Zur veröffentlichten Fassung der Sitzungseinladung / Tagesordnung

LANDTAG NORDRHEIN-WESTFALEN
18. Wahlperiode

 

E  18/1162

 

29.01.2025

 

 

 

Enquetekommission III

 

 

 

7. Sitzung (öffentlich, Livestream/nichtöffentlich)
der Enquetekommission III
am Freitag, dem 7. Februar 2025,
10.00 Uhr, Raum E3 A02

 

Landtag Nordrhein-Westfalen
Platz des Landtags 1
40221 Düsseldorf

 

Tagesordnung

 

A Öffentlicher Teil

 

1.

Trink – und Brauchwasserversorgungsinfrastruktur

 

Stellungnahme 18/2317

Stellungnahme 18/2319

Stellungnahme 18/2320

Stellungnahme 18/2322

Stellungnahme 18/2323

Stellungnahme 18/2324

Stellungnahme 18/2327

Stellungnahme 18/2328

 

Anhörung von Sachverständigen

 

B Nichtöffentlicher Teil

 

2.

Vorbereitung der Anhörung am 4. April 2025

 

 

3.

Vorbereitung der Anhörung am 12. Mai 2025

 

 

4.

Verschiedenes

 


 

 

 

gez. Astrid Vogelheim
- Vorsitzende -


 

 

Anhörung von Sachverständigen

Enquetekommission III

„Trink- und Brauchwasserversorgungsinfrastruktur“

am 7. Februar 2025

10.00 Uhr bis (max.) 13.00 Uhr, Raum E3 A02, Livestream

 

 

Verteiler

 

 

Gelsenwasser AG

Henning R. Deters

Gelsenkirchen

 

Wasserverbund Niederrhein GmbH

Sascha Merz

Moers

BUND

Dr. Matthias Schmitt

Bergisch-Gladbach

Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI

Competence Center Nachhaltigkeit und Infrastruktursysteme

Dr.-Ing. Thomas Hillenbrand

Karlsruhe

 

IWW Institut für Wasserforschung gemeinnützige GmbH

Dr. Tim aus der Beek

Mülheim an der Ruhr

 

Stadtwerke Düsseldorf AG

Christoph Wagner

Düsseldorf

Verband kommunaler Unternehmen e.V. – Landesgruppe Nordrhein-Westfalen (VKU NRW)

Dr. Andreas Hollstein

Düsseldorf

 

DVGW Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.

Cord Meyer

Bonn

 


 

Anhörung von Sachverständigen

Enquetekommission III

"Trink- und Brauchwasserversorgungsinfrastruktur"

am 7. Februar 2025

10.00 Uhr bis (max.) 13.00 Uhr, Raum E3 A02, Livestream

 

 

Fragenkatalog

 

 

1.     Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Trink- und Brauchwasserversorgung im Hinblick auf den Klimawandel?

2.     In welchen Bereichen und in welcher Höhe werden Veränderungen im Verbrauch von Trink- und Brauchwasser vor dem Hintergrund des Klimawandels gesehen und welche Folgen und Handlungsbedarfe ergeben sich daraus?

3.     Gibt es Erkenntnisse zu zukünftigen Veränderungen der (Trink-) Wasserqualität mit Blick auf z.B. Keimbelastung, Temperatur, erhöhtem Aufwand in der Aufbereitung und Verteilung?

4.     Worin sehen Sie die größten Herausforderungen für die Wasserwirtschaft, um die Trink- und Brauchwasserversorgung sicherzustellen?

5.     Welche Anpassungen im Management der Wasserressourcen sind notwendig, um die Wassersicherheit in NRW (Qualität und Quantität) in der Zukunft zu gewährleisten?

6.     Welche politischen Rahmenparameter müssten angepasst werden, damit die Wasserwirtschaft ihrem vielfältigen Aufgabenfeld gerecht werden kann?

7.     Welche regionalen Unterschiede in der Versorgungssicherheit von Trink- und Brauchwasser sind in Nordrhein-Westfalen erkennbar, und welche Faktoren beeinflussen diese Unterschiede?

8.     Welche Maßnahmen könnten in Regionen von Nordrhein-Westfalen, die durch den Klimawandel zukünftig von Wasserarmut betroffen sein könnten, ergriffen werden, um die Versorgung mit Trink- und Brauchwasser langfristig sicherzustellen?

9.     Welche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen an Wasserleitungsnetzen in Nordrhein-Westfalen sind notwendig, um diese an die Herausforderungen des Klimawandels anzupassen?

10. Welche Maßnahmen für die eigenverantwortliche Bedarfsdeckung durch die Verbraucher während bestimmter Lastspitzen in Trockenperioden wären denkbar und umsetzbar?

11. Wo sehen Sie Investitionsbedarfe, die durch die derzeitige Finanzierung nicht abgedeckt sind?

12. Welche Chancen und Risiken sehen Sie in der Wasserwiederverwendung für Zwecke, zu denen derzeit Trinkwasser verwendet wird und welche Anpassungen müssten vorgenommen werden, damit das möglich wäre?

13. Sind die bestehenden Regularien ausreichend, um die Trinkwasserversorgung in Krisen und Notfällen (z. Bsp. Cyberangriffe, Umweltkatastrophe) zu garantieren und welche Anpassungen wären sinnvoll?

14. Sind die bestehenden Reservegebiete für die Wasserversorgung aus Ihrer Sicht ausreichend, und wo sehen Sie weitere Potenziale

 

15. Welche Chancen und Risiken bieten Verbundsysteme für die Sicherstellung der Wasserversorgung?

16. Wie können Nutzungskonflikte vermieden, abgewendet bzw. gelöst werden?

17. Wie beurteilen Sie die aktuelle Praxis der Aufstellung von kommunalen Wasserversorgungskonzepten?

Die Fraktionen im Landtag NRW