Landtag Nordrhein-Westfalen
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LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
17. Wahlperiode

 

E  17/1440

 

10.09.2020

 

 

Unterausschuss Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder

 

 

7. Sitzung (öffentlich)
der Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder

(Kinderschutzkommission)

 

am Montag, dem 21. September 2020,
11.00 Uhr bis max. 13.00 Uhr, Plenarsaal

 

Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

 

 

Tagesordnung

 

Prävention von Gefährdungen des Kindeswohls – Präventionsstrukturen

 

- Anhörung von Sachverständigen -

 

 

 

gez. Britta Altenkamp
- Vorsitzende -

 

F. d. R.

 

 

 

Markus Müller

Ausschussassistent

 

 

Anlage

Verteiler

Fragenkatalog


Anhörung von Sachverständigen
der Kinderschutzkommission

Verteiler

Landschaftsverband Rheinland*

Köln

 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe*

Münster

 

Städtetag Nordrhein-Westfalen**

Köln

 

Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen**

Düsseldorf

 

Landkreistag Nordrhein-Westfalen**

Düsseldorf

 

Arbeitsgemeinschaft der

kommunalen Spitzenverbände**

Köln

 

Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände

der Freien Wohlfahrtspflege

des Landes Nordrhein-Westfalen

Köln

 

Landesjugendring
Düsseldorf

 

Zartbitter Köln e.V.

Köln

Betroffenenrat beim UBSKM

c/o Unabhängiger Beauftragter für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs

Berlin

 

Deutscher Kinderschutzbund

Landesverband NRW e.V.

Wuppertal

 

 

Landeselternbeirat Kita NRW

c/o Cara Graafen

Eschweiler

Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen (AGOT NRW) e.V.

Herrn Vorstandsvorsitzenden

Christopher Roch

Düsseldorf

 

Ambulanz für Kinderschutz

Evangelische Jugend- und Familienhilfe gGmbH Kaarst

Neuss

 

Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt (DGfPI) e.V.

Dr. Annette Frenzke-Kulbach

Düsseldorf

 

Landessportbund

Nordrhein-Westfalen e.V.

Martin Wonik

Duisburg

 

 

* Die Landschaftsverbände werden gebeten, mit maximal einer/einem Vertreter/-in
teilzunehmen.

** Die kommunalen Spitzenverbände werden gebeten, mit maximal einer/einem
Vertreter/-in teilzunehmen.


 

Fragenkatalog

 

 

1.    Inwiefern sind auf kommunaler Ebene und auf Landesebene schlüssige Konzepte zur Prävention sexualisierter Gewalt in Institutionen, Vereinen, Verbänden und  anderen Nichtregierungsorganisationen (NGO) etabliert? Wann sind sie mit welchem fachlichen Hintergrund erarbeitet worden und wie oft werden diese Konzepte überprüft?

 

2.    Wie flächendeckend sind bewährte Präventionskonzepte in den Kommunen NRWs etabliert? Wie funktionieren die überregionale und landesweite Kooperation und Kommunikation? Wie viele Kinder und Jugendliche in NRW werden durch solche Konzepte erreicht?

 

3.    Gibt es integrierte Präventionskonzepte in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der offenen Kinder- und Jugendarbeit in NRW und anderen Bundesländern? Wie sind die Konzepte in anderen Bundesländern zu bewerten und wie stellt sich der direkte Vergleich der Bundesländer dar?

 

4.    Welche Präventionsstrategien gibt es in Kinder- und Jugendhilfe sowie in Schulen und Sportstätten/-vereinen in NRW und seinen Kommunen gegen mögliche Kindeswohlgefährdung?

 

5.    In welcher Weise stellen der organisierte Sport und die Sportvereine sowie Jugendverbände (z.B. Pfadfinder, Landjugend, Jungschützen, etc.) und die Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit sicher, dass sexualisierte Gewalt thematisiert und verhindert wird?

 

6.    Inwiefern sind Kitas, Schulen und Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit auf unterschiedliche Täterstrategien und Fälle häuslichen Missbrauchs vorbereitet und welche Handlungsmöglichkeiten haben sie zur Hand?

 

7.    Was kann Schule von Jugendhilfe lernen, was kann Jugendhilfe von Schule lernen, wenn es um die Prävention sexualisierter Gewalt geht?

 

8.    Sind die etablierten und anerkannten Strukturen zur Erlangung der JuLeiCa als Vorbild denkbar für andere Bereiche, in denen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird?

 

9.    Welche Aufgabe kommt der Polizei bei der Prävention und Abwehr sexualisierter Gewalt gegen Kinder zu?

 

10.  Welche Rolle kann das Gesundheitswesen bei der Prävention sexualisierter Gewalt gegen Kinder spielen?

 

11.  Welche Strategien müssen in NRW verbessert und implementiert werden?

 

12.  Welche Aktivitäten könnte und sollte das Land im Hinblick auf die unterschiedlichen Akteure (Kita, Schule, Justiz, Gesundheitswesen, Polizei, Kinder-/Jugendhilfe, Kinder-/Jugendarbeit) entfalten, um die Prävention von Kindeswohlgefährdungen und von sexualisierter Gewalt zu verbessern?

 

 

 

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