Landtag Nordrhein-Westfalen
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LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
17. Wahlperiode

 

E  17/1573

 

17.11.2020

 

 

 

Unterausschuss Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder

 

 

9. Sitzung (öffentlich, Livestream)
der Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder

(Kinderschutzkommission)

 

am Montag, dem 23. November 2020,
11.00 Uhr bis max. 13.00 Uhr, Raum E 3 – A 02

 

Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

 

 

Tagesordnung

 

Intervention und Anschlusshilfe

 

- Anhörung von Sachverständigen -

 

 

 

gez. Britta Altenkamp
- Vorsitzende -

 

Anlage

Verteiler

Fragenkatalog


Anhörung von Sachverständigen
der Kinderschutzkommission

 

Verteiler

 

 

Landschaftsverband Rheinland*

Köln

 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe*

Münster

 

Städtetag Nordrhein-Westfalen**

Köln

 

Städte- und Gemeindebund

Nordrhein-Westfalen**

Düsseldorf

 

Landkreistag Nordrhein-Westfalen**

Düsseldorf

 

Arbeitsgemeinschaft der kommunalen

Spitzenverbände**

Köln

 

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände

der Freien Wohlfahrtspflege

des Landes Nordrhein-Westfalen

c/o Diözesan-Caritasverband für das

Erzbistum Köln e.V.
Köln

 

Deutscher Kinderschutzbund Landesverband NRW e.V.
Wuppertal

Betroffenenrat beim UBSKM

c/o Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Berlin

 

Katholisches Büro NRW

Vertretung der Bischöfe

in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf

Psychotherapeutenkammer NRW

Gerd Höhner

Düsseldorf

 

Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und

Psychotherapie

Professor Dr. Frank Häßler

Berlin

 

Deutsche Gesellschaft für Prävention und

Intervention bei Kindesmisshandlung,

-vernachlässigung und sexualisierter Gewalt (DGfPI) e.V.

Düsseldorf

 

Justizakademie des Landes Nordrhein-
Westfalen

Recklinghausen

 

 

* Die Landschaftsverbände werden gebeten, mit maximal einer/einem Vertreter/-in

teilzunehmen.

** Die kommunalen Spitzenverbände werden gebeten, mit maximal einer/einem

Vertreter/-in teilzunehmen.


 

Schriftliche Anhörung von Sachverständigen

der Kinderschutzkommission

 

„Intervention und Anschlusshilfe“

 

 

Fragenkatalog

 

 

 

Informations- und Wissensfragen

 

Einstieg in die Intervention

 

1.     Welche Herausforderungen sind bei dem Übergang von Prävention zur Intervention zu beobachten?

2.     Wann sprechen wir von Intervention, welche Interventionsmaßnahmen gibt es und welche Kriterien müssen vorliegen, damit eine Intervention gerechtfertigt ist?

3.     Wie können Missbrauch und Vernachlässigung frühzeitig erkannt werden?

4.     Welche Beratungsstellen bieten bei Gefährdungen des Kindeswohls Hilfe an und wie, sowie mit Hilfe welcher Akteure werden Interventionen bei begründeten Verdachtsfällen  eingeleitet? Wie, wann, unter welchen Voraussetzungen erfolgen Bearbeitung und Strafverfolgung von Missbrauchsfällen?

 

Durchführung der Intervention

 

5.     Welche Verfahren bei Inobhutnahmen sind bekannt und inwiefern sind diese standardisiert?

6.     Wie gestaltet sich Kinderschutz aus Sicht der Justiz?

 

Anschlüsse an die Intervention

 

7.     Wie erfolgt eine subjektiv erfolgreiche Anschlusshilfe, welche Akteure werden eingebunden, wenn das Erlebte verarbeitet werden muss? Wie werden betroffene Kinder/Jugendliche und deren Familien mittel- und langfristig begleitet

8.     Welche Ansprechpartner und Angebote stehen den Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen zur Verfügung?

9.     Wie werden welche Formen der Anschlusshilfen genutzt?

10.  Gibt es eine Standardisierung beim Rückführungsmanagement (Rückführung in das Familiensystem)? Wie wird die Rückführung langfristig gestaltet/begleitet? Welche Rolle spielen dabei die Fachkräfte? Wie findet die Überprüfung der Rückkehrmöglichkeiten in das Familiensystem statt?

 

 

Bewertungs- und Einschätzungsfragen, Vorschläge für Maßnahmen

 

11.  Wie würden Sie aus Sicht der Kinder die Maßnahmen der Intervention beschreiben? Ist den Kindern verständlich warum sie an einzelnen Maßnahmen teilnehmen?

12.  Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit weiteren Akteuren in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheitswesen, Polizei und sozialem Umfeld der Opfer?

13.  Diagnostik, Traumatherapie und Hilfen für Betroffene sexualisierter Gewalt: Wie wirken diese Maßnahmen im Spannungsumfeld untereinander und wie ist NRW in der Angebotsstruktur aufgestellt?

14.  Welche Anschlusshilfen müssen für einen gelingenden Kinderschutz implementiert werden?

15.  Mit welchen Problemen/Herausforderungen sind Kinder und Jugendliche durch eine Intervention konfrontiert?

16.  Welche Herausforderungen sind bei den Anschlusshilfen im ländlichen Raum bekannt?

17.  Wie kann man aus Ihrer Sicht gewährleisten, dass die Erreichbarkeit der Kinder und der Familien verstärkt wird und ein ganzheitlicher Ansatz für die Kinder und Familien erkennbar wird?

18.  Gibt es Brüche in der Begleitung der Kinder und Jugendlichen durch die Maßnahmen? Wie gehen Kinder und Jugendliche mit diesen Brüchen um? Sehen Sie an dieser Stelle Verbesserungspotential?

19.  Sehen Sie für NRW die Notwendigkeit, im Bereich der Intervention und der Anschlusshilfen Gesetze, Verordnungen oder Strukturen zu optimieren?

 

 

 

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