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Jugend und Ehrenamt

Schulausschuss beschäftigte sich mit den Beschlüssen des Jugend-Landtags

(13.1.2011) Über soziale Praktika für Schüler/innen diskutierte der Ausschuss für Schule und Weiterbildung (Vorsitz Wolfgang Große Brömer, SPD) zwei Stunden lang mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des 3. Jugend-Landtags. Das Jugend-Parlament hatte nämlich im Herbst beschlossen, Schulen sollten Ehrenämter fördern: So sollten sie soziale Praktika vermitteln, eine Vielfalt an Ehrenämtern im Unterricht vorstellen und ehrenamtliche Tätigkeiten auf dem Zeugnis vermerken. Die zehn Jugendlichen nutzten die Chance, dem Ausschuss diesen Beschluss ausführlich zu erläutern.

Tim Schreiber erklärte, an seiner Schule existiere ein Katalog mit Einrichtungen, in denen Schüler ein solches Praktikum machen könnten. Marc Dohms verwies auf den Markt den Möglichkeiten beim Jugend-Landtag. So könnte auch ein Markt der sozialen Praktika an einer Schule organisiert werden. Sylvia Hamacher schlug vor, zwei Wochen Sozialpraktikum verpflichtend zu machen und Darius Ribbe drückte die Hoffnung aus, durch soziale Praktika könnten vielleicht Lücken gefüllt werden, die durch den Wegfall von Bundeswehr und Zivildienst entstehen würden. Auch das Thema „Vermerk auf den Zeugnissen“ war den Jugendlichen wichtig. „Im Moment muss man doch den Lehrern hinter rennen, wenn man sein Engagement auf dem Zeugnis haben möchte. So hat das keinen Wert“ , sagte Janis Fifka.

Die Jugendlichen drückten die Erwartung aus, dass der Landtag sich noch einmal gezielt mit dem Thema beschäftige und wünschten sich eine Bestandsaufnahme, was es bereits an den Schulen gebe. Das Land möge vorgeben, wie eine Würdigung des Ehrenamtes an Schulen aussehen könne und möglichst rasch die Vorstellung von Ehrenämtern in den Unterrichtsplan aufnehmen.

Klaus Kaiser (MdL, CDU) sagte, er sehe eine große gemeinsame Schnittmenge bei allen Fraktionen, so dass man versuchen solle, das Thema im Konsens umzusetzen. Ralf Witzel (MdL, FDP) schlug vor, einfach den Beschluss den Jugend-Landtags zu nehmen und die Fraktionen um Ergänzungen und Änderungswünsche zu bitten. Der ebenfalls anwesende Staatssekretär Ludwig Hecke erläuterte, dass soziale Praktika und Vermerke auf dem Zeugnis zurzeit möglich, aber nicht verpflichtend seien: „Wir müssen intensiv darüber reden, wie eine Verpflichtung in der Praxis aussehen könnte.“ Wolfgang Große Brömer dankte den Jugendlichen für die „Hausaufgaben“. Die Sitzung sei friedlicher verlaufen als andere Ausschuss-Sitzungen und es seien sehr gute Anregungen gegeben worden.

Die Jugendlichen Lena Hövener und Erik Günther (für die CDU-Fraktion im Jugend-Landtag), Darius Ribbe, Katharina Bühren und Marc Dohms (für die SPD -Fraktion im Jugend-Landtag), Tim Schreiber und Janis Fifka (für Bündnis 90/DIE GRÜNEN im Jugend-Landtag), Sylvia Hamacher (beim Jugend-Landtag in der FDP-Fraktion) sowie Richard Grimm und Tim Kleeberg (beim Jugend-Landtag in der Fraktion Die Linke) mit Wolfgang Große Brömer (Mitte) und Staatssekretär Ludwig Hecke (rechts).

(Text/Fotos: Doro Dietsch, Landtag NRW)

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