos organisiert. Zu diesem Zeitpunkt wurde mir bewusst, wie sehr mich das politische Geschehen bewegt. Da wollte ich dabei sein, verändern und mitgestalten. Als Sohn eines Gewerkschafters war ich natürlich schon früh sozialdemokratisch geprägt. Hinzu kam: Ich war ein Kind der Kohl-Generation und hatte als Jugendlicher nie einen anderen Bundeskanzler erlebt. Helmut Kohl war also auch eine ganz starke Motivation, in die SPD zu gehen. Aber den eigentlichen Ausschlag gaben die ersten freien Volkskammerwahlen 1990. Das Ergebnis hat mich total frustriert, und da war klar: Ich gehe in die SPD.

 

2. Was sind Ihre politischen Grundsätze?

Ich bin ein Verfechter des Rheinischen Kapitalismus. Also einer Marktwirtschaft, in der soziale Ansprüche und Freiheitsbedürfnisse des Marktes miteinander zum Ausgleich kommen. Ein System, in dem Politik, Wirtschaft und Gesellschaft trotz unterschiedlichster Vorstellungen und Umsetzungen bei allen Streitigkeiten über Details sich dennoch immer bewusst sind, dass sie im selben Boot sitzen.

Die Auseinandersetzungen und häufig daraus resultierende Streitigkeiten um den richtigen Weg sind für mich generell die Grundpfeiler einer funktionierenden guten Gesellschaft und ein sehr wichtiger politischer Grundsatz.

Das Prinzip des Pluralismus ist in diesem Falle für mich unabdingbar, da der Einfluss verschiedenster Gruppierungen bei gesamtgesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu den besten Verhandlungen und Ergebnissen führt.

Dabei ist es für mich und meine politische Arbeit von allergrößter Bedeutung, dass vor allem die nicht vergessen und übersehen werden, die ihre Stimme mit weniger Lautstärke, Vehemenz oder Einflussmöglichkeit erheben.

Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die Werte der sozialen Demokratie!

 

3. Was schätzen Sie besonders an NRW?

NRW ist ein ganz besonderes Bundesland. Als bevölkerungsreichstes Bundesland bildet es Gesamtdeutschland gut ab. Von Paderborn über Essen, Dortmund, Düsseldorf bis nach Köln oder Bonn gibt es viel zu erleben und entdecken. Nirgendwo liegen Großstädte und Natur so nah beieinander. Das Rheinland und der Ruhrpott harmonieren in amüsanter Streitkultur miteinander, egal ob beim Fußball, Karneval oder Bier. Und: NRW ist und bleibt die Herzkammer der Sozialdemokratie.

 

4. Welcher Erfolg ist Ihnen besonders wichtig?

Mir liegen vor allem die kleinen Dinge am Herzen, die das Leben der Menschen verändern. Die Lärmschutzmaßnahmen z.B. an der A3 am Heumarer Dreieck sind ein schöner Erfolg, genau wie L 150 im Süden Kölns. Der Ankauf von runtergewirtschafteten 1.200 Wohnungen in Chorweiler, um dann einen Neustart für die Menschen dort zu ermöglichen, ist mein Herzenswunsch.

 

5. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?

Ich verbringe meine Freizeit am allerliebsten mit meiner Familie und meinen Kindern. Sie aufwachsen zu sehen und sie in ihrem Leben zu begleiten, macht mich glücklich – und oftmals auch klüger. Ich gehe gerne mit meiner Frau oder Freunden ins Kino und freue mich immer wieder, wenn ich Zeit für ein gutes Buch finde. Gitarre spiele ich schon seit meiner Jugend und möchte mich fleißiger im Saxophonspielen üben. Ansonsten fahre ich auch gerne, natürlich am liebsten bei gutem Wetter im Frühjahr, mit meiner Vespa raus, und auch Schlafen würde ich als ein gern gesehenes Hobby von mir bezeichnen;)

 

Beiträge in alleiniger Verantwortung der/des Abgeordneten

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