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Meldungen aus dem Kuratorium

Kuratorium zu Gast im Haus der Europäischen Geschichte

27./28.03.2019. Das Kuratorium „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ unter Vorsitz des Präsidenten des Landtags, André Kuper, hat sich in Brüssel über das Haus der Europäischen Geschichte informiert.

Im Gespräch mit Museumsdirektorin Dr. Constanze Itzel und Chefkuratorin Dr. Andrea Mork ging es um den Entstehungsprozess des Museums und um die Konzeption der vor zwei Jahren eröffneten Dauerausstellung zu den geschichtlichen Wurzeln und den Werten Europas.


Die Mitglieder des Kuratoriums und der Planungsgruppe GPD NRW unter Vorsitz von Präsident André Kuper (6.v.l.) ließen sich von Chefkuratorin Dr. Andrea Mork (6.v.r.) durch die Dauerausstellung im Brüsseler Haus der Europäischen Geschichte führen.

„Die Gespräche in Brüssel waren für das Kuratorium und die Planungsgruppe ein weiterer wichtiger Baustein in den konzeptionellen Vorbereitungen für das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen und für die Entwicklung eines Ausstellungsformats zum 75. Landesjubiläum im Jahr 2021“, erklärte Präsident Kuper.

Im Haus der Europäischen Geschichte, benachbart zum Europäischen Parlament, kam das Kuratorium des Landtags auch zu einer auswärtigen Sitzung zusammen, um weitere konzeptionelle Weichen für das Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen zu stellen. Der Landtag hatte im Januar 2018 die Einrichtung eines Kuratoriums und einer Planungsgruppe beschlossen (Drs. 17/1662), unter anderem um ein Haus der Geschichte als Verbindung von Forschungsinstitut und Museum auf den Weg zu bringen. In Rahmen seiner Beratungen hat das Kuratorium bereits auch das Haus der Geschichte in Bonn sowie das Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Stuttgart besucht.

Text und Fotos: Sebastian Wuwer
    

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Kuratorium besucht das Haus der Geschichte der Bundesrepublik

23.1.2019 - Das Kuratorium „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ hat am Montag, 21. Januar 2019, das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland in Bonn besucht.

Unter Vorsitz des Präsidenten des Landtags, André Kuper, informierte sich das Gremium über Möglichkeiten der Ausstellungsgestaltung und der Darstellung von Zeitgeschichte. Professor Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik, führte die Gäste persönlich durch die Dauerausstellung „Unsere Geschichte – Deutschland seit 1945“.

„Mit dem Besuch in Bonn haben die Mitglieder im Kuratorium weitere, wichtige Erkenntnisse zur Planung eines Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen in der Landeshauptstadt Düsseldorf gewonnen“, sagte der Präsident des Landtags, André Kuper.

Im Anschluss an den Rundgang kam das Kuratorium zu einer auswärtigen Klausursitzung im Bonner Haus der Geschichte zusammen. Das Kuratorium, dem das Landtagspräsidium und sechs weitere Landtagsabgeordnete angehören, hat die Aufgabe, die Vorbereitungen für ein „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ zu begleiten.

Der Präsident der Stiftung Haus der Geschichte, Professor Hans Walter Hütter (Mitte), führte das Kuratorium unter Vorsitz des Präsidenten des Landtags, André Kuper (6.v.re.), durch die Bonner Dauerausstellung. Begleitet wurde das Kuratorium von der Planungsgruppe der Landtagsverwaltung zum Aufbau eines Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen. Foto und Text: Landtag NRW, Sebastian Wuwer

 

Fachkonferenz zum „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen"

5.10.2018 - Sachverständige haben im Landtag über das geplante Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen beraten. Rund 150 Gäste, unter anderem Historiker, Politikwissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter von Museen, kamen zur Fachkonferenz „Aufgaben, Ziele und Perspektiven eines Hauses der Geschichte Nordrhein-Westfalen“.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte zur Begrüßung: „Das künftige Haus der Landesgeschichte soll nicht nur Museum, sondern auch ein Lernort der Demokratie und ein Ort der Begegnung, der Diskussion werden.“ Nordrhein-Westfalen sei seit seiner Gründung auf dem Weg vom einstigen „Kunststaat“ über die Ausbildung eines „Staatsbewusstseins“ bis hin zur Ausprägung einer selbstbewussten Landesidentität ein gutes Stück vorangekommen, aber noch längst nicht am Ziel, sagte Kuper. Er betonte: „Das Projekt ‚Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen‘ kann nur gelingen, wenn es von Beginn an ein Gemeinschaftswerk ist.“

Dr. Guido Hitze, Leiter der Landtags-Planungsgruppe „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“, referierte über den aktuellen Stand der Forschung zur Landeszeitgeschichte. Prof. Dr. Hans Walter Hütter, Präsident der Stiftung Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, Prof. Dr. Thomas Schnabel, Leiter des Hauses der Geschichte Baden-Württemberg und Dr. Rainhard Riepertinger, stellvertretender Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, stellten ihre Museumsprojekte vor.

In einem weiteren Panel wurde über das „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“, diskutiert, hierzu hielt das Impulsreferat Prof. Dr. Stefan Goch, stellvertretender Leiter der Planungsgruppe des Landtags. Und im Impulsreferat von Dr. Florian Melchert, Geschäftsführer der Planungsgruppe, ging es um das Thema „Vermittlung von Landeszeitgeschichte am Beispiel des Hauses der Parlamentsgeschichte Nordrhein-Westfalen“.

Das Kuratorium unter Vorsitz des Präsidenten des Landtags, André Kuper, und die Planungsgruppe "Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens" begrüßten zur Konferenz 150 Gäste im Plenarsaal.

Fotos: Volker Hartmann

 

„Behrens-Bau" als möglicher Standort für ein „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ – Kuratorium bittet Landesregierung um Prüfung

13.7.2018 – Das Kuratorium zur Begleitung der Planungsgruppe „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ hat in seiner Sitzung am 13. Juli einvernehmlich beschlossen, den „Behrensbau“ am Düsseldorfer Rheinufer als Standort für ein zukünftiges „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“ prüfen zu lassen.

Zuvor hatte das Kuratorium einen Kriterienkatalog für die Standortsuche erarbeitet. So sollte das Haus möglichst zentral bzw. in der Sichtachse zum Parlament liegen und gemäß Landtagsbeschluss vom 18. Januar 2018 (Drs. 17/1662) neben den Ausstellungsräumen auch Räumlichkeiten für ein Forschungsinstitut, für Media- und Bibliothek sowie Seminar- und Vortragsräume umfassen. Optimaler Weise sollte der Standort ein authentischer Ort mit Bezug zur Landesgeschichte sein.

„Unter Berücksichtigung dieser Kriterien hat sich der Behrens-Bau als idealer Standort herauskristallisiert“, erklärte Landtagspräsident und Kuratoriumsvorsitzender André Kuper. Im Anschluss an die Sitzung hat er Ministerpräsident Laschet in einem Schreiben um Prüfung gebeten, ob das aktuell leerstehende Gebäude als Standort genutzt werden kann.

Das Gebäude war von 1946 bis 1953 Sitz der Ministerpräsidenten Rudolf Amelunxen und Karl Arnold und wurde danach viele Jahre als Hauptsitz von der Firma Mannesmann genutzt. Das Haus spiegelt damit sowohl Politik- als auch Wirtschaftsgeschichte Nordrhein-Westfalens wider und liegt in unmittelbarer Nähe zum Landtag sowie zur Staatskanzlei.

Der "Behrensbau" an der Düsseldorfer Rheinuferpromenade soll als Standort für das zukünftige "Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen" geprüft werden. Foto: S. Wuwer

 

„Wichtige Erkenntnisse für ein Landesmuseum gewonnen“ - Kuratorium besucht „Haus der Geschichte Baden-Württemberg“ in Stuttgart

1.6.2018 - Das Kuratorium „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ unter Vorsitz des Präsidenten des Landtags, André Kuper, hat am 31. Mai 2018 das Haus der Geschichte Baden-Württemberg besucht. Vor Ort informierten sich die Abgeordneten über die Entwicklungsgeschichte des Museums, das im Jahr 2002 an der Stuttgarter Museumsmeile eröffnete.

Professor Dr. Thomas Schnabel, Museumsleiter, hieß die Gäste aus Nordrhein-Westfalen willkommen und berichtete während einer Führung und eines anschließenden Austauschs über die Konzeption des baden-württembergischen Landesmuseums.


Der Präsident des Landtags, André Kuper (5.v.l.), mit (v.l.) dem Museumsleiter Professor Dr. Thomas Schnabel, Dr. Florian Melchert, Geschäftsführer des NRW-Kuratoriums, Kuratoriumsmitglied Professor Dr. Rainer Bovermann, dem Leiter der Planungsgruppe Dr. Guido Hitze, dem stellvertretenden Leiter der Planungsgruppe, Professor Dr. Stefan Goch, dem früheren baden-würrtembergischen Staatsminister Dr. Christoph Palmer, Kuratoriumsmitglied Lorenz Deutsch, der Vizepräsidentin des Landtags, Carina Gödecke, sowie den Kuratoriumsmitgliedern Elisabeth Müller-Witt, Josefine Paul, Dr. Stefan Nacke und Dr. Marcus Optendrenk. Foto: S. Wuwer

Als weiterer Gesprächspartner stand dem Kuratorium Dr. Christoph Palmer zur Seite, der als früherer Staatsminister in der baden-württembergischen Landesregierung das Museumsprojekt politisch begleitete.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte im Anschluss: „Mit dem Besuch im Haus der Geschichte Baden-Württemberg hat das Kuratorium wichtige Erkenntnisse zur Planung und Gestaltung eines Landesmuseums in Nordrhein-Westfalen gewonnen. Die Gespräche in Stuttgart sind eine wertvolle Grundlage für die zukünftige Arbeit unseres Gremiums.“

Das Kuratorium „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ hat sich im April 2018 konstituiert. Es hat zur Aufgabe, die Vorbereitungen für ein "Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens" zu begleiten.

Text und Foto: Sebastian Wuwer

 

Erste Sitzung des Kuratoriums „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalen“

27.4.2018 - In Düsseldorf hat am Donnerstag, 26. April 2018, die konstituierende Sitzung des Kuratoriums stattgefunden, das die Arbeit der Planungsgruppe „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ des Landtags begleiten soll.

Die Mitglieder trafen sich im „Haus der Parlamentsgeschichte“, das in der Villa Horion unweit des Landtagsgebäudes am Rhein untergebracht ist. Dem Kuratorium gehören das Landtagspräsidium sowie weitere sechs Abgeordnete an:

  • der Präsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, André Kuper
  • die 1. Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen, Carina Gödecke
  • die 2. Vizepräsidentin des Landtags Nordrhein-Westfalen, Angela Freimuth
  • der 3. Vizepräsident des Landtags Nordrhein-Westfalen, Oliver Keymis
  • Dr. Stefan Nacke, CDU-Fraktion
  • Dr. Marcus Optendrenk, CDU-Fraktion
  • Elisabeth Müller-Witt, SPD-Fraktion
  • Prof. Dr. Rainer Bovermann, SPD-Fraktion
  • Lorenz Deutsch, FDP-Fraktion
  • Josefine Paul, Grünen-Fraktion

Bei der konstituierenden Sitzung wurden der Leiter der Planungsgruppe, Dr. Guido Hitze, der stellvertretende Leiter, Prof. Dr. Stefan Goch, und der Geschäftsführer der Planungsgruppe, Dr. Florian Melchert, offiziell vorgestellt. Dr. Hitze erläuterte im Anschluss die Arbeitsplanung der Planungsgruppe.

Der Präsident des Landtags, André Kuper, sagte: „Unser Ziel ist es, die nordrhein-westfälische Demokratie- und Freiheitsgeschichte darzustellen. Gerade jüngeren Menschen sind die besonderen Prägungen und historischen Ursprünge Nordrhein-Westfalens oftmals unbekannt. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte unseres Bundeslandes trägt zur Identifikation bei und hilft, unsere Demokratie zu stärken. Daher freue ich mich, dass das Kuratorium heute zum ersten Mal zusammengetreten ist. Es wird die so wichtige Arbeit der Planungsgruppe aktiv unterstützen und garantieren, dass das Projekt im überparteilichen Konsens umgesetzt werden kann.“


Von rechts: Dr. Stefan Nacke, der Präsident des Landtags, André Kuper, Dr. Marcus Optendrenk, Elisabeth Müller-Witt, Josefine Paul, der Vizepräsident des Landtags, Oliver Keymis, Lorenz Deutsch, die Vizepräsidentin des Landtags, Angela Freimuth, Prof. Dr. Stefan Goch, Dr. Guido Hitze, Prof. Dr. Rainer Bovermann, die Vizepräsidentin des Landtags, Carina Gödecke, und Dr. Florian Melchert.

Der Landtag hatte in der Plenarsitzung am 18. Januar 2018 auf Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, FDP und Grünen die parteiübergreifende und unabhängige Planungsgruppe zum Thema „Geschichte, Politik und Demokratie Nordrhein-Westfalens“ eingesetzt. Ziel ist, „das Geschichtsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger, ihr Verständnis für das politische, das gesellschaftliche und kulturelle Leben in Nordrhein-Westfalen parteipolitisch neutral und zugleich auf der Höhe der wissenschaftlichen Forschung“ zu fördern, wie es in dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen „Geschichte des Landes Nordrhein-Westfalen für die Menschen greifbar und erlebbar machen“ (17/1662) heißt.

Die Planungsgruppe soll mit Museen, Instituten sowie wissenschaftlichen Lehrstühlen zusammenarbeiten. Zu ihren Aufgaben gehört die Entwicklung eines Konzepts für ein „Haus der Geschichte Nordrhein-Westfalens“ als Verbindung von Forschungsinstitut und Museum.

Foto: bs

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