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Tagesordnung 17/757

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
17. Wahlperiode

 

E  17/757

 

30.04.2019

 

 

 

 

 

12. Sitzung (öffentlich/nichtöffentlich)
der Enquetekommission I
am Freitag, den 3. Mai 2019,
10.00 Uhr, Raum E 1 D 05

 

Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

 

 

Tagesordnung

 

 

1.

Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen im digitalen Zeitalter

 

            Öffentliche Anhörung von Sachverständigen

 

2.

Zweite Beratung Kapitel 3

 

3.

 

4.

Bericht aus der Obleuterunde

 

Verschiedenes

 

 

 

 

gez. Dietmar Bell

- Vorsitzender -

 

Anlagen:

Verteiler
Fragenkatalog


 

Anhörung von Sachverständigen

Enquetekommission I

"Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen im digitalen Zeitalter"

 

am Freitag, dem 3. Mai 2019

10.00 bis 16.00 Uhr, Raum E 1 D 05

 

 

Verteiler

 

 

 

Herr Professor Dr. Raimund Waltermann

Universität Bonn

Fachbereich Rechtswissenschaft

Bonn

 

 

Herr Dr. Frank Bauer

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufs-
forschung (IAB Regional NRW)

Düsseldorf

 

 

Frau Judith Klups

Zukunftsagenten GmbH

Bergisch Gladbach

 

 

Frau Natalia Reschetnikow

Rechtsanwältin

Mannheim

 

 

Herrn Dr. Martin Krzywdzinski

Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung GmbH

Berlin

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Anhörung von Sachverständigen

Enquetekommission I

"Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen im digitalen Zeitalter“

am Freitag, dem 3. Mai 2019

10.00 bis 16.00 Uhr, Raum E 1 D 05

 

 

Fragenkatalog

 

 

 

 

1.

 

 

Welche Chancen und Risiken bestehen im Aufbrechen traditioneller
Arbeitsmuster, einer Entwicklung weg von Präsenz- hin zu Ergebnisorientierung sowie der Auflösung von Unternehmens- und Betriebsgrenzen?

 

2.

 

 

Welche Dimensionen von Umbrüchen in den Tätigkeitsprofilen zeichnen sich ab? Welche Konsequenzen hat dieses für die Personal- und Organisationsentwicklung?

 

3.

 

 

Mit Blick auf die prognostizierte Erosion von Tätigkeiten, die eine „mittlere Qualifikation“ erfordern: Welche spezifischen Anforderungen an die Ausgestaltung von Arbeitsverhältnissen können für hoch und gering qualifizierte Tätigkeiten identifiziert werden? Welche spezifische Rolle kann die Personalentwicklung dabei spielen?

 

4.

 

 

Welchen Beitrag kann die digitale Transformation für die Humanisierung und qualitative Anreicherung von Arbeit leisten?

 

5.

 

 

Wie ändern sich betriebliche Abläufe durch die Digitalisierung? Wie sollten sich Organisationsstrukturen entsprechend anpassen? Welche Herausforderungen sind damit für Führungskräfte und das Personalmanagement verbunden?

 

6.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit berufliche Tätigkeiten flexibler (z. B. in Teilzeit oder mobil) ausgeführt werden können? Wie
können diese Voraussetzungen geschaffen werden? Welche rechtlichen Anpassungen sind dafür erforderlich?

 

7.

Wie können die Potenziale der Digitalisierung für die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf gehoben werden? Wie können mögliche positive Effekte (z. B. zeitliche Flexibilität) gestärkt und mögliche negative Effekte (z. B. Entgrenzung u. permanente Erreichbarkeit) vermieden werden?

 

8.

Wie bewerten Sie das Arbeitszeitgesetz im Kontext der digitalen Transformation der Arbeitswelt? Stehen die Interessen der Erwerbstätigenseite und Arbeitgeberseite im Sinne von Schutz und Flexibilität im Rahmen des derzeitigen Rechts in einem angemessenen Verhältnis? Sehen Sie Anpassungsbedarf im Arbeitszeitgesetz?

 


 

9.

Welche Möglichkeiten zur Flexibilisierung bestehen im Rahmen von
Betriebsvereinbarungen oder Tarifverträgen? Wie bewerten Sie in diesem Kontext den Innovationstarifvertrag der Robert Bosch GmbH oder den
Tarifvertrag zum mobilen Arbeiten der IG Metall?

 

10.

Welche rechtlichen Möglichkeiten zum Aufbau von Langzeitkonten be-
stehen derzeit? Gibt es Anpassungs- oder Änderungsbedarf?

 

11.

Wie können existenzsichernde Einkommen, insbesondere mit Blick auf
gering qualifizierte Tätigkeiten, sichergestellt werden, ohne Beschäftigungschancen zu gefährden? Welche Rolle kann die Tarifbindung dabei spielen?

 

12.

Wie sollte dem Fachkräftemangel begegnet werden? Welche Bedeutung hat dies für die Wettbewerbsfähigkeit von NRW?

 

 

 

 

 

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