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Tagesordnung 16/440

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
16. Wahlperiode

 

E  16/440

 

20.09.2013

 

 

Sportausschuss

 

Axel Wirtz MdL

 

 

Einladung

 

11. Sitzung (öffentlich)
des Sportausschusses

am Dienstag, dem 1. Oktober 2013,

mittags um 13.30 Uhr, Raum E 3 - A 02

 

Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1

40221 Düsseldorf

 

 

Diese Einladung ergeht nachrichtlich an die Mitglieder des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

 

 

Gemäß § 52 Abs.1 der Geschäftsordnung des Landtags berufe ich den Ausschuss ein und setze folgende Tagesordnung fest:

 

Tagesordnung

 

Inklusion im Sport voranbringen - Gemeinsamen Sport von Menschen mit und ohne Behinderung fördern

 

            Antrag der Fraktion der SPD und

            der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

            Drucksache 16/2275

 

                        - öffentliche Anhörung von Sachverständigen -

 

 

 

 

gez. Axel Wirtz

- Vorsitzender-

 

       

 

F. d. R.

 

 

(Hans Georg Schröder)

Ausschussassistent

 

 

 

Anlagen

Verteiler

Fragenkatalog

Öffentliche Anhörung 

des Sportausschusses

 

 

zum Thema: „Inklusion im Sport“

 

Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN,

Drucksache 16/2275

am 1. Oktober 2013, um 13.30 Uhr, Raum E 3 - A 02

 

Verteiler

 

Landessportbund Nordrhein-Westfalen e. V.

Duisburg

Behinderten-Sportverband Nordrhein-Westfalen e. V.

Duisburg

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung

Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.

Hürth

Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport e. V.

Herrn Dr. Volker Anneken

Frechen

Frau 

Steffi Nerius

Leverkusen

Sportstiftung NRW

Köln

Einkaufs- und Servicegesellschaft mbH

Herrn Dirk Otten

Rheda-Wiedenbrück

Herrn

Holger Nikelis

Köln

DJK Sportverband Köln e. V.

Herrn Volker Lemken

Köln

Laureus Projekt Körbe für Köln e. V.

Frau Dr. Sascha A Luetkens

Hürth

Deutscher Rollstuhl-Sportverband

Kinder- und Jugendsport

Frau Ute Herzog

Hennef

Landschaftsverband Rheinland

Frau Ulrike Lubek

Köln

 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe 

Münster

 

Technische Universität Dortmund 

Fakultät Rehabilitationswissenschaften

Lehrstuhl für Bewegungserziehung und Bewegungstherapie

Herrn Prof. Dr. Gerd Hölter

Dortmund

Special Olympics Deutschland

Herrn Dr. Bernhard Conrads

Marburg

LAG Selbsthilfe

Dr. Willibert Strunz

Münster

 

 


 

Öffentliche Anhörung 

des Sportausschusses

 

zum Thema: „Inklusion im Sport“

 

Antrag der Fraktion der SPD und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Drucksache 16/2275

am 1. Oktober 2013, um 13.30 Uhr, Raum E 3 - A 02

 

Fragenkatalog

Stand: 15. Juli 2013

 

1.           Welche Erfahrungen und prozessualen Entwicklungen gibt es im Bereich der Inklusion für Menschen mit und ohne Behinderung im Freizeitsport  bzw. Breitensport und im Leistungssportbereich und wie gestaltet sich die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in diesem Bereich?

 

2.           Welche Zugangsbarrieren struktureller Art, aber auch in den Sporträumen und Freianlagen für Trendsportarten behindern die Teilhabe von Menschen mit Behinderung und wie können diese abgebaut werden?

 

3.           Welche Herausforderungen sehen Sie bei der Umsetzung der Inklusion im Sport insbesondere wenn es darum geht, Menschen mit Behinderung Möglichkeiten zu eröffnen, Sport nach eigenen Vorstellungen zu treiben?

 

4.           Welche Konzepte können sicherstellen, dass die Vielfalt an Bedürfnissen, die Sporttreibende mit Behinderung körperlicher, geistiger und/oder psychisch-emotionaler Art haben, in inklusiven Angeboten bedacht werden?

 

5.           Welche Unterstützung sehen Sie, um die Eigeninitiative zu stärken und mögliche Hemmnisse bei sportlichen Aktivitäten überwinden zu helfen?

 

6.           Welcher Kooperationen und Netzwerkbildungen bedarf es zwischen organisiertem Sport und anderen Partnern zur Realisierung von Inklusion im Sport und zur Überwindung von Hemmnissen und Barrieren? 

 

7.           Müssen spezifische Sportangebote für SportlerInnen mit Behinderung auch langfristig vorgehalten werden und wie können diese berücksichtigt werden? Wie können die Leistungen behinderter SportlerInnen auch bei inklusiven Sportangeboten angemessen gewertschätzt werden?

 

8.           Sehen Sie Informationsbedarf für Kommunen und/oder Vereinen bei den Themenfeldern „Barrierefreiheit im Sport“ oder zu bestehenden inklusiven Sportangeboten oder Sportarten für Menschen mit Behinderung, insbesondere im ländlichen Raum?  

 

9.           In welcher Weise wird Inklusion in der Ausbildung bzw. in Fort- und Weiterbildung von TrainerInnen, ÜbungsleiterInnen, SchiedsrichterInnen und SportlehrerInnen bedacht?

 

10.        Wie können Sportvereine, Behinderten- und Versehrtensportvereine bei ihrer Weiterentwicklung zu inklusiven Sportvereinen unterstützt werden?

 

11.        Wie gestaltet sich derzeit die Öffnung von ursprünglich als Behindertensportarten entwickelten und etablierten Sportarten, für nicht-behinderte SportlerInnen?

 

12.        Wie werden LeistungssportlerInnen mit Behinderung in NRW strukturell und finanziell unterstützt, beispielsweise durch Modelle einer Dualen Karriere? Wie ist dies im Vergleich zu anderen (Bundes-)Ländern zu bewerten? Welche Verbesserungen wären wünschenswert?

 

13.        Welche Erfahrungen wurden im Bereich des Leistungssports mit inklusiven Angeboten gemacht? Wie können die Bedürfnisse von LeistungssportlerInnen mit und ohne Behinderung in inklusiven Angeboten angemessen bedacht werden?

 

14.        Wie können die Anforderungen von Gender und Behinderung im Breitensport besser verankert und die Angebote und Rahmenbedingungen zur Steigerung des Selbstbewusstseins von Frauen und Mädchen deutlich verbessert werden?

 

15.        Wie gestaltet sich die Barrierefreiheit der NRW Sportschulen, den ihnen angeschlossenen Sportinternaten, sowie den in NRW ansässigen Olympiastützpunkten?

 

16.        Wie kann die Teilhabe von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung im Schulsport, bei Schulwettkämpfen, sowie bei Angeboten rund um den Offenen Ganztag sichergestellt und die Angebote und Strukturen auch auf deren Bedürfnisse ausgerichtet werden?

 

17.        Wie sichten und fördern die jeweiligen Sportverbände in NRW Sporttalente mit Behinderung?

 

18.        Gibt es für Menschen mit geistiger Behinderung besondere Voraussetzungen oder Einschränkungen, die im Bereich des inklusiven Sports besonders zu beachten sind?

 

 

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