Der Abschied von Dr. Etienne Sur, seines Zeichens Generalkonsul der Französischen Republik in Düsseldorf, sei kein Ende, sondern der Abschluss eines vierjährigen Kapitels, das stets von enger Freundschaft, vertrauensvoller Zusammenarbeit und lebendigem Austausch geprägt war.
Zuvor hatte die Parlamentariergruppe den Blick auf die Zukunft der französischen Sprache gerichtet. Unter dem Titel "La vie devant soi? - Zur Lage des Französischen an unseren Hochschulen" warnten Prof. Dr. Nitsch (Universität zu Köln), Prof. Dr. Grutschus (Universität Bonn) und Frau Stritzke (Universität Duisburg-Essen) vor Herausforderungen und Chancen der Frankoromanistik. Sinkende Studierendenzahlen geben Anlass zur Sorge. Gleichzeitig zeigen neue Forschungsschwerpunkte und interdisziplinäre Ansätze, dass sich das Französische als Wissenschaftssprache und Forschungsfeld durchaus einer lebhaften Auseinandersetzung erfreut.
So sei auch die Verabschiedung des Generalkonsuls kein Abschied von dieser Verbindung, betonte die Parlamentariergruppe. Im Gegenteil: Freundschaften leben davon, dass sie Grenzen überschreiten und Entfernungen überwinden. Oder, um es in der Sprache unseres Nachbarlandes zu sagen: "Ce n'est qu'un au revoir" – es ist nur ein Wiedersehen auf später. "Bon vent, cher ami!"