28.06.2022

Hendrik Wüst zum Ministerpräsident gewählt

Der Landtag Nordrhein-Westfalen hat den Abgeordneten Hendrik Wüst im ersten Wahlgang zum neuen Ministerpräsidenten des Landes gewählt.

Landtagspräsident André Kuper (r.) mit Ministerpräsident Hendrik Wüst nach seiner Vereidigung.

André Kuper, Präsident des Landtags, verkündete das Ergebnis: Danach erhielt Hendrik Wüst in geheimer Wahl 106 von 181 Stimmen. Der Präsident des Landtags, André Kuper, vereidigte Hendrik Wüst nach der Wahl vor dem Parlament als neuen Ministerpräsidenten und überreichte ihm die Urkunde über seine Ernennung. 

„Ich gratuliere Hendrik Wüst zur Wahl als 13. Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Wir leben in besonderen, in herausfordernden Zeiten. Die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine betreffen auch unser Bundesland. In dieser Zeit erleben wir den Regierungswechsel in die 18. Wahlperiode – geregelt und friedvoll. Der demokratische Konsens, der diesem Übergang zugrunde liegt, ist nicht in allen Ländern und Staaten dieser Welt selbstverständlich. Für diese Stärke unserer Demokratie dürfen wir alle in Nordrhein-Westfalen dankbar sein. Ich wünsche dem neuen und alten Ministerpräsidenten viel Erfolg für seine Arbeit zum Wohle der Menschen in Nordrhein-Westfalen“, sagte André Kuper. In seiner Ansprache dankte der neue Ministerpräsident dem Parlament für das Vertrauen.

Hendrik Wüst stammt aus dem münsterländischen Rhede, ist 46 Jahre alt, verheiratet und Vater einer Tochter. Der Jurist ist seit Oktober 2021 Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen. Dem Landtag Nordrhein-Westfalen gehört er seit Juni 2005 an. 

Gemäß Artikel 53 der Landesverfassung leistete Hendrik Wüst den Amtseid: 
„Ich schwöre, dass ich meine ganze Kraft dem Wohle des Landes Nordrhein-Westfalen widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das mir übertragene Amt nach bestem Wissen und Können unparteiisch verwalten, Verfassung und Gesetz wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“ 
 

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