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5 Fragen an den Abgeordneten Armin Laschet

Vita
Fraktionszugehörigkeit CDU
Beruf Ministerpräsident;
Geburtstag 18.02.1961
Telefon (0211)884-4470 (dienstlich)
Fax
E-Mail armin.laschet@landtag.nrw.de (dienstlich)
Postanschrift Postfach 101143
Platz des Landtags 1
40002 Düsseldorf
Wahlkreis/Landesliste Aachen II

Weitere Informationen finden Sie hier

 

1. Wie sind Sie in die Politik gekommen?
Als Jugendlicher habe ich mich in meiner Pfarrgemeinde in Aachen-Burtscheid engagiert, war in der Jugendgruppe tätig. Dabei habe ich erlebt, wie wichtig Gemeinschaft ist und dass es große Freude macht, sich für andere einzusetzen.
Über das Engagement in der Pfarrgemeinde bin ich schließlich in die Politik gekommen. Irgendwann fragte mich ein Freund, ob ich nicht mal mit zur Jungen Union kommen wolle, das wäre sicher etwas für mich. Er hatte Recht!
Mein Wunsch, mich für andere einzusetzen, die Gemeinschaft zu stärken, Dinge zu bewegen und die Welt ein Stückchen besser zu machen, war stets mein Antrieb und ist es noch heute.
2. Was sind Ihre politischen Grundsätze?
Das christliche Menschenbild ist Dreh- und Angelpunkt meiner Politik. Ich bin der festen Überzeugung, dass es das Beste ist, was wir den Menschen anbieten können. Es basiert auf der universellen und unantastbaren Würde eines jeden Einzelnen. Und es sieht den Menschen zugleich als Individuum und als Teil der Gemeinschaft. Das bedeutet, dass jeder zugleich Verantwortung für sich selbst und alle Verantwortung füreinander tragen. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die zentralen Werte, die sich aus dem christlichen Menschenbild ableiten lassen.
Auch die Soziale Marktwirtschaft beruht auf dem christlichen Menschenbild. Sie ist zugleich Wirtschafts- und Werteordnung, denn sie verbindet Freiheit mit Solidarität und sozialem Ausgleich. Das Ziel der Sozialen Marktwirtschaft, „Wohlstand für alle“ zu schaffen, bleibt aktuell. Für mich geht es einher mit dem Ziel, „Aufstieg durch Bildung“ zu ermöglichen, unabhängig von der Herkunft der Eltern. Für diese Ziele kämpfe und arbeite ich.
3. Was schätzen Sie besonders an NRW?
Nordrhein-Westfalen ist das interessanteste und spannendste deutsche Land. Westfalen, das Rheinland und Lippe bringen jeweils eigene Geschichte, Kultur, Traditionen und Mentalitäten ein. Wir haben große Städte und ländliche Räume. Wir haben die dichteste Hochschullandschaft Europas. Und unser Land ist geprägt von großen Industrien, einem innovativen Mittelstand und starkem Handwerk. Vor allem aber sind es die Menschen, die mit ihren Stärken und Talenten, ihren Ideen und ihrem Fleiß, ihren Geschichten und Überzeugungen, ihrer Kultur und Religion, die Stärke und Vielfalt unseres Landes ausmachen.
Gleichzeitig gibt es Dinge, die alle Menschen in Nordrhein-Westfalen miteinander verbinden. Unser Land ist weltoffen, proeuropäisch und versteht sich als „soziales Gewissen“ der Bundesrepublik. Für 18 Millionen Menschen ist Nordrhein-Westfalen Heimat. Das ist ein Auftrag, den ich ernst nehme. Und auch ich lebe gerne in Nordrhein-Westfalen und bin stolz, dem Land und seinen Menschen als Ministerpräsident dienen zu dürfen.
4. Welcher Erfolg ist Ihnen besonders wichtig?
In den Gründungsjahren der jungen Bundesrepublik ging es in der Regel den Kindern besser als den eigenen Eltern. Sozialer Aufstieg war möglich. Heute hängen Bildungs- und Berufserfolg viel zu oft von der Herkunft ab. Mein Ziel ist, dass Nordrhein-Westfalen wieder zu einem Land der Chancen wird, in dem jeder unabhängig von seiner sozialen oder kulturellen Herkunft seine Talente entfalten kann. Dafür zu sorgen, dass Aufstieg durch Bildung und Fleiß wieder zur Regel wird in unserem Land, wäre ein Erfolg, auf den ich besonders stolz wäre.
Was für den Einzelnen gilt, gilt auch für das gesamte Land. Nordrhein-Westfalen war einmal wirtschaftlicher Motor und gesellschaftlicher Taktgeber für die gesamte Bundesrepublik. Doch unser Land ist in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgefallen. Mein Ziel ist, es zurück an die Spitze der deutschen Länder zu führen. Denn dort gehört es hin.
5. Was machen Sie gerne in Ihrer Freizeit?
Der Fußball gehört seit Kindertagen zu meinen Leidenschaften. Natürlich ist Alemannia Aachen mein Verein und ich versuche, so viele Heimspiele wie möglich zu besuchen, auch wenn die Erfolge zurzeit rar sind. Die schönste Zeit war 2004/2005: DFB-Pokalfinale, Europa League, 1. Bundesliga und zweimal Bayern auf dem Tivoli geschlagen.
Am besten entspannen kann ich beim Lesen. Meine Frau ist Buchhändlerin und versorgt mich regelmäßig mit neuen Büchern. Krimis und historische Bücher gehören zu meinen Favoriten. Leider komme ich im Alltag nicht so häufig dazu, in Ruhe ein Buch zu lesen. Das hole ich dann im Sommerurlaub in Italien oder am Bodensee nach.

 

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