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Jubel und Autogramme

Bei seinem letzten Schulbesuch als Präsidiumsmitglied erhielt Eckhard Uhlenberg besonders viel Applaus

(31.3.2017) Eine Schule mitten im Stadtzentrum, mit hauseigener Kapelle und Meditationsraum; dazu Schülerinnen und Schüler, die den Vizepräsidenten mit Beifall und Jubel wie einen Rockstar verabschiedeten: Der Schulbesuch von Eckhard Uhlenberg in der Marienschule Opladen war etwas Besonderes für ihn. Nicht nur weil die Schule (ein staatlich genehmigtes Gymnasium in der Trägerschaft des Erzbistums Köln und Partnerschule des Katholischen Hilfswerks Misereor) außergewöhnlich ist, sondern auch weil es für ihn nach 32 Parlamentsjahren der letzte Besuch als Präsidiumsmitglied in einer Schule war.

Weil in der einleitenden PowerPoint-Präsentation erwähnt worden war, dass sich Eckhard Uhlenberg seit 37 Jahren im Beirat der Justizvollzugsanstalt Werl engagiert, kamen von den anwesenden Siebt- und Neuntklässlern erst einmal viele Fragen zu seinen Gefängnisbesuchen: Ob man im Gefängnis wählen dürfe, ob schon mal jemand in Haft gestorben sei und worüber sich die Inhaftierten bei ihm denn beschweren würden, wollten sie wissen. Eckhard Uhlenberg erläuterte Gefängnisinsassen dürften wählen, aber die Wahlbeteiligung sei niedrig. Es seien schon einige in Haft gestorben, besonders ältere, alleinstehende Männer. Es gäbe sogar Häftlinge, die wollten gar nicht mehr raus, weil sie in der Haftanstalt gut versorgt würden. Die Beschwerden hätten sich früher oft auf das Essen bezogen.

Unvermeidlich auch die Frage: „Wie gut kennen Sie Angela Merkel?“. Denn diese Frage wurde ihm bei fast allen Schulbesuchen gestellt. Aus den verschiedensten Bereichen kamen dann weitere Fragen, so dass die Zeit wie im Flug verging: Ob er schon als Kind Politiker werden wollte, das Abitur in Bayern schwieriger sei als in NRW und er immer die Meinung seiner Partei vertrete, wollten die Jugendlichen beispielsweise wissen. Unerwartet für die anwesenden Lehrer und den Direktor wurde aber auch an dieser christlichen Schule mehrfach das Thema Marihuana angesprochen: Warum nur 10 Gramm erlaubt seien? Eckhard Uhlenberg gab den Schülerinnen und Schülern die Antwort: "Ich habe das nie genommen. Und ich rate euch dringend, das ebenfalls nie zu tun!"

(Text und Fotos: Doro Dietsch/ Landtag NRW)

Trotz Pause blieben die Schülerinnen und Schüler in der Aula sitzen, um die Jugendbroschüre des Landtags zu lesen.

Abschließend musste Eckhard Uhlenberg noch auf die Cover der Broschüren Autogramme geben.

Lehrerin Katrin Böhlefeld (vorne links) und Schulleiter Dr. Dieter Miedza (rechts) hatten den Besuch angefragt.

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