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"Ersatzschulen unterstützen wir gerne"

Landtagspräsidentin Regina van Dinther und Schulministerin Barbara Sommer in der Wilhelmine-Fliedner-Realschule in Hilden

Schulbesuch Hilden (13.9.2007) Eine besondere Schule besuchten Landtagspräsidentin Regina van Dinther und Schulminister Barbara Sommer gemeinsam in Hilden: Die "Fliedner" – wie Insider die Schule abkürzen – bildet zusammen mit dem Internat und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium das Evangelische Schulzentrum Hilden. Die Realschule ist eine staatlich anerkannte Ersatzschule in der Trägerschaft der Evangelischen Kirche im Rheinland. Klar, dass eine Frage lautete: "Wie stehen Sie zu kirchlichen Schulen?" Beide antworteten, dass die Landschaft der Ersatzschulen blühe und man sie gerne unterstütze.

100 Schüler/Innen aus den Klassen 9 und 10 der Wilhelmine-Fliedner-Realschule hatten sich im Musikraum versammelt und warteten gespannt, wie die hohen Gäste sich wohl benehmen würden. Die fühlten sich offensichtlich ganz zu Hause. "Schließlich habe ich 52 Jahre Schule hinter mir", sagte die Schulministerin, kaum dass die gerade neu gegründete Schülerband ihren Begrüßungssong beendet hatte. Und Regina van Dinther fügte hinzu, sie besuche zur Zeit viele Schulen und diese Arbeitstage seien ihr die liebsten. Wie die Arbeitstage der beiden Powerfrauen aussehen, erfuhren die Schüler/innen durch eine Powerpoint-Präsentation. "Als ich gefragt wurde, ob ich Ministerin werden möchte, habe ich den Arbeitsaufwand zunächst unterschätzt", bekannte Barbara Sommer. "Meine Tochter fragte mich: Musst du dann eigentlich jeden Tag nach Düsseldorf?" Inzwischen hat sie eine Wohnung in der Landeshauptstadt und freut sich auf die wenigen freien Wochenenden zu Hause in Bielefeld.

Auf die Frage: "Haben Sie eigentlich Bodyguards?" antworteten beide erleichtert  "Nein". "Innenminister, Justizministerin und der Ministerpräsident, die haben Bodyguards und sogar gepanzerte Fahrzeuge", sagten sie, "wenn wir einkaufen, können wir zwar ohne Begleitung gehen, aber lächeln müssen wir immer. Weil die Leute uns kennen, wir die aber nicht." Die Schüler/innen fragten nach Schuluniformen, Kopfnoten und der Staatsverschuldung. Aber Ministerin und Landtagspräsidentin fragten auch zurück: "Ihr habt Schulstunden von 60 Minuten Dauer - wie findet ihr das?" erkundigten sie sich beispielsweise - und Schulleiter Otmar Scholl horchte gespannt auf. Die Kids waren sich aber nicht einig - einige fanden den Langzeitunterricht besser, andere schlechter als 45-Minuten-Einheiten.

(Text und Fotos: Doro Dietsch / Landtag NRW)

Neben den 60-Minuten-Schulstunden hat dieWilhelmine-Fliedner-Realschule  in Hilden noch einige Besonderheiten: unter anderem individuelle Förderung als konstituierendes Element; Versetzung auf Probe einschließlich intensiver Förderung; IT- Grundausbildung für alle Kinder der Klassen 5 und das so genannte "Lehrerraum-Prinzip" (die Schüler wechseln den Raum, die Lehrer bleiben).

 

 

 

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