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Lob von allen vier Fraktionen für den Jugend-Landtag

Sprecher/innen des Jugend-Parlaments sollen in Schulausschuss eingeladen werden

Jugendlandtag 2009 (16.9.2009) Die Mitglieder des Ausschusses für Schule und Weiterbildung (Vorsitz Wolfgang Große Brömer, SPD) haben heute in Anwesenheit der Schulministerin Barbara Sommer einen Beschluss des Jugend-Landtags diskutiert. Die Jung-Abgeordneten hatten sich im Juni mehrheitlich für eine Bewertung von Lehrkräften ausgesprochen. Auch Bonuszahlungen für Lehrerinnen und Lehrer sollten möglich sein, so der Beschluss.

Marc Ratajczak (CDU) sagte dazu im Ausschuss, er sei sehr froh, dass das Schulministerium bereits ein Feedback-Verfahren angekündigt habe. Wichtig sei, dass dieses nicht anonym sei und sachlich bleibe, so wie es auch die Jugendlichen gefordert hätten. Prämienzahlungen könne es natürlich nicht so einfach geben.

Sigrid Beer (Grüne) meinte, der Beschluss des Jugend-Landtags sei sehr interessant und es müsse zu einem Feedback für Lehrer/innen kommen, es reiche nicht aus, den Beschluss nur zur Kenntnis zu nehmen. Unangemeldete Besuche hätten allerdings etwas von Kontrollstaat, Vertrauen sei besser. Sie regte an, es solle darüber hinaus eine "best-practice-Tool-Box" für alle Schulen hinzu kommen.

Ralf Witzel (FDP) lobte das hohe Niveau und die Ernsthaftigkeit des Jugend-Landtags, es sei beachtlich, was erstellt worden sei. "Es hat mich sehr gefreut, dass der Leistungsgedanke im Vordergrund steht", sagt er, "es lohnt sich auf jeden Fall, diese Ideen zur Leistungskontrolle weiter zu verfolgen." Rechtliche Fragen (z.B.  beamtenrechtliche Grundlagen) stünden zwar einer 1:1-Umsetzung entgegen, aber man müsse zu einem Votum kommen, das die Arbeit des Jugend-Landtags berücksichtige.

Ingrid Pieper-von Heiden (FDP) äußerte ebenfalls "hohen Respekt vor der hier geleisteten Arbeit". Sie fragte allerdings, was mit Prämien für außerschulisches Engagement gemeint sei. Das Geld solle doch ausschließlich den Schulen zugute kommen.

Ute Schäfer (SPD) präzisierte, gemeint sei ganz sicher außerunterrichtliches Engagement. Auch sie lobte ausdrücklich für die SPD-Fraktion den Jugend-Landtag und schlug vor, die jugendlichen Sprecher/innen in den Schulausschuss einzuladen.

Ralf Witzel (FDP) bestätigte, aus seiner Sicht lohne sich der Dialog, der habe sicher ein hohes Niveau. Auch er habe "außerschulisch" so verstanden, das "außerhalb des Curriculums", aber zum Wohle der Schule gemeint sei.

Marc Ratajczak (CDU) bekräftigte, man könne sich dem Vorschlag der Einladung gut anschließen und sich das auch für die anderen betroffenen Ausschüsse vorstellen.

Text: Doro Dietsch

Hier noch einmal der diskutierte Beschluss des Jugend-Landtags im Wortlaut:

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Fax: 0211 884 3047
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