13.07.2022

Gedenken: Landtag hält Erinnerungen an Flutopfer wach

Zum Jahrestag der Unwetterkatastrophe am 14. Juli 2022 erinnert der Präsident des Landtags, André Kuper, an die Opfer der Flut in Nordrhein-Westfalen. In Euskirchen trifft er gemeinsam mit Ministerpräsident Hendrik Wüst und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Hinterbliebene der Opfer sowie Vertreterinnen und Vertreter der betroffenen Städte und Gemeinden und von Hilfsorganisationen.

Bei einer Gedenkstunde im Landtag im vergangenen Jahr wurde für jedes Opfer der Flutkatastrophe eine Kerze im Plenarsaal entzündet.

Starke Regenfälle hatten schwere Verwüstungen verursacht. Mehr als 50 Menschen verloren alleine in Nordrhein-Westfalen ihr Leben. Die Fahnen auf dem Vorplatz des Landtags sind am morgigen Donnerstag, 14. Juli 2022, auf Halbmast. Landtagspräsident André Kuper nimmt am Gedenkgottesdienst der beiden großen christlichen Kirchen in Euskirchen teil. „Vor einem Jahr hat die schwerste Naturkatastrophe in der Geschichte weite Teile von Nordrhein-Westfalen verwüstet. Viele Menschen verloren ihr Leben. Wir, die Abgeordneten des Landtags Nordrhein-Westfalen, gedenken zum Jahrestag der Opfer. Wir fühlen mit den Hinterbliebenen, für die dieser Tag die Bilder von vor einem Jahr wiederbringt. Und wir danken den Helferinnen und Helfern, die bis zur Erschöpfung um das Leben der Menschen und das Hab und Gut in den Flutgebieten gekämpft haben. Sie haben gezeigt, wie Bürgerinnen und Bürger einer der dunkelsten Stunden unseres Landes zusammengestanden haben“, sagt André Kuper, Präsident des Landtags. 

Im August vergangenen Jahres erinnerte der Landtag mit einer Schweigeminute an die Opfer der Unwetterkatastrophe. Zur Gedenkstunde im Parlament waren auch hauptamtliche und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gekommen, dazu Vertreterinnen und Vertreter unter anderem von Hilfs-, Rettungs-  und Sozialdiensten und der Bundeswehr. Im Plenarsaal des Landtags sagte Präsident André Kuper damals, das Parlament werde Ursachen und Folgen der Katastrophe aufarbeiten. „Heute, ein Jahr nach der Flut, befasst sich wieder ein Parlamentarischer Untersuchungsausschuss des Landtags mit der Unwetterkatastrophe. Sie war Thema zahlreicher Sitzungen und wird weiter die Arbeit des Landtags begleiten. Die parlamentarische Demokratie steht in der Verantwortung, Antworten auf die Fragen der Menschen zu finden. Nordrhein-Westfalen wird die Erinnerung an die Opfer der Unwetterkatastrophe immer wach halten und den Einsatz der Helferinnen und Helfer nie vergessen.“

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