Raum der Landespressekonferenz

Dieser Raum gehört zwar dem Landtag und zum Landtag. Aber jemand anderes hat das Sagen: die Mitglieder der Landespressekonferenz (LPK). Sie, die landespolitischen Korrespondentinnen und Korrespondenten, befragen hier in Pressekonferenzen Parlaments- und auch Regierungsmitglieder. Wer in diesem Raum seine politischen Ideen vorstellen möchte, braucht die Erlaubnis des LPK-Vorstands. Im Sinne der Öffentlichkeit und Transparenz wurde im Landtagsgebäude dieser Raum direkt mitbedacht, als zusätzliches Sprachrohr nach draußen. In manchen Wochen stehen hier bis zu zehn Terminen auf dem Plan. Im Jahr sind bis zu 250 Pressekonferenzen möglich – in Pandemiezeiten weniger, weil vieles digital stattfindet.

Kreuzverhör

Es kann voll werden hier drin. Neben Medienleuten mit Block und Stift, Laptop und Aufnahmegerät kommen Kameraleute hinzu. Vorne auf dem Podium sitzt neben der Politprominenz  immer eine Person vom LPK-Vorstand, moderiert die Pressekonferenz und erteilt Kolleginnen und Kollegen das Wort für Nachfragen. Denn von der Pressetribüne des Plenarsaals aus kann man zwar zuhören und auch die 3.630 Aluminiumzylinder des Wappen-Kunstwerks betrachten – Nachfragen stellen kann man jedoch nicht. Wer sich also hier hineinbegibt, muss sich auch dem Kreuzverhör stellen. 

Jetzt kennen Sie die wichtigsten Stationen im Landtagsgebäude. Wenn Sie Lust auf mehr haben, durchqueren Sie einmal die Bürgerhalle und und treten Sie ein: ins Landtagsforum mit seiner 240-Grad-Panorama-Leinwand und seinen interaktiven Entdeckungsmöglichkeiten.  

Die Fraktionen im Landtag NRW