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Der Startschuss zum Jugend-Landtag

Die Vorsitzenden der Fraktionen sind bereits gewählt

(14.7.2011) 181 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen sind zum 4. Jugend-Landtag im nordrhein-westfälischen Parlamentsgebäude in Düsseldorf zusammengekommen. Drei Tage lang, bis Samstag, nehmen sie die Plätze der Landtagsabgeordneten ein. Lesen Sie hier im Live-Ticker, welche Erfahrungen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Landesparlament sammeln.

Link: Programm zum 4. Jugend-Landtag (PDF)

So kann es gehen beim Jugend-Landtag NRW: Erst wenige Stunden sind sie Abgeordnete und haben schon politische Spitzenämter inne. In den ersten Sitzungen der fünf Fraktionen haben sich zahlreiche Jugendliche als Fraktionsvorsitzende beworben. Die folgenden Kandidatinnen und Kandidaten konnten in den Abstimmungen das Vertrauen ihrer Fraktionen gewinnen:

Gegen 22 Mitbewerber hat sich Frederik Maximilian Lethmate (19) durchgesetzt und ist nun Vorsitzender der CDU-Fraktion. Zur Stellvertreterin wählten die Christdemokraten Nora Schäferhenrich (18). "Ich will Erfahrungen gewinnen im Umgang mit verschiedenen Meinungen", erklärte der Vorsitzende nach seiner Wahl und freut sich auf politische Diskussionen "ohne Vorurteile". Lethmate ist bereits in der Jungen Union aktiv und will auch andere Jugendlich zum politischen Engagement motivieren: "Es lohnt sich, in Politik hereinzuschnuppern!"

 

"Ich bin schon ein bisschen nervös", gestand Tom Becker (18) als gewählter Vorsitzender der SPD-Fraktion. Als Mitglied des Jugendrats in Remscheid und als Schülersprecher ist er das Reden vor vielen Menschen zwar gewöhnt, eine ganze Landtagsfraktion zu führen, sei jedoch eine andere Liga. Die Möglichkeit, am Jugend-Landtag mitzuwirken, ist für Becker eine willkommene Gelegenheit, das Landesparlament persönlich kennenzulernen. Unterstützt in seinem Amt wird er von Stellvertreterin Wendy Wagner (18).

 

"Die Politik sollte mehr Jugendthemen anfassen", meinte René Reile (19) nach seiner Wahl zum Vorsitzenden der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Umso wichtiger sei es, dass junge Menschen ihre Forderungen in der Politik selbst formulierten, so der Essener, der sich durchaus eine politische Karriere vorstellen könnte. In seinem Amt als Fraktionsvorsitzender will er eine koordinierende Funktion einnehmen und "zwischen verschiedenen Positionen vermitteln". Ihm zur Seite stellt als stellvertretende Vorsitzende Doris Wessendorf (18).

 

"Ich fühle mich richtig geehrt, im echten Plenarsaal sitzen zu dürfen", so Luise Kixmöller (18) als neue Vorsitzende der FDP-Fraktion. "Das ist eine tolle Sache, die man nicht jeden Tag erlebt." In der Schule hat sie vom Jugend-Landtag erfahren und sich daraufhin spontan als Abgeordnete beworben. "Aber ich hätte niemals gedacht, dass ich hier wirklich mitmachen darf", freute sich Kixmöller. "Diplomatisch" will sie ihr Amt als Vorsitzende in den kommenden Tagen ausfüllen. Mit dabei: ihr Stellvertreter Marius Bude (19).

 

"Gerade weil Politik häufig kompliziert ist, sollte man mitmachen und sie verstehen lernen", meinte Emine Isik (20), Vorsitzende der Fraktion Die Linke. Die Wuppertalerin erhofft sich, beim 4. Jugend-Landtag andere junge Menschen mit gleichen politischen Ansichten zu treffen und ist gespannt darauf, "wie im Parlament Gesetze entstehen". Als Fraktionsvorsitzende sei "viel Selbstbewusstsein" erforderlich, um politische Mehrheiten organisieren zu können. Mit ihr an der Fraktionsspitze steht Felix Rauls (16).

 

Parlamentspräsident Eckhard Uhlenberg eröffnete im Beisein von Vizepräsident Keymis, den Vizepräsidentinnen Freimuth und Böth sowie mehreren Abgeordneten den 4. Jugend-Landtag im Plenarsaal und appellierte an die Jugendlichen:  „Bleiben Sie auch über diese drei Tage hinaus politisch interessiert und politisch engagiert.“ Damit die parlamentarische Demokratie in Deutschland lebendig bleibe, „müssen junge Menschen wie Sie stärker in die politische Arbeit einbezogen werden. Das war unsere Intention, den Jugend-Landtag ins Leben zu rufen, weil wir der Meinung sind: Ohne Jugend ist kein Staat zu machen!"

Mit den Beschlüssen zu den Anträgen „Alkoholkonsum einschränken“ und „Schule zukunftsfähig gestalten“ werden sich später auch die gewählten Abgeordneten des Landtags NRW in den zuständigen Fachausschüssen auseinandersetzen. Der Jugend-Landtag ist also nicht nur ein Lernort für das aktive Kennenlernen der Parlamentsarbeit, er kann auch Einfluss nehmen auf die Diskussionen der tatsächlichen Abgeordneten.

 

 Die Plenarsitzung des Jugend-Landtags NRW wird  am Samstag live im Internet (www.landtag.nrw.de) übertragen. Es  gibt es sogar eine App zum Jugend-Landtag (jltnrw.de).

"Schon in ein paar Jahren sind Sie es, die die politische Verantwortung in unserem Land übernehmen müssen", sagte Landtagspräsident Eckhard Uhlenberg.

 Zum Diskussions- und Entscheidungsprozess zählt auch die Anhörung von Experten zu beiden Themen. Die abschließende Entscheidung über die beiden Anträge werden die Jugend-Abgeordneten dann am Samstag in der Plenarsitzung treffen.

 

 

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