15. Jugendlandtag

19.11.2025 - Vom 13. bis 15. November 2025 fand der 15. Jugendlandtag statt. Der Präsident des Landtags, André Kuper, begrüßte 195 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen. Sie erlebten hautnah, wie die parlamentarische Demokratie funktioniert.

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 „Jugendlandtag 2025“

Off-Stimme: 

Wie geht eigentlich Demokratie? 

Und was bedeutet sie für unser Leben?

195 Jugendliche aus ganz Nordrhein-Westfalen haben diese Fragen ganz praktisch beantwortet. 

Beim 15. Jugendlandtag schlüpften sie auf Einladung von Landtagspräsident André Kuper für drei Tage in die Rolle der Abgeordneten.

Sie schlossen sich zu Fraktionen zusammen und wählten ihre Vorsitzenden, diskutierten auch mit Expertinnen und Experten ihre politischen Anliegen und schrieben diese in Anträgen nieder.

Themen des Jugendlandtags waren ein kostenfreies Deutschlandticket für junge Menschen und die Einrichtung eines dauerhaften Jugendparlaments in Nordrhein-Westfalen. 
     
Präsidentin des Jugendlandtags war Jule Cooper. 

Die 18-jährige Schülerin aus dem ostwestfälischen Langenberg sorgte wie der echte Präsident dafür, dass die Debatten beim Jugendlandtag fair verliefen. 

Ihren ersten großen Auftritt hatte sie gemeinsam mit Landtagspräsident Kuper bei einer Pressekonferenz. Dort stellten sich die beiden den Fragen der Medien.  
 
Tipps von den politischen Profis gab es natürlich auch: Beim Parlamentsabend tauschten sich der Landtagspräsident und viele weitere Abgeordnete mit den Jugendlichen aus. 

Sie erfuhren auch mehr über die Justiz – das dritte Verfassungsorgan in einer Demokratie neben Parlament und Regierung. 

Die Präsidentin des Verfassungsgerichtshofs, Barbara Dauner-Lieb, berichtete über ihre Arbeit und beantwortete die Fragen der Jugendlichen. 
    
Der 15. Jugendlandtag fand seinen Höhepunkt in der Plenarsitzung. 

In der mehrstündigen Sitzung debattierten die Jugendlichen abschließend ihre Anträge zum Deutschlandticket und zum Jugendparlament und fassten Beschlüsse. Diese werden dem echten Landtag zugeleitet. 
In einer Aktuellen Stunde ging es um die zunehmende Gewaltkriminalität unter Jugendlichen. 

Und wie war der 15. Jugendlandtag?

Ayman Ryari, Teilnehmer:

Für mich persönlich war der Jugendlandtag sehr intensiv. Das waren intensive drei Tage, an denen wir gestritten, debattiert und alles ausdiskutiert haben, was wir so an Themen hatten.  

Nica Marie Herrmanny, Teilnehmerin:

Ich habe erstens extrem viel Erfahrung gesammelt und ich hatte einfach auch megaviel viel Spaß. 

Moritz Jonen, Teilnehmer: 

Das ist eine Chance, die parlamentarische Arbeit zu sehen und vor allem mitzumachen.

Leah-Marie Sophie Ellenbrok, Teilnehmerin:

Das war für mich der Anfang für die Jugendpolitik, und in die Jugendpolitik zu gehen.

Lasse Emil Kneip, Vize-Präsident des 15. Jugendlandtags: 

Ich hatte nette Abende beim Redenschreiben, bei Absprachen innerhalb der Fraktion.

Jule Cooper, Präsidentin des 15. Jugendlandtags:

Es war sehr spannend. Mit hat es großen Spaß gemacht, alle vertreten zu dürfen.

Diana Beissova, Teilnehmerin:

Auch wenn ihr Euch nicht traut zu reden: Macht trotzdem alle mit, das ist ein einmalige Gelegenheit. 
 

Die Fraktionen im Landtag NRW